Rostock: Austausch zu Perspektiven der Windenergie für Beschäftigung und Wertschöpfung / News / Seestadt Rostock
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Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mo., 04:06 Uhr
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Ob Verkehrsunfälle, Sperrungen, Vermisstenmeldungen, Gewaltdelikte oder anderweitige Verbrechen. Aktuelle Polizei- und Verkehrsmeldungen aus Rostock finden Sie ab sofort rund um die Uhr auch in unserem Liveticker.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mo., 04:36 Uhr
Polizei Rostock: Unfälle, Verbrechen, Vermisstenmeldungen – aktuelle Meldungen aus der Region (06.10.2026) - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Ob Verkehrsunfälle, Sperrungen, Vermisstenmeldungen, Gewaltdelikte oder anderweitige Verbrechen. Aktuelle Polizei- und Verkehrsmeldungen aus Rostock finden Sie ab sofort rund um die Uhr auch in unserem Liveticker.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Di., 04:35 Uhr

Rostock: Austausch zu Perspektiven der Windenergie für Beschäftigung und Wertschöpfung

Ines Jesse: „Die Energiewende ist eine große Chance für die Wirtschaft, gut bezahlte Arbeitsplätze und die regionale Entwicklung“

Rostock (MWBT) • Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern, hat heute im Rahmen der 14. ROSTOCK WIND an der Podiumsdiskussion „Beschäftigungsmotor Windenergie“ teilgenommen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die aktuellen Herausforderungen und Potenziale der Windenergiebranche – insbesondere mit Blick auf Beschäftigung, Fachkräftesicherung und regionale Wertschöpfung.

„Mecklenburg-Vorpommern bringt beste Voraussetzungen für den Onshore- und Offshore-Wind mit – und hat sich zu einem echten Motor der Energiewende entwickelt. Unser Ziel ist klar: Die Vorteile aus erneuerbaren Energien müssen dort ankommen, wo der Strom erzeugt wird“, betonte Staatssekretärin Jesse.

Das wirtschaftliche Potential der Branche war ein Schwerpunkt der Diskussion. Bereits heute leisten zahlreiche Windenergieprojekte im Land einen wichtigen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung. Sektorenkopplung und die Produktion von grünem Wasserstoff gewinnen dabei weiter an Bedeutung - als Treiber für neue Arbeitsplätze, Investitionen und Innovationen. Ein Beispiel dafür ist die Power-to-Heat-Anlage der Stadtwerke Rostock und des Übertragungsnetzbetreibers 50Hertz, die überschüssigen Windstrom für die Wärmeversorgung in Rostock nutzbar macht und einen praktischen Beitrag für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung leistet.

„Hier entstehen neue und gut bezahlte Arbeitsplätze. Dazu kommt unsere starke Forschungs- und Entwicklungslandschaft, die gemeinsam mit der Wirtschaft Innovationen hervorbringt. Diesen Weg werden wir weitergehen, damit die Bürgerinnen und Bürger sowie Industrie und Gewerbe im Land direkt profitieren“, so Staatssekretärin Jesse.

Im Fokus der Podiumsdiskussion standen zudem Fragen der Infrastruktur und Planungssicherheit. „Von zentraler Bedeutung für die Wertschöpfung im Rahmen der Energiewende sind unsere Häfen als Energiedrehscheibe. So verfügen wir zum Beispiel mit den Standorten Sassnitz und Rostock über leistungsfähige Häfen, die sich längst etabliert haben – als Ausgangspunkt für Offshore-Projekte, für Servicedienstleistungen oder für den Bau von Komponenten wie Rotorblättern, Monopiles und künftig Konverterplattformen. Daneben spielt der Standort Lubmin durch seine sehr guten infrastrukturellen Voraussetzungen eine besondere Rolle - insbesondere bei der Produktion von grünem Wasserstoff. Auch hier zeigt sich deutlich: Offshore-Wind ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für unser Land“, betonte Staatssekretärin Jesse.

Zusätzlich profitieren die Kommunen im Land direkt vom Ausbau der erneuerbaren Energien – über Pachteinnahmen, Gewerbesteuern und künftig auch noch besser über die Neuauflage des Bürger- und Gemeindenbeteiligungsgesetzes. Damit können zusätzliche Einnahmen aus Wind- und Photovoltaikanlagen vor Ort eingesetzt werden – von der Kita bis zum neuen Feuerwehrgebäude. Das stärkt der Akzeptanz.

„In Mecklenburg-Vorpommern wollen wir eine Energiewende, die funktioniert – wirtschaftlich, sozial und technisch tragfähig. Dafür muss die Energiewende im Sinne der Bürgerinnen und Bürger und der Wirtschaft besser gestaltet werden. Das ist das klare Ziel von Mecklenburg-Vorpommern“, so Staatssekretärin Jesse.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Energie | Mi., 21.01.1970 - 08:23 Uhr | Seitenaufrufe: 44
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