28. Rostocker Aktionswoche gegen Suchtgefahren "Sucht in unserer Stadt" / News / Seestadt Rostock
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Rostock (BPHR) - Ein Reisender informierte die Bundespolizeiinspektion Rostock am gestrigen Abend über eine Körperverletzung in der S-Bahn auf der Strecke von Rostock Hauptbahnhof nach Warnemünde. Am Haltepunkt Lütten-Klein stellten die eingesetzten Bundespolizisten einen 34-jährigen somalischen Staatsangehörigen fest. Nach...
Quelle: HRO-News.de | So., 14:50 Uhr
Rostock-Evershagen (PIHR) - Am Sonntagabend, den 24.08.2025, kam es gegen 18:15 Uhr zu einem polizeilichen Einsatz im Rostocker Stadtteil Evershagen. Ein Hinweisgeber aus dem Martin-Andersen-Nexö-Ring meldete über den Notruf, dass ein Mann im Hausflur eines Mehrfamilienhauses andere Bewohner verbal bedroht haben soll. Beim Eintreffen der...
Quelle: HRO-News.de | Mo., 13:12 Uhr
Rostock-Stadtmitte (PIHR) - Am vergangenen Freitag, 22.08.2025, gegen 14:10 Uhr wurde ein Beamter der Polizeiinspektion Rostock, der sich in seiner Freizeit in der Kröpeliner Straße aufhielt, von einem ihm unbekannten Mann angesprochen. Dieser bot ihm zu einem ungewöhnlich niedrigen Preis drahtlose Kopfhörer zum Kauf an. Dem Beamten kam...
Quelle: HRO-News.de | Mo., 13:41 Uhr
Rostock-Südstadt (PIHR) - Am Sonnabend, den 23.08.2025, kam es in der Rostocker Südstadt zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in der Schwaaner Landstraße Höhe Hausnummer 22. Nach bisherigen Erkenntnissen verließen die Bewohner das Haus gegen 08:50 Uhr. Kurz darauf gelangten bislang unbekannte Täter gewaltsam in das Hausinnere. Dort...
Quelle: HRO-News.de | Mo., 12:35 Uhr
Rostock (PIHR) - Am 25.08.2025 gegen 17:30 Uhr kam es in der Willem-Barents-Straße in Rostock zu einem polizeilichen Einsatz. In einer Wohnung befand sich eine 43-Jährige männliche deutsche Person in einem psychischem Ausnahmezustand. Es bestand die akute Gefahr einer Selbst- sowie einer Fremdgefährdung. Zur Einsatzbewältigung...
Quelle: HRO-News.de | Di., 00:06 Uhr
Rostock (PIHR) - Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, nachdem Beamte des Autobahnpolizeireviers Dummerstorf am gestrigen Abend, 25. August 2025, einen 41-jährigen Fahrer stoppen konnten, der sich einer Verkehrskontrolle entziehen wollte. Gegen 19:20 Uhr fiel der Mann den Einsatzkräften auf der B103 in Fahrtrichtung...
Quelle: HRO-News.de | Di., 16:39 Uhr
Rostock (FCH) - Nach den ausverkauften Filmnächten im Ostseestadion und der Premiere-Vorführung in sieben CineStar-Kinos in ganz Mecklenburg-Vorpommern gibt es nun aufgrund der großen Nachfrage weitere Vorstellungen des Films „Unsinkbar: 60 Jahre F.C. Hansa“. Der Film wird bis vorerst Ende Oktober sowohl im CineStar Lütten...
Quelle: HRO-News.de | Di., 12:08 Uhr

28. Rostocker Aktionswoche gegen Suchtgefahren "Sucht in unserer Stadt"

Rostock (HRPS) • Anlässlich der diesjährigen 28. Rostocker Aktionswoche gegen Suchtgefahren vom 12. bis 16. September stehen unterschiedliche Angebote zur Information und Beratung für die Einwohnerinnen und Einwohner der Hanse- und Universitätsstadt Rostock zur Verfügung.

So sind Interessenten zu einer Fahrsimulator-Aktion des Bundes gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr (BADS e.V.) am 15. September von 9.30 bis 18 Uhr auf dem Neuen Markt eingeladen. Die Darstellung erfolgt in 2-D. Nach der Fahrtzeit ist das Ergebnis auf der Leinwand zu sehen und kann auch besprochen werden. Ebenso können Interessenten dort am 15.
und 16. September die Beratungsangebote des Blauen Mobils, Blauen Kreuz in Deutschland e.V., Landverband MV nutzen. Am 13. September findet das 15. Suchtsymposium der Universitätsmedizin Rostock mit Vorträgen zu Medikamentensucht ONLINE statt. Das Programm ist unter www.psychiatrie.med.uni- rostock.de/aktuelles zu finden. Ein Fachtag am 15. September beschäftigt sich mit dem Thema "Sucht im Alter". Die Aktionswoche endet mit dem Fachtag Selbsthilfe, einer Kooperationsveranstaltung mit der Evangelischen Stiftung Michaelshof.

Im Jahr 2021 suchten 2.206 Rostocker Einwohnerinnen und Einwohner die Suchtberatungsstellen in der Stadt auf, teilt Rostocks Koordinatorin für Sucht und Psychiatrie im Gesundheitsamt Dr. Antje Wrociszewski mit.
Damit wurde die Frequenz vor der Pandemie (2020: 1.829; 2019: 2.132) erreicht. Die Beratungsstellen haben ihre Tätigkeiten weiter den neuen Herausforderungen der SARS-CoV-19 Pandemie angepasst. Die Rostocker Selbsthilfe hat sich in der Pandemiesituation stabil gehalten. Auch hier wurden verschiedene Formen der Kontakthaltung und gegenseitigen Unterstützung genutzt.

Nach wie vor war 2021 das Konsummittel Alkohol mit 46 Prozent das Hauptproblem in den Beratungsstellen, gefolgt vom Konsum von Cannabinoide mit 7,8 Prozent. An dritter Stelle mit steigender Tendenz steht die Problematik der Polytoxikomanie mit 6,6 Prozent.
Polytoxikomanie bedeutet Mehrfachabhängigkeit von mindestens mehr als drei verschiedenen, psychotrop-wirkenden Substanzen über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten. Charakteristisch hierbei ist insbesondere, dass die verschiedenen Substanzen wahllos und chaotisch miteinander kombiniert werden und keine Substanz bzw. Substanzgruppe dominiert.

Insgesamt wurden 2021 in den drei Rostocker Suchtberatungsstellen 169 minderjährige Kinder und Jugendliche beraten und betreut hinsichtlich schädlicher Konsummittel. Diese Betreuungsfälle konsumierten am meisten Cannabis (66,3 Prozent), Alkohol (56,2 Prozent) und Stimulanzien (28,4 Prozent). Die SARS-CoV-19 Pandemie führte darüber hinaus dazu, dass weniger Präventionsveranstaltungen durchgeführt wurden.

Seit gut drei Jahren ist die COVID-19-Pandemie nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Sie hat im privaten und beruflichen Bereich weitgehende Veränderungen mit sich gebracht. Während dieser andauernden herausfordernden Situation sprechen für manche Menschen subjektiv mehr Gründe für einen vermehrten Substanzkonsum als dagegen.  Hinzukommt, dass in der Gesellschaft nach wie vor eine weit verbreitete unkritisch positive Einstellung zum Alkohol vorherrscht.

Aufgrund des Abhängigkeitspotenzials besteht jedoch die Gefahr, dass aus einem länger andauernden erhöhten Konsummuster in Belastungssituationen eine Gewohnheit entsteht, die nicht mehr oder sehr schwer zurückgefahren werden kann und sich zu einer Abhängigkeit entwickelt. Zudem kann es durch die neurobiologischen Veränderungen im Rahmen eines chronisch erhöhten Alkoholkonsums in Kombination mit sozialem Stress und Ängsten zu einer Zunahme von Aggressionen kommen.
Das lässt auch die Gefahren für das Umfeld derer, die mehr Alkohol konsumieren, steigen.

Derzeit konsumieren 6,7 Millionen Menschen der 18- bis 64-jährigen Bevölkerung in Deutschland Alkohol in gesundheitlich riskanter Form.
Etwa 1,6 Millionen Menschen dieser Altersgruppe gelten als alkoholabhängig
Durchschnittlich werden pro Kopf der Bevölkerung jährlich rund zehn Liter reinen Alkohols im Alter ab 15 Jahren konsumiert. Gegenüber den Vorjahren ist eine leicht rückläufige Tendenz im Alkoholkonsum zu registrieren. Dennoch liegt Deutschland im internationalen Vergleich unverändert im oberen Zehntel.

Die Organisatoren der diesjährigen Rostocker Suchtwoche hoffen auf eine rege Beteiligung vieler Interessenten. Das detaillierte Programm mit allen Veranstaltungen ist im  Internet unter www.rostock.de/suchtpraevention zu finden.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Gesundheit & Soziales | Di., 20.01.1970 - 06:41 Uhr | Seitenaufrufe: 108
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