Spar-Plan für die Stadtverwaltung wird aktualisiert / News / Seestadt Rostock
Besuche HRO-News.de auf facebook
 

Wetter

News

Top 7 - Meist gelesene News
Gläserne Pavillons am Stadthafen: Rostock bekommt erstes Winterdorf - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Die Kaikante am Rostocker Kempowskiufer ist fertig. Doch die Ruhe währt nur kurz: Das Land will bereits in wenigen Jahren mit dem Bau des neuen Hochwasserschutzes an der Warnow beginnen. Bis dahin wollen die Gastronomen die neuen Flächen ganzjährig nutzen – mit beheizten Glaspavillons im Winter.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Do., 04:35 Uhr
Rostock, Bad Doberan & Güstrow: Stau-Meldungen für A19, A20, B103, B105 (08.10.2026) - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Wenn der Verkehr stockt oder lange Umleitungen drohen, ist der Frust bei Autofahrern groß – auch in Rostock, Bad Doberan, Sanitz und Güstrow. Der OZ-Staumelder gibt einen Überblick über aktuelle Staus, Baustellen, Unfälle und Verzögerungen auf den wichtigsten Strecken.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Do., 04:05 Uhr
Polizei Rostock: Unfälle, Verbrechen, Vermisstenmeldungen – aktuelle Meldungen aus der Region (08.10.2026) - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Ob Verkehrsunfälle, Sperrungen, Vermisstenmeldungen, Gewaltdelikte oder anderweitige Verbrechen. Aktuelle Polizei- und Verkehrsmeldungen aus Rostock finden Sie ab sofort rund um die Uhr auch in unserem Liveticker.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Do., 04:35 Uhr
Kita-Neubau in Rostock trotz Überangebot – warum das ILL 4 Millionen investiert - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Im Stadtteil Biestow eröffnet am 1. November eine neue Kita für 86 Kinder – obwohl die Stadt bis 2030 mit mehr als 2500 zu vielen Kita-Plätzen rechnet. Warum der größte freie Kita-Träger in MV trotz sinkender Geburtenzahlen investiert – und welche Einrichtungen in MV ebenfalls erweitern.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Fr., 04:20 Uhr
Ostsee-Hochwasser? Aktuelle Pegelstände in Rostock, Wismar, Rügen, Greifswald am 08.10.2026 - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Wie hoch ist der aktuelle Pegel der Ostsee an den Küsten von Mecklenburg-Vorpommern? Wir berichten mit Live-Daten.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Do., 04:21 Uhr
Baustellen in Rostock am 8.10.2026: Hier gibt es Sperrungen und Bauarbeiten - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
In Rostock sind viele Straßen aufgrund umfangreicher Bauarbeiten aktuell, teilweise auch schon seit Monaten, gesperrt. Vom Osten der Stadt bis hin nach Warnemünde. Unsere Karte zeigt regelmäßig alle Baustellen in der Hansestadt.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Do., 04:21 Uhr
Gastro-Pläne für Rostocks „neuen“ Stadthafen + Aida modernisiert zwei Schiffe + Gutachter sagt im Fabian-Prozess aus - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Gut Ding will Weile haben – heißt es. Am Rostocker Stadthafen ist die Sanierung der maroden Kaikante am Kempowskiufer nun endlich fertig. Der Zaun ist weg, die Treppengestaltung sieht toll aus, und all...
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Do., 05:06 Uhr

Spar-Plan für die Stadtverwaltung wird aktualisiert

Entwurf für die Fortschreibung des Haushaltssicherungskonzepts liegt vor

Rostock (HRPS) • Wegen der weiterhin herausfordernden Haushaltslage und des geplanten Defizits im Doppelhaushalt 2026/2027 ist die Verwaltung gemäß Kommunalverfassung verpflichtet, ein Haushaltssicherungskonzept aufzustellen. Ziel muss sein, durch geeignete Maßnahmen den Haushaltsausgleich dauerhaft zu sichern. Diese Maßnahmen sollen von der Bürgerschaft mit der Fortschreibung des bisher freiwilligen Haushaltssicherungskonzeptes beschlossen werden. Die dafür nötige Verwaltungsvorlage wurde jetzt vorgelegt. Der Spar-Plan für die Stadtverwaltung beinhaltet viele Maßnahmen und Prüfaufträge, die vorrangig auf die innere Organisation der Verwaltung gerichtet sind, um dort Einsparpotentiale zu erschließen bzw. Kostensteigerungen zu minimieren.

Dazu Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger: „Wie in vielen anderen Städten hat sich leider auch unsere Haushaltslage in Rostock in diesem Jahr drastisch verschlechtert. Zwar sind die Ursachen dafür überwiegend auf anderen Ebenen zu suchen, dennoch müssen wir als Kommune einen Umgang damit finden. Dazu gehört unsere gesetzliche Pflicht, ein Haushaltssicherungskonzept aufzustellen, das einen Weg aus den roten Zahlen aufzeigt. Wir werden hier aber mit Augenmaß vorgehen. Die Axt an die Wurzel unseres Gemeinwesens zu legen, ist mit mir nicht zu machen.“

Senator Dr. Chris von Wrycz Rekowski ergänzt: „Die Überschüsse aus guten Jahren sind aufgezehrt. Wir müssen uns inzwischen wieder Geld leihen, um laufende Verpflichtungen wie Sozialleistungen, Mieten oder Gehälter bezahlen zu können. Das kann auf Dauer nicht gut gehen. Deshalb braucht es eine Verbesserung der kommunalen Finanzausstattung, gleichzeitig aber auch eigene Anstrengungen, das Minus zu begrenzen. Dabei ist unser Blick in erster Linie nach innen gerichtet, auf mögliche Optimierungen in der Verwaltung und in den Beteiligungen. Damit lassen sich aber keine zweistelligen Millionensummen pro Jahr einsparen. Zur Ehrlichkeit gehört deshalb auch: ganz ohne Einschnitte oder Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger wird ein Haushaltsausgleich nicht möglich sein“, betont Finanzsenator Dr. Chris von Wrycz Rekowski.

So beabsichtigt die Verwaltung, die Anzahl der Personalstellen in der Kernverwaltung nicht weiter zu erhöhen, es sei denn die Stellen sind aufgrund von Gesetzesänderungen erforderlich und von Bund oder Land finanziert. Mittelfristig wird sogar eine Absenkung des Personalbestandes angestrebt. Auch sollen die zur Verfügung stehenden Büros durch Ausweitung des Desk-Sharing effizienter ausgelastet werden. Weitere interne Maßnahmen umfassen z.B. die Senkung der Reinigungskosten in Verwaltungsgebäuden, die Nachnutzung freiwerdender Kita-Kapazitäten oder die Prüfung von Optimierungen im „Konzern Stadt“. Nach Außen gerichtete Vorschläge hingegen sind eine mögliche Erhöhung der Grundsteuern und eine Anhebung der Gebühren für Bewohnerparkausweise, die künftig auch einen Teil der Kosten für Errichtung und Unterhaltung der öffentlichen Stellplätze beinhalten sollen.

Grundsätzlich hat die Durchführung von gesetzlich vorgeschriebenen Pflichtaufgaben oberste Priorität in der Verwaltungstätigkeit. Um dabei die zum Teil hart erkämpften zahlreichen freiwilligen Angebote und Leistungen auch in Zeiten eines drohenden Haushaltsdefizits nicht zu gefährden, ist es in den nächsten Jahren umso wichtiger, vorgeschlagene zusätzliche Leistungen einer kritischen Prüfung zu unterziehen.

Bei allen Maßnahmen erfolgt eine sorgfältige Abwägung der Verhältnismäßigkeit resultierender Maßnahmen und der zu erzielenden Effekte. Einschränkungen für die Bevölkerung und die Mitarbeitenden sollen dabei möglichst gering gehalten werden.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Stadt | Mi., 21.01.1970 - 11:02 Uhr | Seitenaufrufe: 20
« zurück zur News-Übersicht
Sie möchten auch Ihre Pressemitteilungen hier veröffentlichen? Dann senden Sie diese bitte an presse «at» hro-news.de.
Wir behalten uns das Recht vor, bestimmte Mitteilungen ohne Angaben von Gründen nicht zu veröffentlichen.
www.seestadt-rostock.de - Copyright 2026