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Telefonanrufe: Mehrere Taten zum Nachteil von Senioren

Rostock (PIHR) • "Rate mal, wer hier ist!" So beginnt meist die Begrüßung der Täter, in denen sie sich als Enkel oder andere nahe stehende Personen der Geschädigten ausgeben. Eine Vielzahl von Telefonanrufen durch Kriminelle beschäftigt aktuell das Kriminalkommissariat Rostock. Allein gestern registrierten die Beamten insgesamt fünf Straftaten im Bereich Rostock. Die Dunkelziffer ist vermutlich gerade bei bereits getätigten Geldübergaben hoch.


In einem Fall riefen die Betrüger im Laufe des Vormittags bei einer 80-jährigen deutschen Geschädigten an und teilten ihr mit, dass sie 38.500 Euro gewonnen habe. Die unbekannten Tatverdächtigen versuchten während des weiteren Gesprächs, ihre persönlichen Daten zu erfragen. Die Seniorin reagierte richtig und gab ihre Daten nicht an die Betrüger weiter.


Ein weiterer Betrüger kontaktierte eine 89-jährige deutsche Seniorin. Der Unbekannte gab sich als Enkel der Frau aus und äußerte, er habe Waren bei einem Versandhaus bestellt. Da er die versandten Waren nicht zurückschicken wolle, sie selbst aber nicht bezahlen könne, bat er die Geschädigte um Geld. Sie könne den Betrag auch von ihrer Bank holen, sollte sie es nicht im Haus haben. Die Frau wurde misstrauisch und verständigte die Polizei.


Andere Täter täuschten einen Autounfall vor und forderten jeweils hohe Geldsummen ihrer Opfer ein, damit sie ihren Führerschein einbehalten dürften. Glücklicherweise übergaben die Senioren in keinem der angesprochenen Fälle das Geld an die Betrüger. Die Polizeibeamten nahmen in den Fällen mehrere Strafanzeigen wegen versuchten Betrugs auf.


Die Rostocker Polizei warnt: Seien Sie bei derartigen Anrufen immer misstrauisch, sprechen Sie mit ihren Angehörigen und wenden Sie sich an die Polizei.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Polizeibericht | Mo., 19.01.1970 - 12:43 Uhr | Seitenaufrufe: 31
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