Rostock setzt Zeichen für mehr Rücksicht im Straßenverkehr / News / Seestadt Rostock
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Top 7 - Meist gelesene News
Volkshochschule Rostock - Foto: Hansestadt Rostock
Rostock-Kröpeliner-Tor-Vorstadt (HRPS) - Wer sich jemals gefragt hat, was wirklich auf dem eigenen Teller landet, sollte eine Veranstaltung in der Rostocker Volkshochschule besuchen. Während wir oft an Felder und Wiesen denken, bestimmen globale Lieferketten und industrielle Produktion unseren Alltag. In dem Vortrag werden die Auswirkungen lokaler...
Quelle: HRO-News.de | Do., 07:40 Uhr
Bildschirm im Foyer des Hallenschwimmbads Neptun | Foto: Maxi Voss/Hansestadt Rostock
Rostock-Hansaviertel (HRPS) - Ein Touch-Screen im Foyer des Hallenschwimmbades Neptun in der Kopernikusstraße 17 informiert jetzt über Möglichkeiten ehrenamtlichen Engagements in Rostock. Der Bildschirm präsentiert die Plattform www.engagiert-in-rostock.de und lädt dazu ein, die Webseite direkt vor Ort durch scrollen und klicken interaktiv...
Quelle: HRO-News.de | Fr., 12:05 Uhr
Rostock-Kröpeliner-Tor-Vorstadt (PIHR) - In der Nacht zum heutigen Freitag ist es auf dem Parkplatz am Campus Ulmenstraße in Rostock zum Brand eines Campers gekommen. Gegen 03:25 Uhr informierten Zeugen die Polizei über ein brennendes Fahrzeug auf dem Parkplatz in der Ulmenstraße. Beim Eintreffen der ebenfalls alarmierten Feuerwehr sowie der...
Quelle: HRO-News.de | Fr., 14:44 Uhr
Rostock/Güstrow (BPHR) - Die Bundespolizeiinspektion Rostock führte am gestrigen Tag gemeinsam mit Kräften der MKÜ Bad Bramstedt, Beamten der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern, der kommunalen Ordnungsbehörde und der DB Sicherheit einen Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung der Gewaltkriminalität im Bahnbereich durch. Die Einsatzkräfte...
Quelle: HRO-News.de | Do., 11:01 Uhr
Jeden Tag fahren Tausende Menschen in MV mit Bus und Bahn. In der größten Stadt im Bundesland sind die Fahrgastzahlen 2025 leicht gesunken. Das wird auf mehrere Gründe zurückgeführt.
Quelle: stern.de | Sa., 14:27 Uhr
Warum Rostocks früherer OB Roland Methling einen „Ruhestand in Unruhe“ verbringt - Bild: Nordkurier
Schlagzeilen, Scheinwerfer und plötzlich ist alles vorbei. In unserer Serie „Was macht eigentlich …?“ beleuchten wir in loser Folge, was Rostocker, die einst im Rampenlicht standen, heute tun.
Quelle: Nordkurier | Sa., 15:33 Uhr
Ostsee-Hafen dicht: Darum liegen jetzt zwei Kreuzer in Warnemünde - Bild: Nordkurier
Die Seenotretter, die sonst an der längsten Seebrücke der Ostsee und dem Inselhafen Prerow liegen, weichen nach Warnemünde aus. Eine außergewöhnliche Situation. Jetzt gibt es dort zwei Rettungskreuzer.
Quelle: Nordkurier | So., 06:33 Uhr
Plakat "Rostock nimmt Rücksicht - auf eine verkehrssichere Stadt" | Foto: FBM Werbeagentur Marketing GmbH/Hansestadt Rostock
Plakat "Rostock nimmt Rücksicht - auf eine verkehrssichere Stadt" | Foto: FBM Werbeagentur Marketing GmbH/Hansestadt Rostock
Rostock setzt Zeichen für mehr Rücksicht im Straßenverkehr
Rostock • Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock macht die Sicherheit im Straßenverkehr erneut zu einem zentralen Thema. Mit der Kampagne „Rostock nimmt Rücksicht“ ruft die Stadt alle Rostockerinnen und Rostocker dazu auf, das eigene Verhalten im Verkehr bewusst zu reflektieren. Ziel ist es, das Bewusstsein für gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr zu stärken – und damit die Zahl der Unfälle spürbar zu senken.

Dass Handlungsbedarf besteht, zeigen aktuelle Zahlen: Für das Jahr 2025 wurden vorläufig rund 5600 Verkehrsunfälle im Stadtgebiet registriert. Hinzu kommen mehr als 80 Unfallhäufungsstellen, die besondere Aufmerksamkeit erfordern.

„5600 Unfälle im Jahr sind 5600 Schicksale – Jeder einzelne Vorfall bedeutet Stress, Leid oder im schlimmsten Fall lebensverändernde Folgen. Das ist für uns Ansporn und Verpflichtung zugleich. Wir wollen die Zahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten bis 2050 auf nahezu null senken. Das schaffen wir nur gemeinsam – mit Umsicht, Respekt und Verantwortungsbewusstsein“, erklärt Dr. Ute Fischer-Gäde, Senatorin für Stadtplanung, Bau, Klimaschutz und Mobilität.

Damit schließt sich Rostock dem europäischen Leitbild „Vision Zero“ an. Dass die Idee dahinter funktioniert, zeigt der Blick nach Helsinki. Dort gab es seit Juli 2024 keinen tödlichen Verkehrsunfall mehr. Möglich wurde dies durch langfristige strategische Planung, datenbasierte Identifikation von Gefahrenschwerpunkten, Tempo-30-Regelungen auf mehr als der Hälfte der Straßen, gezielte Infrastrukturmaßnahmen, intensive Geschwindigkeitsüberwachung und intelligentes Verkehrsmanagement. Der entscheidende Faktor bleibt jedoch der Mensch – und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und gegenseitig aufeinander Rücksicht zu nehmen.

Genau hier setzt die Rostocker Kampagne an. Noch bis zum 3. März macht die Verkehrsbehörde mit Plakaten im Stadtgebiet und einer begleitenden Social-Media-Kampagne auf ein respektvolles Miteinander aufmerksam. Grundlage ist Paragraf 1 der Straßenverkehrsordnung: Wer am Verkehr teilnimmt, hat sich so zu verhalten, dass niemand geschädigt, gefährdet oder mehr als unvermeidbar behindert wird. Das gilt für alle – ob zu Fuß, mit dem Rad, im Auto oder mit Mobilitätseinschränkungen. Angesichts wachsender Verkehrsdichte, neuer Mobilitätsformen und eines zunehmenden Nutzungsdrucks auf den öffentlichen Raum steigen die Anforderungen an alle Beteiligten. „Rücksichtnahme ist kein Zusatz, sondern Voraussetzung für Sicherheit. Manchmal braucht es einen Perspektivwechsel: Ist das schnelle Ankommen wirklich wichtiger als die Sicherheit eines anderen Menschen? Jede und jeder von uns kann täglich dazu beitragen, Unfälle zu verhindern“, verdeutlicht Ellen Eger, Leiterin der Verkehrsbehörde, und ergänzt: „Rücksicht ist kein Verzicht – sie ist ein Gewinn für alle.“
Ulrich Kunze
Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Verkehr | 07:03 Uhr | Seitenaufrufe: 4
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