2. Runder Tisch der Fischer und Angler in Warnemünde am 06.04.2018 / News / Seestadt Rostock
Besuche HRO-News.de auf facebook
 

Wetter

News

Top 7 - Meist gelesene News
Noah (5) aus Rostock im Libanon verschwunden – die Hintergründe der Entführung - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Seit knapp zwei Monaten sucht Mariam Daoud (36) verzweifelt ihren Sohn Noah im Libanon. Die Rostocker Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Vater. Doch wie konnte es überhaupt so weit kommen?
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mi., 07:02 Uhr
Baustellen in Rostock am 14.10.2026: Hier gibt es Sperrungen und Bauarbeiten - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
In Rostock sind viele Straßen aufgrund umfangreicher Bauarbeiten aktuell, teilweise auch schon seit Monaten, gesperrt. Vom Osten der Stadt bis hin nach Warnemünde. Unsere Karte zeigt regelmäßig alle Baustellen in der Hansestadt.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mi., 04:16 Uhr
Klenowtor wird saniert + Handwerker kritisieren Rentenreform + Neue Moschee in Evershagen - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Nach Leerstand, Müllbergen und Vandalismus gibt es jetzt Hoffnung für die Einkaufszentren. Denn: Der neue Eigentümer hat sowohl für das Klenow Tor als auch für das Südstadtcenter einen umfassenden Sanierungsplan...
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mi., 05:01 Uhr
Wismar: Aus 23 werden über 50 Millionen für Brücke – Bauingenieur hat radikalen Gegenplan - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Ein Wismarer Bauingenieur lehnt den Neubau der Hochbrücke ab, der statt geschätzter 23 Millionen nun über 50 Millionen Euro kosten könnte, und fordert stattdessen die Reaktivierung der alten Rostocker Straße mit Bahnunterführung – mit Bildergalerie.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mi., 04:31 Uhr
Rostock, Bad Doberan & Güstrow: Stau-Meldungen für A19, A20, B103, B105 (14.10.2026) - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Wenn der Verkehr stockt oder lange Umleitungen drohen, ist der Frust bei Autofahrern groß – auch in Rostock, Bad Doberan, Sanitz und Güstrow. Der OZ-Staumelder gibt einen Überblick über aktuelle Staus, Baustellen, Unfälle und Verzögerungen auf den wichtigsten Strecken.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mi., 04:16 Uhr
Handwerker aus Rostock rechnen mit Rentenreform ab: „Mit Rollator aufs Dach?“ - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Wer 45 Jahre körperlich hart gearbeitet hat, soll künftig nicht mehr früher abschlagsfrei in Rente gehen können. Das sorgt bei Handwerkern aus der Hansestadt für Unmut. Der OZ machen sie deutlich, was sie von den Plänen der Bundesregierung halten.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mi., 04:16 Uhr
Warnemünde: Abriss vom „Pier 7“ wird verschoben - das sind die neuen Pläne von Karls im Ostseebad - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Das „Pier 7″ in Warnemünde sollte im November abgerissen werden. Doch nun bleibt der beliebte Treffpunkt an der Kaikante doch noch stehen. Warum die Pläne für den Neubau geändert wurden – und wieso Karls-Chef Robert Dahl das sogar positiv sieht.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mi., 12:31 Uhr

2. Runder Tisch der Fischer und Angler in Warnemünde am 06.04.2018

Rostock-Warnemünde • Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus nimmt heute Abend ab 18.00 Uhr am 2. Runden Tisch in der Gaststätte Am Moor, Wiesenweg 4a, in 18119 Rostock-Warnemünde teil. Als weitere Gäste werden unter anderem Vertreter des Landesanglerverbandes, des Thünen-Instituts für Ostseefischerei, des Bootsanglerclubs, des Meeresanglervereins Beach Brothers e. V., aber auch ortsansässige Fischer sowie Angelkutterkapitäne erwartet.

Wie bereits im letzten Jahr soll im Rahmen der Veranstaltung über Themen beraten werden, die den Fischern und Anglern im Land unter den Nägeln brennen. Dazu zählen aktuell vor allem die Angelverbote in Natura 2000-Gebieten. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit hatte im September 2017 in bestimmten Gebieten der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) in Nord- und Ostsee ein weitgehendes Angelverbot festgesetzt. Mit der Ausweisung der neuen Meeresschutzgebiete "- sie machen rund ein Drittel der Fläche der deutschen AWZ aus "- sind erhebliche Einschränkungen der Freizeitfischerei verbunden. In Mecklenburg-Vorpommern sind davon Angelgebiete in der Kadetrinne und der Pommerschen Bucht-Rönnebank von der Regelung betroffen.

Auch wirkt sich das Angelverbot nachteilig auf die Bemühungen zur touristischen Ausrichtung der Freizeitfischerei aus. "Ich habe mich mit Nachdruck dafür eingesetzt, dass das Verbot der Freizeitfischerei durch differenzierte Regelungen ersetzt wird. Das ist leider nicht gelungen. Aber zumindest haben wir erreicht, dass die Angelverbote in abgemildeter Form festgesetzt wurden", so der Minister.

Ein weiteres Diskussionsthema wird auch die Stellnetzfischerei und das Schleppangeln sein. Nach einem umfangreichen Abwägungsprozess wurde im Jahr 2014 durch entsprechende Änderung der Küstenfischereiverordnung M-V das Schleppangeln innerhalb einer 1.000 Meterzone bestimmter Küstenabschnitte vom 15. September bis 15. März des jeweiligen Jahres untersagt. Davon sind insbesondere die Küstenabschnitte der Vorpommerschen Boddenlandschaft betroffen, aber auch der Abschnitt zwischen Kühlungsborn und Graal-Müritz. "Seitdem schwelt um diese Vorschrift ein Streit zwischen Stellnetzfischern und Schleppanglern, den aber zuallererst beide Seiten unter sich klären müssen", so der Minister und daher keine dahingehende Änderung der Küstenfischereiverordnung M-V vorgesehen sei.

Darüber hinaus wird auch der Angeltourismus ganz grundsätzlich Thema des Runden Tisches sein. Die Freizeitfischerei und damit verbundene touristische Aktivitäten sind von zunehmender wirtschaftlicher Bedeutung für das Land MV.

In M-V gibt es derzeit rund 30 Fahrgastschiffe, von denen aus das Angeln gegen Entgelt ausgeübt wird. Diese Kutter fahren überwiegend im küstennahen Bereich entlang der gesamten Ostseeküste mit den Schwerpunkten in der Region Wismar, Rostock-Warnemünde und Sassnitz. Zielfischarten sind vor allem Dorsch, Hering, Hornfisch, Hecht und andere Süßwasserfische in den Haffen- und Boddenbereichen.

Nicht nur bei der Berufsfischerei, auch bei den Freizeitanglern sorgt dabei vor allem der Dorsch immer wieder für Gesprächsbedarf. Nach den Vorgaben der EU dürfen Angler pro Tag nicht mehr als drei Dorsche fangen. In den Monaten Januar sowie April bis Dezember gelten wie im letzten Jahr 5 Dorsche/Angler/Tag als Höchstfangmenge (Artikel 7 der VO Nr. 2017/1970).

Der Landesanglerverband fordert nach wie vor eine Erhöhung der möglichen Fangzahl auf 10 Dorsche; von anderen Seiten wird die gänzliche Abschaffung der Fangbegrenzung gefordert.

Im Moment sieht es so aus, dass sich der außergewöhnlich gute Nachwuchsjahrgang von 2016 zu bestätigen scheint. "Wir werden daher an dem Thema dranbleiben", so der Minister. Sollten sich die Vermutungen zur Bestandsentwicklung bestätigen, werde er mit dem Bund über Möglichkeiten zur Auflockerung der Fangbegrenzung beraten, so der Minister.

Der Internationale Rat für Meeresforschung veröffentlicht seine Empfehlung für 2019 Ende Mai 2018. Auf dieser Grundlage wird über Regelungen für das Jahr 2019 neu verhandelt.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Umwelt & Natur | So., 18.01.1970 - 16:03 Uhr | Seitenaufrufe: 157
« zurück zur News-Übersicht
Sie möchten auch Ihre Pressemitteilungen hier veröffentlichen? Dann senden Sie diese bitte an presse «at» hro-news.de.
Wir behalten uns das Recht vor, bestimmte Mitteilungen ohne Angaben von Gründen nicht zu veröffentlichen.
www.seestadt-rostock.de - Copyright 2026