Schwesig: Handwerk ist ein unverzichtbarer Wirtschaftsfaktor im Land / News / Seestadt Rostock
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In der Heinz-Kapelle-Straße entsteht ein neues Mehrfamilienhaus mit 18 Wohnungen – allerdings nicht für den freien Markt. Bauherrin ist die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, die Wohnraum für Bundesbedienstete schafft. Warum gerade in Rostock der Bedarf so groß ist.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Do., 04:15 Uhr
Polizei Rostock: Unfälle, Verbrechen, Vermisstenmeldungen – aktuelle Meldungen aus der Region (16.07.2026) - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
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Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Do., 04:30 Uhr
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In Rostock sind viele Straßen aufgrund umfangreicher Bauarbeiten aktuell, teilweise auch schon seit Monaten, gesperrt. Vom Osten der Stadt bis hin nach Warnemünde. Unsere Karte zeigt regelmäßig alle Baustellen in der Hansestadt.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Do., 04:15 Uhr
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Kein Frischwasser mehr an der Mittelmole. Die Wiro – Rostocks städtische Wohnungsgesellschaft – hat den einzigen Wasserhahn dort abgebaut. Einige Camper zeigen sich entsetzt. Jetzt hilft das Team des Riesenrads nebenan aus.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mi., 04:00 Uhr
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In Rostock sind viele Straßen aufgrund umfangreicher Bauarbeiten aktuell, teilweise auch schon seit Monaten, gesperrt. Vom Osten der Stadt bis hin nach Warnemünde. Unsere Karte zeigt regelmäßig alle Baustellen in der Hansestadt.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mi., 04:15 Uhr
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Rentenpläne sorgen für Unmut in Rostocker Baufirma: „Bis 70 auf dem Bau ist nicht möglich!“ - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Detlef Wandschneider (60) und Chef Olaf Baaske (59) von der Groth und Co. Bauunternehmung in Rostock kritisieren die geplante Erhöhung des Renteneintrittsalters. Sie sagen: „Es gibt keinen über 60, der keine Beschwerden hat.“ Warum die körperlich schwere Arbeit dennoch attraktiv bleibt.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mi., 04:15 Uhr

Schwesig: Handwerk ist ein unverzichtbarer Wirtschaftsfaktor im Land

Rostock (SKMV) • Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat heute in Rostock dem Fachverband Sanitär Heizung Klima zu seinem 30-jährigen Bestehen gratuliert: "Sie vertreten 1.500 Betriebe mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Land. Wenn wir Sie brauchen, muss es immer ganz schnell gehen. Ihre Betriebe lassen uns seit 30 Jahren nicht im Stich. Herzlichen Glückwunsch zum 30-jährigen Bestehen des Fachverbandes!"

Das Handwerk sei in Mecklenburg-Vorpommern ein unverzichtbarer Wirtschaftsfaktor, gerade in ländlichen Gegenden. Schwesig: "In unserem Flächenland übernehmen die Handwerksbetriebe eine wichtige Rolle für Wachstum und Beschäftigung. Handwerksbetriebe tragen zehn Prozent zur Bruttowertschöpfung bei und beschäftigen etwa 14 Prozent der Erwerbstätigen. Außerdem trägt das Handwerk die Berufsausbildung: 25 Prozent der Auszubildenden sind im Handwerk tätig."

Die Ministerpräsidentin verwies darauf, dass 2019 ein Rekord-Bruttoinlandsprodukt mit 46,6 Milliarden Euro erwirtschaftet wurde und die aktuelle Arbeitslosenquote bei 7,3 Prozent und damit niedriger als zu Beginn der Wahlperiode liegt. "Allein in der nun zu Ende gehenden Wahlperiode ist die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten um 3,3 Prozent gestiegen. Das heißt: Seit 2016 sind zwischen 15.000 und 20.000 Arbeitsplätze neu entstanden. Wir können stolz auf das sein, was wir in den vergangenen 30 Jahren gemeinsam erreicht haben: Handwerk und Industrie, Landwirtschaft und Dienstleistungen. Das war keine gradlinige und selbstverständliche Entwicklung."

Auch das Handwerk habe mit Fachkräftemangel zu kämpfen. Aber gerade hier würden gute Ausbildungsplätze überall im Land angeboten. "Selbst auszubilden, ist ein gutes Mittel gegen Fachkräftemangel. Ein zweites Mittel ist eine gute Bezahlung. Ich werbe deshalb dafür, Tariflohn zu zahlen. Ein dritter Weg, um Fachkräfte zu gewinnen ist die Information, Aufklärung und Werbung." In diesem Zusammenhang lobte die Regierungschefin den Fachverband für seine Kampagne "Schaffer, Helfer, Klimaretter".

In ihrer Rede ging die Ministerpräsidentin auf das gemeinsame Industriekonzept des Zukunftsbündnisses MV ein: "Wir wollen, dass Mecklenburg-Vorpommern stärker zum Industriestandort wird. Aber nicht irgendwelche Industrie: Wir brauchen saubere, zukunftsorientierte Industrie, zum Beispiel Wasserstoffproduktion und -speicherung. Und erneuerbare Energien." Die Umstellung auf eine klimafreundliche Wirtschaft ermögliche ein Chancenfenster, "Chancen auf Arbeitsplätze mit hoher Wertschöpfung und guten Löhnen. Und auch neue Chancen für das Handwerk."

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Wirtschaft | Mo., 19.01.1970 - 22:18 Uhr | Seitenaufrufe: 31
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