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Polizei ermittelt drei Tatverdächtige nach Auseinandersetzung mit Schreckschusswaffe

Rostock-Stadtmitte (PIHR) • Am gestrigen Sonntag wurde die Polizeiinspektion Rostock durch aufmerksame Zeugen über eine gefährliche Körperverletzung in der Herweghstraße in der Rostocker Stadtmitte informiert.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll es aus bisher ungeklärter Ursache zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Geschädigten und drei weiteren Personen gekommen sein. Im weiteren Verlauf soll einer der Tatverdächtigen zunächst mit einer Schreckschusswaffe geschossen haben. Als sich der Geschädigte daraufhin von der Gruppe entfernte und zu Boden stürzte, sollen die Tatverdächtigen im Alter von 15, 15 und 18 Jahren körperlich auf den am Boden liegenden Mann eingewirkt haben.

Die alarmierten Einsatzkräfte konnten den Geschädigten - einen 31-jährigen Deutschen - im Nahbereich feststellen. Er erlitt leichte Verletzungen und wurde zur weiteren medizinischen Behandlung in eine Klinik gebracht.

Auf Grundlage der präzisen Personenbeschreibung konnten die Tatverdächtigen kurze Zeit später im Umfeld des Tatortes festgestellt werden. Bei ihnen handelt es sich um zwei deutsche und einen ukrainischen Staatsangehörigen. Zudem konnte die mutmaßlich genutzte Schreckschusswaffe aufgefunden werden. Nach aktuellem Ermittlungsstand wurde diese mindestens einmal abgefeuert.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Polizeibericht | Mi., 21.01.1970 - 09:49 Uhr | Seitenaufrufe: 0
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