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Den Weg für 130 technologieorientierte Gründungen geebnet

Projekt "TechnoStartup MV" wird weiter unterstützt

Rostock - Warnemünde (mwat) • Seit dem Start des Projektes "TechnoStartup MV" im November 2007 wurden mehr als 130 technologieorientierte Gründungen im Land (s. Anlage) begleitet. Jede Gründung eines technologieorientierten Unternehmens zieht in den ersten vier Jahren durchschnittlich mindestens fünf hochqualifizierte Arbeitsplätze nach sich. Das gemeinsame Projekt der fünf Technologiezentren des Landes "TechnoStartup MV", das bislang mit rund 400.000 Euro vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus aus Mitteln des Landes und des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert wurde, soll auch in den kommenden zwei Jahren in gleicher Höhe gefördert und fortgesetzt werden. Das kündigte heute der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, Dr. Stefan Rudolph, auf dem Warnemünder Gründerkongress an. Dort präsentieren sich die Technologie-zentren und Kooperationspartner des Netzwerkes sowie weitere Gründerinitiativen des Landes.

"Wegen ihrer Wachstums- und Beschäftigungseffekte verfügen wissensintensive und innovative Gründungen über eine besondere Bedeutung in Mecklenburg-Vorpommern", betonte Rudolph. "Diese Gründungen stimulieren durch Produkt- und Prozessinnovationen den Wettbewerb und forcieren so den strukturellen Wandel. Innovative Gründungen sind in besonderer Weise dazu geeignet, als Triebfelder für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen im Land zu dienen. Deshalb stehen insbesondere forschungsintensive Gründungen im Fokus des Wirtschaftsministeriums und der Unterstützung des Landes", so der Staatssekretär.

Die potenziellen Gründer werden durch die fünf Technologiezentren in Rostock, Greifswald, Neubrandenburg, Schwerin und Wismar vor Ort betreut. Durch die zielgerichtete und auf die jeweiligen Bedürfnisse der Gründer ausgerichtete Unterstützung im Startprozess werden diese vor allem von administrativen Aufgaben entlastet; gleichzeitig durch die Erfahrungen und Kontakte der Partner die Wege vereinfacht und Risiken minimiert. Durch das Projekt werden  startende Gründer und Jungunternehmer in technologie- und wissensbasierten Bereichen konkret bei der Gründungsplanung mit Marktrecherchen und Recherchen zum Stand der Technik, konzeptioneller Hilfestellung, Schutzrechtsfragen bis zur Erarbeitung von Markteintrittsstrategien und dem Finden geeigneter Finanzierungen und Kooperationspartner flankiert. Dabei arbeitet das Netzwerk eng mit weiteren Gründungsinitiativen in MV zusammen.

"Die ersten Erfahrungen haben gezeigt, dass die Angebote des Projektes von den Gründern gern genutzt werden", so Rudolph weiter. "Helfen sie ihnen doch, Irrwege zu vermeiden, auf Know-how zuzugreifen, das ihnen noch fehlt und sich auf ihre fachlichen Kompetenzen zu konzentrieren."

www.technostartup.de

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Wirtschaft | Do., 15.01.1970 - 22:31 Uhr | Seitenaufrufe: 600
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