Sanierung der Rostocker Gartendenkmale Dreiwall- und Heubastion / News / Seestadt Rostock
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Spannendes Duell an der Quotenspitze am Freitagabend: Das Erste sicherte sich mit dem „Zürich-Krimi“ den Tagessieg beim Gesamtpublikum und verwies König Fußball im ZDF auf den zweiten Platz. Dafür schlug das DFB-Pokalspiel zwischen Hansa Rostock und dem VfB Stuttgart beim jüngeren Publikum voll ein. Für...
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Quelle: HRO-News.de | Mi., 11:00 Uhr
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Rostock (RSAG) - An den folgenden drei Wochenenden kommt es aufgrund von Bau- und Fahrleitungsarbeiten ganztägig zu Einschränkungen auf der Straßenbahnstrecke in Richtung Lichtenhagen: - Samstag, 22. + Sonntag, 23. August 2026 - Samstag, 29. + Sonntag, 30. August 2026 - Samstag, 5. + Sonntag, 6. September 2026 Jeweils von...
Quelle: HRO-News.de | Mi., 17:40 Uhr
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Rostock-Stadtmitte (HRPS) - Wegen einer internen Fortbildungsveranstaltung bleibt die Zentralbibliothek der Stadtbibliothek Rostock am Mittwoch, 26. August 2026, geschlossen. Das Foyer bleibt jedoch an diesem Tag von 8 bis 18 Uhr für die Medienrückgabe geöffnet. Auch die Stadtteilbibliotheken bleiben regulär geschlossen. Ab Donnerstag, 27....
Quelle: HRO-News.de | Mi., 10:26 Uhr
Häusliche Gewalt in Graal-Müritz: 32-Jähriger greift seine Familie mit Pfefferspray an - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
In einem psychischen Ausnahmezustand ist der Mann auf seine Angehörigen losgegangen und hat sie mit Pfefferspray angegriffen. Erst Spezialkräfte der Polizei konnten den 32-Jährigen in einer Wohnung in Graal-Müritz (Landkreis Rostock) überwältigen.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Fr., 07:04 Uhr
Seawolves-Heimspiel gegen Griechen-Team stellt Verein vor Herausforderungen - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Ende Oktober erwarten die Rostock Seawolves das Team von Aris Thessaloniki zum EuroCup-Heimspiel in der Stadthalle. Unmittelbar nach der Auslosung hat der Topklub aus Griechenland 3000 Tickets für das Duell in Rostock angefragt. Die Seawolves bereiten das erste Risikospiel der Klubgeschichte vor.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Do., 08:48 Uhr

Sanierung der Rostocker Gartendenkmale Dreiwall- und Heubastion

Bürgerveranstaltung am 11. August im Kulturhistorischen Museum

Rostock-Stadtmitte (HRPS) • Die Entwürfe für die Gestaltung der Dreiwall- und Heubastion wurden bereits auf der Ortsbeiratssitzung im Juli durch die Planungsbüros präsentiert. "Leider haben nicht viele Einwohnerinnen und Einwohner die Veranstaltung genutzt, um sich über die Planungen zu informieren und mitzureden", bedauert Werner Simowitsch, Ortsbeiratsvorsitzender Stadtmitte. "Deshalb haben wir eine weitere Bürgerveranstaltung angeregt und möchten vor Ort ins Gespräch kommen." Am 11. August 2015 um 17 Uhr sind zunächst alle Interessierten eingeladen, sich im Kapitelsaal des Kulturhistorischen Museums mit dem Planungen vertraut zu machen und anschließend im Rahmen eines Wallrundganges weitere Anregungen und Hinweise einzubringen.

Die westlichen Wallanlagen zwischen Schwaanscher Straße und Kröpeliner Tor sind als Baudenkmal und Denkmal der Garten- und Landschaftsgestaltung geschützte Grünbereiche mitten im Rostocker Stadtzentrum. Ursprünglich als Verteidigungsanlagen erbaut, sind es heute wichtige innerstädtische Aufenthaltsorte und bedeutende Zeugnisse der Zeitgeschichte. So wie sich die Anlagen zurzeit jedoch präsentieren, werden sie sowohl von Gästen als auch von Rostockerinnen und Rostockern nicht wahrgenommen. Im Auftrag der Hansestadt Rostock haben sich Professor Stefan Pulkenat aus Gielow und das Rostocker Planungsbüro WASTRA-Plan Ingenieurgesellschaft mbH gemeinsam mit dem Landschaftsarchitekten Hannes Hamann mit der zukünftigen Entwicklung der Dreiwall- und Heubastion auseinandergesetzt. Grundlage dafür sind unter anderem die denkmalpflegerischen und grünpflegerischen Zielsetzungen, beschlossen durch die Rostocker Bürgerschaft, aber auch eingehende Baugrund- und Artenschutzuntersuchungen.

Die Dreiwallbastion, ein beeindruckendes Festungsbauwerk der Barockzeit, ist ein Erdbauwerk mit drei Wällen auf einem fünfeckigen Grundriss, das die Teufelskuhle umschließt. Der Wallzugang vom Kröpeliner Tor aus wurde im vergangenen Jahr bereits neu gestaltet.
Im kommenden Jahr soll auch die eigentliche Grünanlage einladender und erlebbarer werden. Die vorhandene Bodenmodellierung bleibt dabei erhalten, Böschungsschäden werden repariert und störende Mauern beseitigt. Der offene Charakter der Wallanlagen wird durch die Reduzierung des Gehölzbestandes und Beseitigung von Sämlingsaufwuchs wieder entwickelt.

Mit der nun vorliegenden Planung wird großer Wert auf ein ausgewogenes Verhältnis von Erlebbarkeit und Naturschutz gelegt. So wird wertvoller Baumbestand erhalten und vitalisiert. Ebenso werden Teile der Wallanlagen im jetzigen Zustand natürlich belassen.

Die Besonderheit der Anlage soll durch vielfältige Blickbeziehungen wieder erlebbar gestaltet werden. Die Wege auf den verschiedenen Wallebenen werden klarer herausgearbeitet und betonen die fünfeckige Bastionsform. Das Gewässer der Teufelskuhle wird vom oberen Wallweg und der angrenzenden Wiesenfläche einsehbarer sein.

Im Bereich der Heubastion befanden sich ein Wasserturm und bis zum Ende des 2. Weltkrieges eine befestigte Flak-Stellung. Die Anlagen wurden teilweise abgerissen und verfüllt. In den Hohlräumen befindet sich ein baufälliges Fledermausquartier, welches im Zuge der Baumaßnahmen fachgerecht ersetzt wird. Die nachträglich aufgebaute Stützwand soll abgetragen und die ursprüngliche Böschungsform hergestellt werden. In dem Zusammenhang wird die desolate Treppenanlage abgerissen und eine neue, sich an die Böschungssituation angepasste Anlage errichtet. Die zurzeit oberirdisch verlaufende Fernwärmeleitung wird unter die Böschung verlegt. Rasen- und Pflanzflächen sowie Bänke sollen zum Verweilen auf der Heubastion einladen.

Die zukünftige differenzierte Kombination von Solitärbäumen, Wiesen, Natur belassenen Bereichen, Gehölzflächen, offenen Bereichen und Sitzflächen erhöhen nicht nur die Aufenthaltsqualität in den Wallanlagen, sondern bieten auch Flora und Fauna Möglichkeiten zur vielfältigen Entwicklung. Die Bearbeiter der Artenschutzuntersuchungen von der PfAU GmbH weisen darauf hin, dass eine so gepflegte Gartenanlage den Ansprüchen vieler Arten entgegen kommt und Grundlage für einen besonderen Artenreichtum ist.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Stadt | Sa., 17.01.1970 - 16:22 Uhr | Seitenaufrufe: 175
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