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Heimisches Biorindfleisch hält Einzug in Steakhäuser

Rostock-Stadtmitte (mluv) • Die Nachfrage nach ökologischen Erzeugnissen aus der der Region steigt weiter an. Ein wichtiger Partner sind dabei neben den Hofläden, dem Naturkost- und Einzelhandel auch die Gastronomiebetriebe. So beliefert ab sofort die Biopark Markt GmbH das Steakhaus Old Western in Rostock mit Bio-Edelfleischteilen wie z.B. Bio-Rinderfilet, Bio-Roastbeef und Bio-Entrecote.

Am Donnerstag, dem 24. Februar 2011, von 10.00 bis 11.00 Uhr laden das Steakhaus Old Western und die Biopark-Markt GmbH zur Umstellung der Speisekarte auf Bio-Rindfleisch ein. Mit der Erarbeitung eines Gastronomiekonzeptes ist es der Biopark Markt GmbH gelungen, auch die Gastronomie mit Biofleisch zu beliefern. Die Biopark Markt GmbH konnte in den letzten 5 Jahren mit der Vermarktung von Bio-Rind, -Kalb, -Schwein, -Lamm und Bio-Getreide den Umsatz von 19 Mio. € auf ca. 40 Mio. € steigern. Beliefert werden z.B. Edeka, Nestle, Rewe, TeGut und Biofachfleischereien in ganz Deutschland

Begleitet wird die Veranstaltung vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz. "Insbesondere im Tourismus stecken trotz der bereits hohen Besucherzahlen noch viele Potenziale, die es gilt gezielt und konsequent zu nutzen. Viele Touristen fragen speziell nach Ökoprodukten und schätzen das reichhaltige Angebot in unserem Land", so Minister Dr. Till Backhaus.

Wichtig für eine weitere erfolgreiche Entwicklung und mehr regionale Bioprodukte auf den Speisekarten in M-V sind dabei eine stärkere Vernetzung zwischen der heimischen Landwirtschaft und den Gastronomiebetrieben. Minister Dr. Till Backhaus hatte in diesem Zusammenhang bereits die Initiative "ländlichfein" unterstützt, die sich am 03. November 2010 als Verein gegründet hat und eine stärkere Vernetzung von Gastronomen, landwirtschaftlichen Produzenten, Lebensmittelhandwerkern, Köchen und Dienstleistern anstrebt.

Im Hinblick auf die Pressemeldung des Statistischen Landesamtes vom 22.02.2011 zur Entwicklung der Bio-Eiererzeugung in MV verweist Minister Dr. Backhaus darauf, dass das Wachstum immer im Einklang mit der Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen stehen muss und der Verbraucherschutz oberste Priorität hat. So gab es im Jahr 2010 umfassende Investitionen in die Bio-Legehennenhaltung. Der Rückgang der Bio-Legehennen in 2010 ist durch das strenge Kontrollsystem im Biobereich begründet, ca. 75.000 Legehennen wurden aberkannt. Darüber hinaus wurden Betriebe seitens der Bewirtschafter u.a. wegen der strengen Anforderungen der Bio-Zertifizierung abgemeldet. Nur Ställe, die alle Anforderungen der EG-Öko-VO erfüllen werden Bio-zertifiziert und dürfen dann auch Bio-Eier vermarkten.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Natur & Umwelt | Fr., 16.01.1970 - 01:41 Uhr | Seitenaufrufe: 499
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