Vollübung mit mehr als 1.000 Teilnehmern am Rostocker Hauptbahnhof / News / Seestadt Rostock
Besuche HRO-News.de auf facebook
 

Wetter

News

Top 7 - Meist gelesene News
Rostock: Bund baut Wohnungen, die nicht jeder mieten darf – Miete bei 12 Euro - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
In der Heinz-Kapelle-Straße entsteht ein neues Mehrfamilienhaus mit 18 Wohnungen – allerdings nicht für den freien Markt. Bauherrin ist die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, die Wohnraum für Bundesbedienstete schafft. Warum gerade in Rostock der Bedarf so groß ist.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Do., 04:15 Uhr
Polizei Rostock: Unfälle, Verbrechen, Vermisstenmeldungen – aktuelle Meldungen aus der Region (16.07.2026) - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Ob Verkehrsunfälle, Sperrungen, Vermisstenmeldungen, Gewaltdelikte oder anderweitige Verbrechen. Aktuelle Polizei- und Verkehrsmeldungen aus Rostock finden Sie ab sofort rund um die Uhr auch in unserem Liveticker.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Do., 04:30 Uhr
Warnemünde: Wiro baut Wasserhahn an Mittelmole ab – Camper ohne Frischwasser - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Kein Frischwasser mehr an der Mittelmole. Die Wiro – Rostocks städtische Wohnungsgesellschaft – hat den einzigen Wasserhahn dort abgebaut. Einige Camper zeigen sich entsetzt. Jetzt hilft das Team des Riesenrads nebenan aus.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mi., 04:00 Uhr
Baustellen in Rostock am 16.7.2026: Hier gibt es Sperrungen und Bauarbeiten - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
In Rostock sind viele Straßen aufgrund umfangreicher Bauarbeiten aktuell, teilweise auch schon seit Monaten, gesperrt. Vom Osten der Stadt bis hin nach Warnemünde. Unsere Karte zeigt regelmäßig alle Baustellen in der Hansestadt.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Do., 04:15 Uhr
Baustellen in Rostock am 15.7.2026: Hier gibt es Sperrungen und Bauarbeiten - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
In Rostock sind viele Straßen aufgrund umfangreicher Bauarbeiten aktuell, teilweise auch schon seit Monaten, gesperrt. Vom Osten der Stadt bis hin nach Warnemünde. Unsere Karte zeigt regelmäßig alle Baustellen in der Hansestadt.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mi., 04:15 Uhr
Rentenpläne sorgen für Unmut in Rostocker Baufirma: „Bis 70 auf dem Bau ist nicht möglich!“ - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Detlef Wandschneider (60) und Chef Olaf Baaske (59) von der Groth und Co. Bauunternehmung in Rostock kritisieren die geplante Erhöhung des Renteneintrittsalters. Sie sagen: „Es gibt keinen über 60, der keine Beschwerden hat.“ Warum die körperlich schwere Arbeit dennoch attraktiv bleibt.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mi., 04:15 Uhr
Nach Havarie: Bäderverkehr zwischen Kühlungsborn und Warnemünde startet wieder - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Monatelang ruhte der Schiffsverkehr nach dem Beinahe-Untergang der „Baltica“ in Kühlungsborn. Jetzt steht das Comeback fest – allerdings mit einem neuen Abfahrtsort.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Fr., 07:00 Uhr

Vollübung mit mehr als 1.000 Teilnehmern am Rostocker Hauptbahnhof

Rostock-Stadtmitte (PIHR) • Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt führt zusammen mit Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern und mit Unterstützung der Deutschen Bahn AG, der Hanse- und Universitätsstadt Rostock und dem Brandschutz- und Rettungsamt Rostock in der Nacht vom 26. zum 27.
September 2022 im Rostocker Hauptbahnhof eine Übung mit mehreren unterschiedlichen fiktiven Szenarien durch.
Heute fand im Rathaus der Hanse- und Universitätsstadt Rostock eine Auftaktpressekonferenz von Bundes- und Landespolizei anlässlich der Übung am 26. September 2022 statt. In Anwesenheit des  1. Stellvertreters des Oberbürgermeisters der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, Dr. Chris von Wrycz Rekowski, stellten Vertreter der Bundes- und Landespolizei Inhalte und Ziele der Übung vor.

Mit Blick auf die Ereignisse in den vergangenen Jahren im In- und Ausland haben Polizei und Rettungsdienste ihre Einsatzpläne überarbeitet, verfeinert und angeglichen. "Es gilt, alles auf den Prüfstand zu stellen und gegebenenfalls nachzubessern", macht der Inspekteur der Landespolizei M-V, Nils Hoffmann-Ritterbusch, gleich zu Beginn deutlich. "Das ist eine Herausforderung, der wir uns als professionelle Sicherheitsbehörde stellen müssen. Nur so erreichen wir eine Handlungssicherheit, die die Menschen in solchen Situationen zu Recht von uns erwarten."

An dem Abend wird das Vorgehen gegen terroristische Täter sowie die Rettung und Versorgung Verletzter im Zusammenspiel der zahlreichen Akteure in einer komplexen und lebensbedrohlichen Einsatzlage unter realistischen Bedingungen trainiert.
"Abläufe, die funktionieren sollen, müssen geübt werden. Anlässe, die nur selten auftreten, aber ein hohes Gefahrenpotential beinhalten, erfordern einen höheren Übungsaufwand. Ereignisse wie letzte Woche in Neubrandenburg zeigen uns, dass lebensbedrohliche Einsatzlagen auch in Mecklenburg-Vorpommern vorstellbar sind. Darauf müssen wir vorbereitet sein", so Polizeidirektor Uwe Reis, Leiter des Vorbereitungsteams der Bundespolizei.

Nur ein kleiner Kreis weiß, mit welchen Szenarien die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Bundes- und Landespolizei in der Nacht genau konfrontiert werden. Dass die Übung eine große Herausforderung für die Kräfte darstellt, weiß Anja Hamann, Präsidentin des Polizeipräsidiums Rostock. "Ich bin sicher, dass meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestärkt aus dieser langen Nacht herausgehen werden."

Durch die nächtliche Übungszeit sollen die Auswirkungen auf Unbeteiligte möglichst geringgehalten werden. Der Ablauf der Übung kann durch die Abgabe von Schüssen mit Platzpatronen und simulierte Explosionen mit Knallkörpern zu Lärmbelästigungen rund um den Hauptbahnhof führen. Zwar werden umfangreiche Sichtschutzwände aufgebaut, aber schon die Schusssimulationen oder Schreie der Übungsteilnehmer können Reisende verunsichern.
"Übungen kommen immer zur falschen Zeit. Aber das gemeinsame Üben für einen denkbaren Ernstfall ist unerlässlich - insbesondere mit mehreren Partnern", unterstreicht Senator Dr. Chris von Wrycz Rekowski. "Das Schminkteam des Deutschen Roten Kreuzes wird für eine drastische Optik sorgen. Optisch und akustisch könnte der Eindruck von Gefahr entstehen. Aber: Von dieser Übung geht aber keinerlei Gefahr aus! Sie soll Risiken minimieren helfen."

Der Übungsbereich am Hauptbahnhof ist am 26. September 2022 von 20:00 Uhr bis 27. September 2022 04:00 Uhr gesperrt. Abgesperrt werden die Bahnsteige 4 bis 11, der Ausgang Süd und der Albrecht-Kossel-Platz.
Ein Zugang zu den Bahnsteigen 1 bis 7 und dem Bereich der Straßenbahn im 2. Untergeschoß ist bis ca. 24:00 Uhr vom Nordeingang des Hauptbahnhofes möglich.
Zur Information der Reisenden werden im Hauptbahnhof und in den ankommenden Zügen Durchsagen erfolgen. Zusätzlich werden Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG vor Ort Fragen zu beantworten.
Alexander Kaczmarek, Konzernbevollmächtigter für die Länder Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern: "Unser gemeinsames Ziel ist die Sicherheit für die Bahn und ihrer Kundinnen und Kunden. Die Übung der Bundespolizei, der Landespolizei und anderer Behörden und Institutionen fördert dieses Zusammenwirken. Daher ist es für uns selbstverständlich, die Übung durch die Bereitstellung von Infrastruktur und Fahrzeugen zu unterstützen."

Folgende verkehrsrechtliche Anordnungen sind zu beachten:
Die beiden Parkplätze am Albrecht-Kossel-Platz, Südseite Hauptbahnhof, werden am 26. September 2022 ab 15:00 Uhr gesperrt.
Ab 20:00 Uhr ist der Platz der Freundschaft zwischen Kreuzung Südring inklusive Abbiegespuren vom Südring (beide Fahrtrichtungen) bis inklusive Einfahrt P+R Parkplatz Albrecht-Kossel-Platz gesperrt. Die Anfahrt des ZOB ist über die Zufahrt Erich-Schlesinger-Straße möglich.
Die Straßenbahnen fahren ab 20:00 Uhr an der Haltestelle "Stadthalle" ohne Halt für Ein- und Ausstieg durch.
Der Straßenbahnverkehr durch den Hauptbahnhof Rostock wird am 26.
September 2022 24:00 Uhr eingestellt. Die Aufhebung aller Sperrungen ist am 27. September 2022 für 04:30 Uhr vorgesehen.
Auf der Seite www.rostock.de/lebel werden Bundes- und Landespolizei sowie die Hanse- und Universitätsstadt Rostock aktuell über die Übung informieren. Hier finden die Bürgerinnen und Bürger die wichtigsten Antworten sowie Angaben zu Straßensperrungen, etc.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Polizeibericht | Di., 20.01.1970 - 06:59 Uhr | Seitenaufrufe: 72
« zurück zur News-Übersicht
Sie möchten auch Ihre Pressemitteilungen hier veröffentlichen? Dann senden Sie diese bitte an presse «at» hro-news.de.
Wir behalten uns das Recht vor, bestimmte Mitteilungen ohne Angaben von Gründen nicht zu veröffentlichen.
www.seestadt-rostock.de - Copyright 2026