Wärmewende in Rostock: Machbarkeitsstudie für Erdbeckenspeicher gestartet / News / Seestadt Rostock
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Quelle: HRO-News.de | Fr., 21:05 Uhr
Hansa Rostock stellt neuen Drittliga-Rekord auf: 46.500 Trikots verkauft: Hansa Rostock stellt neuen Drittliga-Rekord auf - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Gestiegene Mitgliederzahlen, Trikot-Rekord und ein Plus unter der Abrechnung: Die Saison 2025/26 lief für den FC Hansa Rostock überragend. Wäre da nicht der verpasste Aufstieg in die 2. Bundesliga. Immerhin konnte der Koggenklub sein Millionenplus bereits gut investieren.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | So., 15:36 Uhr
Baustellen in Rostock am 26.9.2026: Hier gibt es Sperrungen und Bauarbeiten - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
In Rostock sind viele Straßen aufgrund umfangreicher Bauarbeiten aktuell, teilweise auch schon seit Monaten, gesperrt. Vom Osten der Stadt bis hin nach Warnemünde. Unsere Karte zeigt regelmäßig alle Baustellen in der Hansestadt.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Sa., 04:05 Uhr
Rostock, Bad Doberan & Güstrow: Stau-Meldungen für A19, A20, B103, B105 (26.09.2026) - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Wenn der Verkehr stockt oder lange Umleitungen drohen, ist der Frust bei Autofahrern groß – auch in Rostock, Bad Doberan, Sanitz und Güstrow. Der OZ-Staumelder gibt einen Überblick über aktuelle Staus, Baustellen, Unfälle und Verzögerungen auf den wichtigsten Strecken.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Sa., 04:05 Uhr
Rostock: Kunsthalle zeigt 150 Werke der Usedomer Malerin Susanne Kandt-Horn - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Die Rostocker Kunsthalle zeigt bis Februar 2027 mehr als 150 Werke der Malerin Susanne Kandt-Horn (1914–1996). Zu sehen sind Gemälde, Grafiken und Gobelins aus vier Jahrzehnten. Die Bilder sind politisch, nah am Menschen – und haben oft einen feinen Witz.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | So., 14:20 Uhr
Polizei Rostock: Unfälle, Verbrechen, Vermisstenmeldungen – aktuelle Meldungen aus der Region (26.09.2026) - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Ob Verkehrsunfälle, Sperrungen, Vermisstenmeldungen, Gewaltdelikte oder anderweitige Verbrechen. Aktuelle Polizei- und Verkehrsmeldungen aus Rostock finden Sie ab sofort rund um die Uhr auch in unserem Liveticker.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Sa., 04:35 Uhr
Wassertemperaturen der Ostsee in Warnemünde, Kühlungsborn, Binz, Heringsdorf am 27.09.2026 - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Ob als Abkühlung im Sommer oder eine Mutprobe im Winter: Das Bad in der Ostsee lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Doch wie warm ist das Wasser entlang der Küste von MV gerade? Unsere Karte zeigt täglich die aktuellen Messwerte an den größten Stränden.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | So., 14:20 Uhr

Wärmewende in Rostock: Machbarkeitsstudie für Erdbeckenspeicher gestartet

Rostock-Toitenwinkel (HRPS) • Rostock beschleunigt den Wandel zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung. Innerhalb einer Machbarkeitsstudie wird derzeit der Bau eines großflächigen Erdbeckenspeichers am Rande von Toitenwinkel geprüft. Das innovative Vorhaben soll künftig überschüssige Wärme speichern und bedarfsgerecht zur Verfügung stellen. Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock geht damit einen weiteren Schritt zur Umsetzung ihres kommunalen Wärmeplans.

„Mit der Machbarkeitsstudie für den Erdbeckenspeicher prüfen wir jetzt ein Projekt, das das Potenzial hat, die Versorgungssicherheit, die Preisstabilität der Fernwärme und den Klimaschutz in Rostock entscheidend voranzubringen“, sagt Dr. Ute Fischer-Gäde, Senatorin für Stadtplanung, Bau, Klimaschutz und Mobilität und ergänzt. „Die Wärmewende ist eine der größten infrastrukturellen und klimapolitischen Herausforderungen unserer Zeit. Sie gelingt uns nur, wenn alle beteiligten Fachämter der Stadtverwaltung, die Stadtwerke und zahlreiche weitere Akteure eng verzahnt zusammenarbeiten.“

Als erste deutsche Großstadt hat Rostock bereits 2022 einen kommunalen Wärmeplan beschlossen. Dieser bildet die strategische Grundlage für die Umstellung der Wärmeversorgung auf erneuerbare Energien und klimaneutrale Technologien. Rund zwei Drittel des gesamten Energieverbrauchs in Rostock entfallen auf Wärme. Aktuell basiert die Wärmeversorgung noch zu etwa 95 Prozent auf Erdgas und Kohle. Bis 2045 soll die Versorgung vollständig ohne fossile Energieträger und Treibhausgasemissionen auskommen. Für die Umsetzung der ersten Maßnahmen und den Ausbau des Fernwärmenetzes stehen Bundesfördermittel für effiziente Wärmenetze in Höhe von rund 99 Millionen Euro zu Verfügung. Mit der Unterstützung werden zentrale Zukunftsprojekte in Höhe von insgesamt 250 Millionen Euro ermöglicht. Die Umsetzung erfolgt innerhalb der nächsten Jahre seitens der Stadtwerke Rostock AG. „Voraussichtlich im Oktober dieses Jahres sollen die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie vorliegen. Sie wird zeigen, zu welchen Bedingungen ein Erdbeckenspeicher an dem Standort umsetzbar und finanzierbar ist. Ist das Ergebnis positiv, wird umgehend die Entwurfsplanung erarbeitet. Ein Baubeginn ist dann 2028 möglich“, verdeutlicht Oliver Brünnich, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Rostock AG.

Das in den Boden eingelassene Speicherbecken könnte bis zu 500.000 Kubikmeter Wasser aufnehmen und wäre damit rund elfmal größer als die bisher in Rostock eingesetzten Wärmespeicher. Das Wasser wird bis zu 90 Grad Celsius erhitzt. Dank einer speziellen Abdichtung und einer schwimmenden isolierenden Abdeckung bleiben die Wärmeverluste gering.

„Der Erdbeckenspeicher ist ein wesentlicher Bestandteil der langfristigen Strategie aus dem kommunalen Wärmeplan. Er zählt zu den so genannten No-Regret-Maßnahmen. Der Speicher ermöglicht, die im Sommer überschüssigen Abwärmepotentiale zum Beispiel aus Industriebetrieben im Überseehafen zwischenzuspeichern, statt sie aufwendig wegzukühlen und diese dann im Winter für die Fernwärme bereitzustellen“, erklärt Projektkoordinator und Referent für Klima und Mobilität Uwe Hempfling. Die Stadtverwaltung übernimmt im Transformationsprozess wichtige koordinierende Aufgaben. Dazu gehören die Schaffung von Planungs- und Investitionssicherheit, die gemeinwohlorientierte Steuerung der Wärmewende, das Zusammenführen der Akteure im Wärmesektor sowie die Bereitstellung geeigneter Flächen und baurechtlicher Voraussetzungen.

Die jetzt gestartete Machbarkeitsstudie markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer sicheren, preisstabilen und klimaneutralen Wärmeversorgung bis 2045.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Umwelt & Natur | Mi., 21.01.1970 - 15:56 Uhr | Seitenaufrufe: 0
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