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Rostock-Stadtmitte (HRPS) - Das Kulturhistorische Museum Rostock beherbergt eine der bedeutendsten Sammlungen zur Geschichte der Stadt und bietet einen tiefen Einblick in Kunst und Kultur des Nordens. Am Donnerstag, 26. Februar 2026 um 17 Uhr haben alle Interessierten die Gelegenheit, an einer Überblickführung durch die beeindruckenden...
Quelle: HRO-News.de | Do., 06:16 Uhr
Volkshochschule Rostock - Foto: Hansestadt Rostock
Rostock-Kröpeliner-Tor-Vorstadt (HRPS) - Kriegsenkel (geboren zwischen 1945 und 1975) haben oft eine Mutter erlebt, die von tiefen Ängsten und einem starken Sicherheitsbedürfnis geprägt war. Diese Mütter, selbst traumatisiert durch den Krieg, konnten ihre Gefühle nicht zeigen und ihre Kinder emotional nicht versorgen – obwohl sie sie materiell gut...
Quelle: HRO-News.de | Do., 07:38 Uhr
Reutershagen - Reuterpassage | Foto: Fotoagentur nordlicht/Hansestadt Rostock
Rostock-Reutershagen (HRPS) - Am Sonnabend, 21. Februar 2026, um 10 Uhr lädt der Ortsbeirat zur öffentlichen Bürgersprechstunde auf den Markt in Reutershagen ein. Darüber informiert der Vorsitzende Mirco Kurzhals. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen und das Gespräch zu suchen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Quelle: HRO-News.de | Do., 08:38 Uhr
„Da ist es dunkel, da hat man leichtes Spie“l: Jeden Tag wird hier mehr als ein Auto aufgebrochen - Bild: Nordkurier
Autoeinbrüche nehmen derzeit zu: Ein Täter braucht oft nur Sekunden. Ein Polizeioberkommissar erklärt Muster, Hotspots und Schutz.
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Quelle: Hansestadt Rostock | So., 13:20 Uhr
Unter dem Motto "Rostock mit dem Fahrrad entdecken" ruft der Senator f�r Bau und Umwelt, Holger Matth�us, zur Beteiligung an der Gestaltung des Umweltkalenders 2011 auf. Gesucht werden Fotos mit neuen Blickwinkeln auf Rostocker Sehensw�rdigkeiten - vor allem vom Fahrrad aus. Radfahrer sehen oft mehr und finden...
Quelle: Hansestadt Rostock | So., 13:20 Uhr
Das Stadtamt der Hansestadt Rostock f�hrt am 19. Mai 2010 von 13 bis 15 Uhr auf dem Gel�nde des Stadtamtes Rostock Charles-Darwin-Ring 6 eine Versteigerung durch.
Quelle: Hansestadt Rostock | So., 13:20 Uhr

Justizministerin Bernhardt besucht Ausstellung „UNANGEBRACHT

„Nach der Äußerung einer Landtagsfraktion über genehme und nicht genehme Kunst wurde diese Ausstellung initiiert“, so die Ministerin.

Rostock (JMMV) • „Das Grundgesetz gilt in diesem Jahr seit 35 Jahren auch hier in Mecklenburg-Vorpommern. Es garantiert die Freiheiten für Meinung und Kunst. In diesem Jubiläumsjahr ist es wichtig, die Werte unseres Grundgesetzes in all seinen Facetten zu zeigen. Darum war es mir ein Herzenswunsch, die 35. Landesweite Kunstschau in Rostock ‚Unangebracht‘ zu besuchen. Gerade ist Midissage, also Halbzeit gefeiert worden. Bis zum 23. März 2025 ist die Ausstellung noch zu sehen. Hier werden Künstlerinnen und Künstler gezeigt, die sich mit aktuellen Themen auseinandersetzen, die Vergangenheit beleuchten sowie in die Zukunft blicken. Die Werke zeigen vor allem auch, was in diktatorischen und unfreien Gesellschaften kaum möglich wäre. Die Kunst und Malerei als Ausdruck einer gesellschaftskritischen und auch zeitgenössischen Darstellungsform ist für die freie Meinungsbildung von entscheidender Bedeutung. Der Ausstellungsort, die ehemalige Untersuchungshaftanstalt der DDR-Staatssicherheit als heutige Gedenkstätte ist der ideale Ort, genau auf diese im Grundgesetz festgeschriebene Freiheit von Kultur und Meinung hinzuweisen. Der Anlass dieser Ausstellung ist jedoch ein bemerkenswert aktueller. Im letzten Jahr hatte eine Fraktion im Landtag zur Debatte um das Kunstjahr 2024 davon gesprochen, dass nur ‚patriotische vaterländische Kunst‘ genehm sei. Wer von genehmer und nicht genehmer Kunst spricht, verunglimpft die im Grundgesetz verankerte Kunstfreiheit“, sagt die Ministerin für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz Jacqueline Bernhardt beim Besuch der Ausstellung.

Mit der Rostocker Ausstellung „Unangebracht“ gibt es erstmals eine Kooperation zwischen dem Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Mecklenburg- Vorpommern e.V., der Kunsthalle Rostock und die Dokumentations- und Gedenkstätte in der ehemaligen Untersuchungshaft der Staatssicherheit Rostock. Träger der Ausstellung ist die Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern. Die Rostocker Gedenkstätte im Gebäude des heutigen Hauses der Justiz ist wichtiger Anlaufpunkt in Mecklenburg-Vorpommern für die politische Bildungsarbeit.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Kunst & Kultur | Mi., 21.01.1970 - 04:27 Uhr | Seitenaufrufe: 98
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