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Ministerin Drese zu Besuch bei der Aidshilfe

Rostock (MAGS) • Am Donnerstag, den 15.01.2026, besuchte Gesundheitsministerin Stefanie Drese die Aidshilfe in Rostock und folgte damit der Einladung des gemeinnützigen Vereins. Im gemeinsamen Gespräch informierten der Sexualpädagoge (gsp) Tom Scheel und der Sozialarbeiter Robert Holz über ihre Arbeit und die aktuellen Herausforderungen.

Die Rostocker Aidshilfe trägt den Namen Centrum für Sexuelle Gesundheit (CSG). Das Fachkräfteteam führt Veranstaltungen der sexuellen Bildung mit Kindern und Jugendlichen durch, begleitet HIV-positive Menschen und bietet Beratung zu Themen der Sexualität sowie STI-Testungen an.

Im Jahr 2025 sind die Beratungsanfragen und Testzahlen zu HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen im CSG deutlich gestiegen. Eine Ursache für diese Entwicklung sehen die Aidshilfe-Mitarbeiter im Rückzug anderer öffentlicher Stellen im Gesundheitswesen aus diesem Bereich. So gab es einen partiellen Ausfall beim Gesundheitsamt (GA) der Hansestadt Rostock und hat das Landesgesundheitsamt seine HIV- und STI-Sprechstunde zum Jahresanfang eingestellt.

„Das CSG leistet seit Jahrzehnten sehr gute Arbeit. Mit nur zwei Mitarbeitern sind sie in drei Kommunen im Bereich STI-Beratung und Prävention tätig“, äußerte Ministerin Drese ihre Anerkennung für das Engagement der Aidshilfe und sagte dieser ihre volle Unterstützung zu.  So sah die Ministerin u.a. Potentiale in gemeinsamen öffentlichkeitswirksamen Aktionen.

Drese: „Die Gewährleistung eines erreichbaren Test- und Beratungsangebotes für sexuell übertragbare Erkrankungen sowie die Stärkung von Prävention und Aufklärung ist enorm wichtig. Die Anzahl von Personen, die von ihrer HIV-Infektion noch nichts wissen, muss weiter reduziert werden. Sobald die Infektion bekannt ist, kann eine wirksame Therapie begonnen werden. Die Personen erkranken dann nicht mehr an AIDS und HIV-Neuinfektionen werden weiter reduziert.“

Drese äußerte vor diesem Hintergrund ihre Erwartung, darüber, dass das Gesundheitsamt der Hansestadt Rostock personell wieder so aufgestellt wird, dass die gemäß § 19 IfSG pflichtige Aufgabe wieder aufgenommen werden kann.

In MV leben nach Schätzung des Robert-Koch-Instituts rund 1.000 Menschen mit einer HIV-Infektion, von denen ca. 200 nichts von ihrer Infektion wissen. 2024 kam es zu 60 Neuinfektionen, 5 Menschen starben an den Folgen. Eine HIV-Infektion ist heute gut behandelbar. Frühzeitig diagnostiziert und therapiert ist eine normale Lebenserwartung möglich. Wichtig dafür seien vor allem Wissen um Risiken und niedrigschwellige Testangebote, so Tom Scheel und Robert Holz vom CSG.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Gesundheit & Soziales | Mi., 21.01.1970 - 12:15 Uhr | Seitenaufrufe: 4
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