
Vorstand des Seniorenbeirates: Maja Woest, Hans-Joachim Engster, Monika Meier und Regina Witte (v.l.n.r.) | Foto: Geschäftsstelle des Seniorenbeirates/Hansestadt Rostock
Bilanz des Seniorenbeirates: 2025 war ein kraftvolles Jahr
Rostock • Der Seniorenbeirat der Hanse- und Universitätsstadt Rostock hat Bilanz gezogen und bewertet 2025 als „ein kraftvolles Jahr“. „Als Epilog des Berichtes lässt sich das vergangene Jahr des neu gebildeten Seniorenbeirats als ein Aufeinandertreffen von bemerkenswerten Menschen in und aus Rostock beschreiben“, so Hans-Joachim Engster als Vorsitzender des Gremiums.
„Beiratsarbeit allgemein findet nicht in einem eng umgrenzten Raum statt, vielmehr ist sie eine Basis zur Teilnahme der kommunalen Stadtgesellschaft. Unsere Begegnungen ergaben sich in städtischen Gremien, bei zahlreichen Veranstaltungen im öffentlichen Raum, im Gespräch mit einzelnen Menschen dieser Stadt, mit Vereinsvertretern, KollegInnen aus anderen Beiräten, bis hin – überregional - beim Landesseniorenbeirat etc. Wir können gemeinsam die Erfahrung machen, dass sich unsere bisherige und zukünftige Arbeit auf die Sozialarchitektur der Stadt auswirkt. Dabei kommt es nicht nur auf die im Bericht initiierten Projekte an, sondern vielmehr auf das Wirken durch die persönlichen Begegnungen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass der Seniorenbeirat bei allen genannten Partnern auf „Augenhöhe“ behandelt und geschätzt wird. Seniorenarbeit in Rostock ist ein aktives Miteinander und eine Bestätigung, dass Politik sehr treffgenau auf die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger ausgerichtet werden kann.
„Weg wird Weg im Gehen“, so wollen wir die Position der Beiräte in Rostock bewahren und verstärken. Am Tag der älteren Menschen haben wir das Format eines kommunalpolitischen Forums für den öffentlichen Diskurs mit Vertretern aus Verwaltung und Stadtpolitik zu spezifischen Themen aus dem Beirat eingeführt und planen nun den Seniorenbeirat satzungsmäßig stärker zu verankern. In Verantwortung für unser Klientel bemühen wir uns um ein bürgerschaftliches Antragsrecht des SBR, um in Ausschüssen initiativ zu werden.
Selbstverständlich wird für uns auch im Jahr 2026 sein, dass wir den engen Kontakt zu den anderen Beiräten der Stadt intensivieren wollen, Themenveranstaltungen initiieren oder begleiten, uns vernetzen und zuhören. Zuhören aus einem ganz wichtigen Grund: um sich der um sich greifenden Einsamkeit im Alter vieler Menschen entgegenzustellen“, fasst der Hans-Joachim Engster das Jahr zusammen.
Der Seniorenbeirat der Hanse- und Universitätsstadt Rostock engagiert sich für die Interessen und Bedürfnisse älterer Bürgerinnen und Bürger, deren Anteil an der Gesamtzahl der Einwohnerinnen und Einwohner der Generation 65+ laut der Kommunalen Statistikstelle im Jahr 2025 mit mehr als 52.900 Personen (25 %) beziffert wird. Er fungiert als Beratungsgremium in politischen Angelegenheiten, die ältere Menschen betreffen, und sensibilisiert Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger für die Herausforderungen einer älter werdenden Gesellschaft mit Hilfe von drei Arbeitsgruppen:
[strong]AG 1 – Stadtkultur[/strong] (u.a. Bildung, Kultur, Sport)
[strong]AG 2 - Mobilität & digitaler Wandel[/strong] (u.a. Ordnung, Sicherheit, Umwelt, Verkehr, Digitalisierung)
[strong]AG 3 - Gesunde Lebenswelt[/strong] (u.a. Gesundheit, Soziales, Wohnen im Alter)
Ulrich Kunze
Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Gesundheit & Soziales | Mo., 30.03.2026 13:55 Uhr | Seitenaufrufe: 2