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Gesprengte Fahrscheinautomaten - Ermittlungserfolg der Rostocker Kriminalpolizeiinspektion und der Staatsanwaltschaft Rostock

Rostock (PIHR) • In der Zeit vom 16. November 2017 bis zum 5. Januar dieses Jahres kam
es - überwiegend im Nordwesten der Hansestadt Rostock - zu mehreren
Automatensprengungen. Insgesamt sieben Fahrscheinautomaten der
Rostocker Straßenbahn AG (RSAG), ein Parkschein- sowie ein
Zigarettenautomat wurden dabei mittels Pyrotechnik zerstört. Der
Gesamtschaden (Sach- und Stehlschaden) beläuft sich bisher auf
300.000,00 Euro.

Eine extra in der Kriminalpolizeiinspektion Rostock gegründete
Einsatzgruppe konnte nun eine sechsköpfige Tätergruppe ermitteln, die
wechselseitig und mit unterschiedlicher Tatbeteiligung diese Serie von Automatensprengungen begangen haben soll. Einzig das Tatmotiv der 16 bis 21 Jahre alten Rostocker war das gleiche: ihre Schulden durch Drogenkäufe sollten beglichen werden.

Mit Hilfe von Pyrotechnik sollen die Beschuldigten die Automaten
gesprengt haben, um so an das Bargeld bzw. die Zigaretten zu
gelangen.

Nach Durchsuchungen in der vergangenen Woche erhärteten sich die Tatvorwürfe gegen die sechs Beschuldigten. Auf Antrag der
Staatsanwaltschaft Rostock wurden am vergangenen Freitag zu den
Haupttätern drei Haftbefehle durch das zuständige Amtsgericht Rostock
erwirkt.

Bei einem der Tatverdächtigen konnten bei der Durchsuchung zudem 400
Gramm Betäubungsmittel festgestellt werden, sodass eine Anzeige wegen
des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz aufgenommen wurde.

Die Ermittlungen zu den Beschuldigten werden weitergeführt. Es wird
insbesondere geprüft, ob die Beschuldigten für weitere Straftaten im Stadtgebiet verantwortlich sind.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Polizeibericht | So., 18.01.1970 - 14:38 Uhr | Seitenaufrufe: 133
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