
WarnowQuartier - Geplant ist ein Ort des Wohnens, Arbeitens und Zusammenlebens. | Foto: Josefine Rosse/Hansestadt Rostock
Erster Spatenstich für Rostocks WarnowQuartier
Rostock • Bund, Land und die Hanse- und Universitätsstadt setzen starkes Zeichen für nachhaltige Stadtentwicklung
Eines von sechs bundesweiten Modellvorhaben für ein innovatives Stadtquartier ist heute in Rostock gestartet. Mit dem symbolischen ersten Spatenstich für das WarnowQuartier gaben die Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, Verena Hubertz, der Finanzminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Heiko Geue, sowie die Oberbürgermeisterin der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, Eva-Maria Kröger, gemeinsam den Auftakt, das Areal am östlichen Ufer der Rostocker Unterwarnow zu erschließen.
Bundesministerin Verena Hubertz: „Mit dem ersten Spatenstich wächst ein neues Stück Rostock. Das WarnowQuartier schafft bezahlbaren Wohnraum, bringt Menschen zusammen und verbindet Stadtteile neu. Ein besonderes Zeichen setzt das Quartier mit vielen geförderten Wohnungen im Erbbaurecht: So entsteht Wohnraum, der nicht nur heute, sondern auch morgen Menschen ein Zuhause gibt. Mit unserem neuen Mustervertrag zum Erbbaurecht unterstützen wir Kommunen dabei, solche Modelle praxistauglich umzusetzen und weiterzutragen. Ich freue mich, dass der Bund dieses zukunftsweisende Projekt begleitet und fördert. Denn genau solche Projekte zeigen, wie wir gemeinsam lebenswerte Städte von morgen gestalten.“
Dr. Heiko Geue, Minister für Finanzen und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern: „Für Rostock ist das WarnowQuartier weit mehr als ein Neubaugebiet. Es ist ein Zukunftsprojekt für die gesamte Stadt. Hier wird ein neuer Ort zum Wohnen, Arbeiten und Leben geschaffen. Dass wir heute diesen Schritt gehen können, ist das Ergebnis einer engen und vertrauensvoller Zusammenarbeit vieler Partner. Bund, Land und Stadt haben hier erfolgreich an einem Strang gezogen.“
Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger: „Rostocks WarnowQuartier schafft dringend benötigten Wohnraum. Das ist enorm wichtig für unsere Stadt. Wir freuen uns darauf, dieses Viertel als einen Ort mit Lebensqualität zu entwickeln. Dies gelingt auch dank der fantastischen finanziellen Förderung von Bund und Land sowie der Flexibilität aller Partner, die Herausforderungen unserer Zeit angesichts steigender Baukosten gemeinsam zu bewältigen. Mein Dank geht auch an die Rostocker Bürgerschaft, die den langen Weg zur Entwicklung des WarnowQuartiers mitgeht. In diesem Projekt schlummern große Chancen für die weitere Wohnraumentwicklung in unserer Stadt.“
Mit dem WarnowQuartier entsteht in den kommenden Jahren ein modernes, klimaorientiertes und sozial ausgewogenes Stadtquartier. Als eines der zentralen Zukunftsprojekte Rostocks bietet es nicht nur neuen Wohnraum für rund 2.000 Menschen sowie rund 1.000 Arbeitsplätze, sondern soll sich auch zu einem lebendigen Viertel für alle Generationen entwickeln. Geplant ist ein Ort des Wohnens, Arbeitens und Zusammenlebens: offen, inklusiv und nachhaltig. Räume für Begegnungen sollen allen Rostockerinnen und Rostockern zugutekommen, denn zum Quartier gehören über die Wohnangebote hinaus auch zahlreiche öffentliche und gemeinschaftlich nutzbare Einrichtungen. Neben einem zentralen Treffpunkt für Vereine, soziale Initiativen sowie Kultur- und Bildungsangeboten wird das Konzept durch gesundheitsfördernde Einrichtungen und verschiedene Wohnformen für unterschiedliche Lebensphasen ergänzt. Darüber hinaus sind Spielplätze, Jugendangebote und großzügige Freiräume vorgesehen.
Für die Entwicklung des WarnowQuartiers stellen Bund und Land erhebliche Fördermittel bereit. Insgesamt fließen 32,5 Millionen Euro Fördergelder in das Modellvorhaben. Damit wird ein starkes Signal für nachhaltige Stadtentwicklung und lebenswerte Quartiere in Deutschland gesetzt.
Ulrich Kunze
Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Stadtentwicklung | Mo., 13.07.2026 13:00 Uhr | Seitenaufrufe: 1