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In Sachen Bäderregelung werden die Karten neu gemischt. Denn das Wirtschaftsministerium muss die Regelungen anpassen. Die Rostocker CDU möchte gern mitspielen und den Händlern der Innenstadt ein besonders...
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Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mi., 13:18 Uhr
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Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mi., 08:18 Uhr

BUND Rostock und Stadtforstamt bieten Obstbaumschnittseminar an

Rostock (HRPS) • Zu einem Baumschnittseminar auf der Obstbaumwiese Wiethagen laden BUND und Rostocker Stadtforstamt am Samstag, dem 22. Februar 2025 von 10 bis 14 Uhr ein. Ein zertifizierter Obstgehölzpfleger wird den Teilnehmenden in der vierstündigen Veranstaltung alle wichtigen Regeln und Handgriffe erklären und praktisch zeigen.

Der Erhalt und die Pflege dieses Lebensraumes sind wichtiger denn je. Denn Streuobstwiesen gehören mit bis zu 5.000 Tier- und Pflanzenarten zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas. Viele davon stehen allerdings auf Roten Listen und sind vom Aussterben bedroht, wie beispielsweise der Großer Abendsegler, der Steinkauz, der Wendehals oder Wiesensalbei. Die Kombination aus mehr oder weniger alten Obstbäumen und extensiv genutztem Grünland schafft ideale Voraussetzungen für eine hohe Biodiversität. Das stabilisiert das ökologische Gleichgewicht und macht den Einsatz von Pestiziden überflüssig.

Die Sortenvielfalt der Bäume birgt einen großen Schatz an vielseitigen Erbanlagen, die es in dem auf wenige marktgängige Sorten spezialisierten Intensivobstanbau nicht mehr gibt. „Diesen Genpool wollen wir auf unserer Obstwiese für die Zukunft sichern. Denn Vielfalt macht weniger anfällig gegenüber Krankheiten, Ernteausfällen und Klimawandelfolgen“, erläutert Susanne Schumacher, Sprecherin des BUND Rostock.

Kaum vorstellbar, dass es bis in die 70er Jahre eine Rodungsprämie für Hoch- und Halbstämme alter Sorten gab. Streuanbau, Straßenanbau und Mischkultur galten als verwerflich, um unliebsame Konkurrenz für den monokulturellen Plantagenanbau auszuschalten. Heute ist belegt, wie umweltschädlich die industrielle Landwirtschaft mit Flurbereinigung, Monokulturen, Kunstdünger und Pestiziden ist. Doch noch immer sind Streuobstwiesen samt ihrem Arteninventar stark bedroht: durch den stetigen Zuwachs an Siedlungs- und Verkehrsflächen, die anhaltende industrielle Landwirtschaft und die wesentlich kostengünstiger produzierenden weltweiten Monokultursorten.

„Dabei ist Streuobst wesentlich gesünder und sogar für Apfelallergiker geeignet. Die alten Sorten haben einen besonders hohen Gehalt an Polyphenolen, ein Inhaltsstoff mit antimikrobieller, antioxidativer, entzündungshemmender und antikanzerogener Wirkung!“ erklärt Angelika Stoll, Försterin beim Rostocker Stadtforstamt.

Das Seminar soll den Blick auf diesen wertvollen Lebensraum lenken sowie Mut und Lust machen, wieder mehr Hochstämme alter Sorten im eigenen Garten zu pflanzen und zu pflegen.

Interessenten sollten festes Schuhwerk, eigenes Werkzeug und wenn vorhanden, eine Leiter mitbringen. Eingeladen sind alle, ob Anfänger oder Fortgeschrittene. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bittet der BUND um Anmeldung per Mail an info@bund-rostock.de. Das Seminar wird kostenfrei angeboten.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Umwelt & Natur | Mi., 21.01.1970 - 04:06 Uhr | Seitenaufrufe: 0
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