Informationsveranstaltung zum Rahmenplan Bramow / Marienehe am 30. Juli
Rostock (HRPS) • Die Stadtverwaltung informiert während einer Veranstaltung am Donnerstag, 30. Juli 2026, um 17 Uhr im Aus- und Fortbildungszentrum, Alter Hafen Süd 334, über den Entwurf des Rahmenplans für Bramow und Marienehe. Interessenten, insbesondere die in diesem Gebiet ansässigen Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind dazu herzlich eingeladen.
Mit der Erarbeitung des Rahmenplans wurden die Büros BPW Stadtplanung (Bremen) sowie GGR Stadtentwicklung und Mobilität (Berlin/Hamburg) beauftragt. Bereits im November 2024 fand im Rahmen der Planerarbeitung ein öffentlicher Planungsdialog statt, bei dem Einwohnerinnen und Einwohner, Gewerbetreibende sowie weitere Interessierte ihre Anregungen und Hinweise in den Planungsprozess einbringen konnten. Nun liegen die Ergebnisse des Rahmenplans vor.
Die Entwicklung von Bramow und Marienehe ist eng mit dem Bau der Bahnstrecke nach Warnemünde sowie der Ansiedlung bedeutender Industrie- und Gewerbebetriebe wie der Neptunwerft, des Schlachthofs, des Fischereihafens und des Heizkraftwerks verbunden.
Während das ehemalige Werftgelände inzwischen zu einem modernen Stadtquartier mit Wohn- und Bürogebäuden entwickelt wurde, eröffnen die aufgegebenen Standorte von Schlachthof und Heizkraftwerk neue Möglichkeiten für eine städtebauliche Entwicklung. Parallel zu diesen Veränderungen hat sich im Gebiet ein vielfältiges Spektrum an Unternehmen etabliert. Gleichzeitig verfügt das Gebiet weiterhin über ein erhebliches Entwicklungspotenzial.
Dank der Nähe zur Rostocker Innenstadt, der attraktiven Lage an der Unterwarnow sowie der Anbindung an das S-Bahn-Netz bietet das Gebiet sehr gute Voraussetzungen für weitere Ansiedlungen und eine zukunftsorientierte Entwicklung. Gleichzeitig bestehen verschiedene Herausforderungen. Dazu zählen insbesondere die durch den Verlauf der Bahnstrecke eingeschränkte Erreichbarkeit des Gebiets sowie Lücken im Fuß- und Radwegenetz.
Vor diesem Hintergrund hat die Hanse- und Universitätsstadt Rostock einen städtebaulichen Rahmenplan erarbeitet, der Entwicklungsperspektiven aufzeigt und Handlungsempfehlungen für die zukünftige Gestaltung des Gebiets formuliert.
Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Stadtentwicklung | Mi., 21.01.1970 - 16:36 Uhr | Seitenaufrufe: 0« zurück zur News-Übersicht