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Rostock, Bad Doberan & Güstrow: Stau-Meldungen für A19, A20, B103, B105 (01.07.2026) - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Wenn der Verkehr stockt oder lange Umleitungen drohen, ist der Frust bei Autofahrern groß – auch in Rostock, Bad Doberan, Sanitz und Güstrow. Der OZ-Staumelder gibt einen Überblick über aktuelle Staus, Baustellen, Unfälle und Verzögerungen auf den wichtigsten Strecken.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mi., 04:14 Uhr
Hallenschwimmbad Neptun | Foto: KOE/Hansestadt Rostock
Rostock-Hansaviertel (HRPS) - Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock hat heute im Hallenschwimmbad „Neptun“ ihre erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler des vergangenen Jahres geehrt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Anerkennung und Wertschätzung jener Athletinnen und Athleten, die die Stadt in den vergangenen zwölf Monaten...
Quelle: HRO-News.de | Mo., 13:16 Uhr
Rostock-Warnemünde (PIHR) - Am 28.06.2026 ist gegen 13:00 Uhr im Maschinenraum einer Segelyacht auf dem Weg Richtung Rostocker Stadthafen Feuer ausgebrochen. Zu diesem Zeitpunkt befand sich das Boot bereits im Neuen Strom in Warnemünde. Ein ebenfalls im Strom befindlicher Schlepper unterstützte den Schiffsführer bei den ersten...
Quelle: HRO-News.de | So., 16:27 Uhr
Hansa Rostock: Alle News zum Drittligisten aus MV (01.07.2026) - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Hansa Rostock – der Traditionsklub aus MV kickt jetzt in der dritten Liga. Hier finden Sie jeden Tag alle News zum FCH: von Transfergerüchten bis zu den Infos über Spieler und Verein.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mi., 09:44 Uhr
Amir Shapourzadeh, Direktor Profifußball und FCH-Neuzugang Leon Dajaku - Foto: F.C. Hansa Rostock e.V.
Rostock-Hansaviertel (FCH) - Weitere Verstärkung für die Kogge! Leon Dajaku wechselt vom SSV Ulm an die Ostsee und ist unser siebter Neuzugang für die Saison 2026/27. Der 25-jährige Offensivspieler aus Waiblingen (Baden-Württemberg) besitzt neben der deutschen auch die kosovarische Staatsbürgerschaft. Leon Dajaku bringt die Erfahrung aus...
Quelle: HRO-News.de | Mo., 17:13 Uhr
Baustellen in Rostock am 1.7.2026: Hier gibt es Sperrungen und Bauarbeiten - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
In Rostock sind viele Straßen aufgrund umfangreicher Bauarbeiten aktuell, teilweise auch schon seit Monaten, gesperrt. Vom Osten der Stadt bis hin nach Warnemünde. Unsere Karte zeigt regelmäßig alle Baustellen in der Hansestadt.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mi., 04:14 Uhr
„Old Western“ ist pleite + Stadt verkauft DDR-Ferienhäuser + Boutique in der City schließt - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Steak- und Rippchen-Fans müssen diese Woche stark sein, denn eines von Rostocks alteingesessenen Restaurants ist in Gefahr. Das „Old Western” ist pleite. Nach 30 Jahren am Standort Lange Straße geht es...
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mi., 05:14 Uhr

Elektrohandwerk tagt in Rostock

Rudolph: Elektromobilität in MV ist zugleich Chance und Herausforderung

Rostock (mwat) • In Rostock finden die Verbandstage des Landesinnungsverbandes der Elektro- und Informationstechnischen Handwerke MV (LIV) statt. Ein Schwerpunkt ist dabei Elektromobilität. "Mit diesem Thema verknüpfen sich eine Reihe von Herausforderungen und zugleich Chancen  für das Elektrohandwerk bei uns im Land. Denn E-Mobilität gewinnt an Bedeutung in den Bereichen der regenerativen Energieerzeugung, der Energiespeicherung und –verteilung sowie im Tourismus. Hierbei gilt es innovative Ideen für eine flächendeckenden Infrastruktur zu entwickeln. Unser Handwerk verfügt über das Know-how die anstehenden Aufgaben zu meistern", sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Dr. Stefan Rudolph in Rostock.

So wird anwendungsorientiert der Einsatz von "Elektro-PKW bzw. –transportfahrzeugen" in verschiedenen touristischen Regionen untersucht, u.a. in Kühlungsborn, in Heringsdorf auf Usedom sowie in Boltenhagen. "Bei uns im Land existiert eine Reihe mittelständischer Unternehmen, die berechtigte Aussichten haben, sich durch Flexibilität und Innovationskraft als Partner oder Zulieferer einer zukünftigen Elektromobilitätsindustrie zu etablieren", sagte Rudolph. Aber auch der verstärkte Einsatz von Elektrofahrrädern und Pedelecs ist eine  Möglichkeit das Mobilitätsverhalten positiv zu verändern. Für den mecklenburgischen Anteil des Fernradweges Berlin – Kopenhagen wird der Einsatz von Ladestationen für die Nutzung von Elektrofahrrädern und Pedelecs untersucht.

Im Rahmen der Promenadenerweiterung Usedom – Swinemünde sollen diese Mobilitätsangebote für Touristen verstärkt berücksichtigt werden. "Vor Ort entsteht die längste Flaniermeile Europas unter besonderer Berücksichtigung von klimafreundlichen Aspekten. Wichtig sind hierbei Maßnahmen unter anderem zur energiesparenden Beleuchtung und zur Nutzung erneuerbarer Energien", so Rudolph weiter. Darüber hinaus ist es beabsichtigt, längerfristig auch die Voraussetzungen zu schaffen, um den Einsatz von elektrisch betriebenen Fahrzeugen zur Ver- und Entsorgung, zum touristischen Shuttleverkehr bis hin zum privaten Elektroauto zu ermöglichen. "Bei allen hochgesteckten Plänen dürfen rein praktische Fragen, wie z.B. die Kompatibilität der Anschlüsse nicht aus den Augen verloren werden. Mit der E-Mobilität verbindet sich auch eine zunehmende dezentrale Erzeugung von und Versorgung mit Energie", sagte Rudolph.

"Hilfreich ist es, das notwendige Fachwissen und Engagement der Verbände, Unternehmen und Hochschulen im Land zu bündeln und Synergien zu nutzen", sagte Rudolph.

Im Dezember 2010 wurde das technologieorientierte Netzwerk "Elektromobilität in MV" gegründet. Ziel dieses Netzwerkes ist es, alle Chancen zu nutzen, die sich im Rahmen der  Wertschöpfungskette Elektromobilität ergeben. Schwerpunkt der Arbeit ist die Initiierung von Forschungsverbünden und Forschungs- und Entwicklungsarbeitsgruppen zwischen den Netzwerkpartnern sowie der Technologietransfer aus Forschungseinrichtungen in die Unternehmen. Das Netzwerk wird von der ATI Küste GmbH - Gesellschaft für Technologie und Innovation – geleitet. Es wird vom Wirtschaftsministerium aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützt.

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es ca. 1.500 elektro- und 190 informationstechnische Betriebe. "Nach wie vor, stehen die elektro- und informationstechnischen Handwerke für attraktive Ausbildungsberufe. Diese Berufe stehen im Ranking der am  meisten unbesetzten Stellen weit hinten. Das heißt, viele unserer Jugendlichen halten eine Ausbildung im elektro- und informationstechnischen Handwerk für sehr erstrebenswert. Doch auch im elektro- und Informationstechnischen Handwerk sind die Ausbildungszahlen rückläufig. Während wir 2008 noch 482 Auszubildende in den elektro- und Informationstechnischen Handwerken verzeichnen konnten, wurden 2010 401 Auszubildende gezählt. Künftig wird es noch mehr darum gehen, konkurrenzfähige Ausbildungsbedingungen zu bieten, um den Fachkräftebedarf bei sinkendem Arbeitskräfteangebot im eigenen Unternehmen zu sichern. Die Jobattraktivität ist Wettbewerbsfaktor, dazu gehören die Vergütung, die Übernahmeoptionen, die Zukunftsfähigkeit des Arbeitsplatzes, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf  sowie die Karrierechancen", so Rudolph abschließend.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Wirtschaft | Fr., 16.01.1970 - 01:01 Uhr | Seitenaufrufe: 550
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