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Polizeiliche Maßnahmen zur Regulierung der Ausbreitung des Coronavirus

Rostock/Mecklenburg-Vorpommern (PIHR) • "Achtung, hier spricht Ihre Polizei" - so beginnen die Lautsprecherdurchsagen, mit denen die Polizei auch am Sonntag in verschiedenen touristischen Zentren des Landes unterwegs ist, um die Maßnahmen der Landesregierung zur Entschleunigung der Ausbreitung des Coronavirus umzusetzen. Ziel ist es, alle Touristen, die sich zurzeit noch in Mecklenburg-Vorpommern aufhalten, zur Abreise zu bewegen. Bei den Ansagen wird insbesondere auf das gemeinsame Interesse hingewiesen, gesund zu bleiben, denn nur wenn jeder sich an die Anordnungen hält, besteht eine Chance, dass sich das Virus möglichst langsam ausbreitet. Dabei begegnete den Polizeibeamten viel Verständnis seitens der Angesprochenen. Insgesamt wurden gestern mehr als 84 Durchsagen realisiert.


Die Kontrollmaßnahmen zur Überprüfung des Einreiseverkehrs im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Rostock wurden auch gestern wieder durchgeführt. Insgesamt wurden von den Polizeibeamten 783 Fahrzeuge kontrolliert. Davon mussten 189 Fahrzeuge mit 330 Personen abgewiesen werden.


Um soziale Kontakte auf ein Minimum zu beschränken, gilt es gleichermaßen, Menschenansammlungen zu unterbinden. Dazu hält die Polizei auch die sozialen Netzwerke im Auge, um Verabredungen zu Treffen größerer Personengruppen festzustellen und zu verhindern.


Die Polizei weist nochmals darauf hin, dass die derzeitigen Freiheitsbeschränkungen ein Ziel haben, nämlich es dem Coronavirus schwer zu machen und unsere Lieben sowie uns selbst zu schützen. Diese Aufgabe können wir nur gemeinsam bewältigen. In diesem Sinne: Wir bleiben für Sie da - bleiben Sie bitte für uns zu Hause!

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Polizeibericht | Mo., 19.01.1970 - 09:14 Uhr | Seitenaufrufe: 161
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