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Verbotenes Streusalz in Dierkow, Rostock: Bis zu 2500 Euro Geldbuße drohen - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Der Einsatz von Streusalz ist für Gehwege in der Stadt Rostock größtenteils verboten. Bürger in Dierkow appellieren an ihre Nachbarn, sich trotz Schneefalls an die Regeln zu halten.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Sa., 12:16 Uhr
Bahnverkehr im Norden bis Sonntag stark eingeschränkt – Woche startet mit viel Glätte - Bild: WELT ONLINE
Der Bahnverkehr fällt auf mehreren wichtigen norddeutschen Fernverkehrsstrecken noch bis voraussichtlich Sonntag aus. In NRW wird es bis zu minus 11 Grad geben. In Rostock kam es seit Freitag zu 30 Unfällen – es gab Schwerverletzte. Mehr im Liveticker.
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Rostock-Kröpeliner-Tor-Vorstadt (HRPS) - Was passiert, wenn plötzlich etwas passiert? Wo finde ich wichtige Unterlagen? Diese Fragen stellen sich oft, wenn ein geliebter Mensch unerwartet einen Unfall hat oder ins Krankenhaus muss. In einem Vortrag an der Volkshochschule Rostock werden Themen wie Testament, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und...
Quelle: HRO-News.de | Do., 08:30 Uhr
Sternsinger mit Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger am 11. Januar 2025 im Rathaus. | Foto: Joachim Kloock/Hansestadt Rostock
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Quelle: HRO-News.de | Do., 10:00 Uhr
Rostock-Lütten Klein (PIHR) - Am Freitag, den 09.01.2025, bewiesen drei 13-jährige Jungen aus Rostock besondere Ehrlichkeit. Die Jugendlichen fanden gegen 13:30 Uhr auf einem Parkplatz hinter dem Wohnhaus Warnowallee 8 im Stadtteil Lütten Klein eine Geldbörse mit einem Bargeldbetrag von mehr als 700 Euro. Gemeinsam riefen die Jungen umgehend...
Quelle: HRO-News.de | Mo., 14:29 Uhr
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Quelle: HRO-News.de | Mi., 11:12 Uhr
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Rostock-Stadtmitte (HRPS) - Der Rostocker Weihnachtsmarkt war auch 2025 ein starker Besuchermagnet. Im westlichen Bereich der Kröpeliner Straße wurden vom 24. November bis 22. Dezember 2025 insgesamt 1.488.841 Passantinnen und Passanten gezählt. Das ergab eine Auswertung der Kommunalen Statistikstelle auf Basis von Daten, die von der...
Quelle: HRO-News.de | Mo., 08:50 Uhr

Minister Backhaus eröffnet 4. Bioenergieforum an der Uni Rostock

Rostock (mluv) • "Die Bioenergie ist nach wie vor mit zwei Drittel Anteilen die wichtigste Erneuerbare Energie bundesweit. Und Mecklenburg-Vorpommern steht mit dem Anteil der Erneuerbaren Energien am Primärenergieverbrauch im Bundesvergleich nach wie vor an der Spitze", sagte der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Till Backhaus heute anlässlich des 4. Bioenergieforums an der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät der Universität Rostock. Weiterhin stehe für Mecklenburg-Vorpommern das Ziel, bis zum Jahr 2020 mit Bioenergie einen Anteil von 25 Prozent am Primärenergieverbrauch zu erreichen.

"Die gasförmigen Bioenergieträger sind mit gegenwärtig etwa 260 Biogasanlagen eine feste Größe unter den Erneuerbaren Energien geworden", so Minister Backhaus. Mit der installierten Leistung von 170 Megawatt elektrisch (MWel) können 380.000 Haushalte im Jahr mit Strom und 70.000 Haushalte jährlich mit Wärme sowie 260.000 Tonnen fossile Brennstoffe und 720.000 Tonnen CO2-Emissionen jährlich eingespart werden.

In Mecklenburg-Vorpommern bestand im Jahr 2009 ein Viertel des Stroms aus Erneuerbaren Energien aus Biogasstrom.

"Mein erklärtes Ziel ist es, auch mit der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes 2012 Bedingungen zu haben, die das wirtschaftliche Betreiben von regionalen Biogasanlagen gewährleisten", betonte Minister Backhaus. Grundsätzlich sei er der der Auffassung, dass die derzeitige EEG-Vergütung im Bereich Biomasse überprüft und vereinfacht werden müsse. Darüber hinaus sollten die Einsatzspektren an Biomasse vergrößert und die bisherige Bevorzugung für nachwachsende Rohstoffe kritisch diskutiert werden.

"Wenn wir weiter nach vorn schauen, sehe ich im Biogasbereich ein großes Forschungs- und Entwicklungspotential und die Notwendigkeit, hier auch unmittelbar in die praktische Umsetzung zu kommen", sagte Minister Backhaus. Dazu gehören neben der Entwicklung spezieller Energiebiomasse-Anbauverfahren auch die Stabilisierung und Optimierung des Biogasprozesses, darüber hinaus neue Technologien zur Erhöhung der Energieeffizienz und im Bereich Biomasseaufschluss. Für dezentrale Anlagen sei es nötig, optimierte Wärmenutzungskonzepte zu erarbeiten und umzusetzen sowie die Aufbereitung zur Erdgasqualität.

"Mit dem EEG, mit der Gas-Netzzugangsverordnung und mit dem Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz sind wichtige Grundsteine für eine breitere Anwendung von Biogas gelegt worden. Auf dieser Basis gilt es nun, mit dem nötigen Sachverstand der Erfolgsgeschichte Biogas den weiteren Weg zu ebnen", hob Minister Backhaus hervor.

Ziel sei ein Nebeneinander der Nahrungsmittel- und Biomasseproduktion vor dem Hintergrund einer gesicherten Versorgung der Bevölkerung mit beiden "Lebensmitteln". "Erfordernisse des Klima-, Natur- und Ressourcenschutzes einschließlich einer nachhaltigen Flächennutzung müssen dabei selbstverständlich eingehalten und insbesondere weltweit wirkende soziale Aspekte berücksichtigt werden", betonte der Minister.

In Mecklenburg-Vorpommern werden derzeit ca. 16 Prozent der Ackerfläche für die Energiebiomasseproduktion genutzt. Im Jahr 2020 könnte es ein Drittel der Ackerflächen sein, ohne die Nahrungs- und Futtermittelproduktion zu gefährden. "Wir haben also im doppelten Sinne viel Raum in unserem Land, um weitere dezentrale alternative Energieerzeugungs-Konzepte zu verwirklichen, bei denen die Bioenergie oft die Hauptrolle spielen wird", sagte Minister Backhaus.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Umwelt | Do., 15.01.1970 - 22:49 Uhr | Seitenaufrufe: 574
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