Verlängerung bis einschließlich 12. September 2026 notwendig
Komplexe Baustelle Werftdreieck stellt Baubetriebe vor Herausforderungen
Rostock (RSAG) • Seit dem 13. Juli 2026 wird zwischen Holbeinplatz und Doberaner Straße mit Hochdruck an der Neuverlegung der Straßenbahngleise, dem Neubau einer Haltestelle und von drei wichtigen Straßenquerungen gearbeitet. Die Fertigstellung der Bauabschnitte 1 und 2 konnte pünktlich erfolgen, darunter die Erneuerung der Gleisüberfahrt der L22/Lübecker Straße in einer Rekordbauzeit von sieben Tagen. Nun fordert die Komplexität des Gesamtvorhabens jedoch ihren Tribut:
Die umfangreichen Gleisbauarbeiten am Rostocker Werftdreieck können nicht wie geplant in den Sommerferien beendet werden. Aufgrund von baulichen Anforderungen, die sich erst im jüngsten Bauablauf ergeben haben, verlängert sich die Bauzeit voraussichtlich bis einschließlich 12. September 2026.
Die geänderten Linienführungen für die Straßenbahnen sowie die Ersatzverkehre der Buslinien E1 und E2 bleiben in diesem Zeitraum bestehen: Zwischen dem Betriebshof Hamburger Straße und Doberaner Platz findet weiterhin kein Straßenbahnverkehr statt. Das Straßenbahnnetz bleibt geteilt.
Mit Beginn des neuen Schuljahres wird das Ersatzangebot verstärkt Um die Fahrt mit Bus und Straßenbahn trotz der Bauarbeiten auch zum Schulstart so reibungslos wie möglich zu gestalten, gelten ab 24. August 2026 auf allen regulären Buslinien die normalen Fahrpläne für Schultage. Die Straßenbahnlinien und die SEV-Linie E1 fahren dann bereits ab etwa 6:30 Uhr im dichten Takt des Tagesverkehrs.
Informationen zum Bauablauf Auf der gesamten Baustelle wird konzentriert an der Fertigstellung der verschiedenen Bauabschnitte gearbeitet. Die Gründe für die Terminüberschreitung der Gleis- und anschließenden Fahrleitungsbauarbeiten sind vielschichtig. Der Umfang der Tiefbauarbeiten war aufgrund schwieriger Bodenverhältnisse wesentlich größer als erwartet und die Koordinierung der verschiedenen Gewerke, die Hand in Hand auf der komplexen Baustelle arbeiten, gestaltet sich dadurch umso anspruchsvoller.
Die RSAG ist sich bewusst, dass dieser verlängerte Sperrzeitraum für Fährgäste und Anwohnende mit zusätzlichen Belastungen verbunden ist. Dafür bittet die RSAG ausdrücklich um Verständnis und bedankt sich für die Geduld.
Alle Informationen und die aktualisierten Fahrpläne sind ab 13. August unter www.rsag-online.de erhältlich.
Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Verkehr | Mi., 21.01.1970 - 17:12 Uhr | Seitenaufrufe: 1« zurück zur News-Übersicht