Volksverhetzung und Angriff auf Polizeibeamte nach Public Viewing in Warnemünde / News / Seestadt Rostock
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Rostock (PIHR) - Am 28.08.2026 kam es gegen 22:30 Uhr zu einem Polizeieinsatz in der Rostocker Innenstadt. In einer Straßenbahn gerieten zwei unbekannte Fahrgäste (männlich/weiblich) mit einer jugendlichen Gruppierung aneinander. Auslöser war das laute Verhalten der Jugendlichen. Der Streit eskalierte, wobei in der Folge der...
Quelle: HRO-News.de | Sa., 01:44 Uhr
Baustellen in Rostock am 31.8.2026: Hier gibt es Sperrungen und Bauarbeiten - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
In Rostock sind viele Straßen aufgrund umfangreicher Bauarbeiten aktuell, teilweise auch schon seit Monaten, gesperrt. Vom Osten der Stadt bis hin nach Warnemünde. Unsere Karte zeigt regelmäßig alle Baustellen in der Hansestadt.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mo., 04:04 Uhr
Tagesticket für 8 Euro: Rostocker ÖPNV zählt zu den teuersten Deutschlands - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Tickets für Bus und Bahn sind in Rostock stärker gestiegen als im Bundesschnitt. Die Tageskarte hat sich in zehn Jahren um 63 Prozent verteuert. Wie die RSAG die Preise begründet – und was Fahrgäste dazu sagen.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mo., 04:19 Uhr
Rostock-Hansaviertel (PIHR) - Am Sonntagmorgen, 30. August 2026, kam es gegen 05:30 Uhr vor einem Tanzlokal in der Schillingallee im Rostocker Hansaviertel zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Nach bisherigen Erkenntnissen gerieten zunächst mehrere Personen aus bislang unbekannter Ursache in eine verbale Auseinandersetzung....
Quelle: HRO-News.de | Mo., 11:30 Uhr
Plakat: "Rostock ist bunt" in Kooperation mit dem "Rostocker Sportfest der Vielfalt" am 12. September 2026 | Foto: Fachbereich Ehrenamt/Hansestadt Rostock
Rostock-Schmarl (HRPS) - Rostock ist bunt steht für eine vielfältige Stadt, in der alle Menschen ihren Platz haben, sich zuhause fühlen, sich bürgerschaftlich engagieren und die Entwicklung unserer Stadt aktiv mitgestalten können. Am Sonnabend, 12. September 2026, wird dieses Miteinander gemeinsam gefeiert: Rund um die HanseMesse...
Quelle: HRO-News.de | Di., 07:53 Uhr
Rostock-Groß Klein (PIHR) - Am gestrigen Montagabend, 31. August 2026, wurde die Polizei gegen 21:10 Uhr über einen Verkehrsunfall in der Werftallee im Rostocker Stadtteil Groß Klein, in der Nähe einer Tankstelle, informiert. Nach ersten Angaben von Hinweisgebern war ein Pkw Mazda alleinbeteiligt von der Fahrbahn abgekommen, mit mehreren...
Quelle: HRO-News.de | Di., 08:47 Uhr
Rostock (RSAG) - Von Mittwoch, 9. September, bis einschließlich Donnerstag, 10. September 2026, erfolgen Bauarbeiten an der Straßenbahnüberfahrt Gutenbergstraße in Dierkow. Aus diesem Grund ist die Gutenbergstraße auf Höhe der Straßenbahnüberfahrt zwei Tage voll gesperrt (Kreuzungsbereich Gutenbergstraße - Hinrichsdorfer...
Quelle: HRO-News.de | Mi., 19:39 Uhr

Volksverhetzung und Angriff auf Polizeibeamte nach Public Viewing in Warnemünde

Rostock-Warnemnde (BPHR) • Bei der Abreise von einer Public Viewing Veranstaltung am Strand von Warnemünde kam es in der Nacht vom 14. Juni auf den 15. Juni 2024 am Bahnhof Warnemünde zu einem Polizeieinsatz, der schließlich von einem Großaufgebot von Polizeikräften der Bundes- und Landespolizei bewältigt werden musste. Bei einer ersten Personengruppe von drei Männern konnten noch auf dem Bahnhofsvorplatz die Personalien festgestellt werden. Sie brüllten gemeinsam und für Dritte wahrnehmbar lautstark die volksverhetzende Parole "Deutschland den Deutschen, Ausländer raus!". Eine Zeugin gab gegenüber den Beamten an, dass einer der Tatverdächtigen zuvor einem 35-jährigen Mann Schläge androhte. Die Beamten konnten noch vor Ort die Personalien der drei Deutschen im Alter von 22, 26 und 26 Jahren feststellen und sprachen einen Platzverweis für den Bahnhof Warnemünde aus. Gegen die drei Tatverdächtigen wurden Strafanzeigen gestellt und Ermittlungsverfahren eingeleitet. In einem zweiten Sachverhalt nahmen eingesetzte Kräfte der Bundespolizei im unmittelbaren zeitlichen Zusammenhang eine 15-jährige Deutsche auf dem Warnemünder Bahnhof wahr, die ebenfalls die gleiche Parole lautstark brüllte. Die Bundespolizisten sprachen die 15-Jährige an, um ihre Personalien festzustellen, als der 54-jährige Vater aus der insgesamt fünfköpfigen Gruppe hinzutrat und aggressiv verbal auf die Beamten einwirkte. Er drohte körperlichen Widerstand an, um die Feststellung der Identität seiner Tochter zu verhindern. Ein 26-jähriger Deutscher spielte die Äußerungen der 15-Jährigen herunter und erhob mehrfach den rechten Arm zum sogenannten Hitlergruß und rief dabei laut und deutlich für Reisende vernehmbar die Worte "Heil Hitler". Er wollte nach eigenen Angaben so herausstellen, was seiner Ansicht nach Volksverhetzung sei und was nicht. Die Beamten brachen die Identitätsfeststellung zunächst ab und forderten Verstärkung an, während die Tatverdächtigen die S-Bahn bestiegen. Nachdem die Verstärkungskräfte eintrafen, wurde dem Triebwagenführer die Abfahrt untersagt. Die Beamten begaben sich in die S-Bahn, um die Identitätsfeststellung durchzusetzen. Daraufhin griffen mehrere Personen aus der Gruppe die Polizeibeamten körperlich an. Mehrfach griffen diese, im Zuge der körperlichen Auseinandersetzung, nach der im Sicherheitsholster befindlichen Schusswaffe eines Beamten und versuchten diese mit massiver körperlicher Kraft zu entreißen. Die Versuche blieben erfolglos. Die Beamten verließen daraufhin die Bahn und ließen die Türen verschließen, um ein Entkommen der Tatverdächtigen zu verhindern und forderten weitere Verstärkungskräfte an. Mit zusätzlichen Kräften der Bundes- und Landespolizei konnten die Identitäten der Gruppe schließlich festgestellt werden. Die 15-jährige Tatverdächtige hyperventilierte im Zuge der Maßnahmen und musste durch die Besatzung eines hinzugerufenen Rettungswagens medizinisch betreut werden. Insgesamt waren elf Bundes- und sechs Landespolizeibeamte im Einsatz. Alle Personen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vor Ort entlassen. Trotz der körperlichen Auseinandersetzungen blieben alle Beteiligten unverletzt.

Gegen die Tatverdächtigen werden nun Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Volksverhetzung und des tätlichen Angriffs auf Polizeikräfte eingeleitet. Insgesamt kam es aufgrund des Polizeieinsatzes zu einer 41-minütigen Verspätung auf der S-Bahnstrecke Warnemünde Richtung Rostock.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Polizeibericht | Di., 20.01.1970 - 22:20 Uhr | Seitenaufrufe: 58
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