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Rostock sendet starkes Signal für Olympia in Mecklenburg-Vorpommern

Rostock-Warnemünde (SKMV) • Das Ergebnis einer aktuellen Bevölkerungsbefragung im Auftrag des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) gibt Rückenwind für Rostocks Bewerbung um die Austragung Olympischer und Paralympischer Segelwettbewerbe vor Warnemünde.

Die vom Meinungsforschungsinstitut dimap in der vergangenen Woche durchgeführte repräsentative Befragung in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock zeichnet ein ausgesprochen positives Bild für eine mögliche Olympiabewerbung mit Rostocker Beteiligung: 73 Prozent der befragten wahlberechtigten Rostockerinnen und Rostocker befürworten grundsätzlich eine Bewerbung Deutschlands um Olympische und Paralympische Spiele.

Noch deutlicher fällt die Unterstützung für Rostock-Warnemünde als Austragungsort der Segelwettbewerbe aus: 80 Prozent der Befragten sprechen sich dafür aus, die Wettbewerbe im Falle einer deutschen Olympiabewerbung in Rostock-Warnemünde auszurichten. Damit bestätigen die Ergebnisse die hohe fachliche Eignung der Region als traditionsreicher und international etablierter Segelstandort.

Auch die Bekanntheit der Bewerbung ist bereits hoch: 60 Prozent der Befragten haben nach eigenen Angaben bereits von der Bewerbung Rostock-Warnemündes gehört. Das zeigt, dass das Thema in der Stadtgesellschaft präsent ist und auf breite öffentliche Aufmerksamkeit stößt.

Bei den Erwartungen an eine mögliche Bewerbung stehen konkrete Zukunftsthemen im Mittelpunkt. Besonders wichtig sind den Befürworterinnen und Befürwortern langfristige Verbesserungen der Verkehrsinfrastruktur, wirtschaftliche Impulse für Region und Tourismus sowie eine stärkere internationale Sichtbarkeit für Rostock und Warnemünde. Auch nachhaltige Effekte für den Sportstandort sowie der gesellschaftliche Zusammenhalt werden als zentrale Chancen gesehen. Zugleich messen viele Befragte ökologischer Nachhaltigkeit eine hohe Bedeutung bei.

„Ein klares Ja zu Olympia: 80 Prozent der Rostockerinnen und Rostocker unterstützen olympische und paralympische Segelwettbewerbe in Warnemünde im Falle einer deutschen Olympiabewerbung“, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig. „Das ist ein starkes Signal und gibt uns Rückenwind für unser gemeinsames Ziel: Das größte Sportereignis der Welt nach Mecklenburg-Vorpommern zu holen. Rostock-Warnemünde bringt alles mit, was olympischer Segelsport braucht: eine einzigartige Küste, hervorragende Bedingungen auf dem Wasser und moderne Infrastruktur. Deutschlands bestes Segelrevier ist bereit für Olympia.“

Rostocks Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger erklärt: „Die Menschen verbinden mit einer Bewerbung echte Chancen für Infrastruktur, Tourismus, Sport und gesellschaftlichen Zusammenhalt.“ Sportsenator Steffen Bockhahn ergänzt: „Die Ergebnisse zeigen deutlich: Rostock-Warnemünde überzeugt nicht nur emotional, sondern vor allem auch durch seine fachliche Stärke als international erfahrener Segelstandort.“

Die Befragung wurde vom 5. bis 8. Mai 2026 im Auftrag des DOSB durch dimap im Mixed-Mode-Verfahren durchgeführt. Befragt wurden 506 wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger in Rostock.

Unterstützung erhält die Bewerbung auch aus Wirtschaft und Tourismus. Der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA M-V) hat sich ebenso hinter das Vorhaben gestellt wie die Industrie- und Handelskammer zu Rostock mit einem entsprechenden Kammerbeschluss. Die breite Rückendeckung zeigt, dass die Bewerbung weit über den Sport hinaus als Chance für Rostock, Mecklenburg-Vorpommern und Deutschland verstanden wird.

Mit dem klaren Rückhalt aus der Bevölkerung geht Rostock-Warnemünde selbstbewusst in die nächsten Schritte des Bewerbungsprozesses. Ziel bleibt es, sich innerhalb der deutschen Bewerbung als Austragungsort der Segelwettbewerbe zu positionieren. Voraussichtlich im Herbst 2026 will der DOSB festlegen, welches deutsche Konzept offiziell ins internationale Rennen um Olympia 2026, 2040 oder 2044 geht. Die Entscheidung trifft dann das Internationale Olympische Komitee (IOC).

Informationen zur Bewerbung:

www.rostock.de/olympia

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Freizeit & Sport | Mi., 21.01.1970 - 15:07 Uhr | Seitenaufrufe: 0
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