"Kommunaler Rettungsschirm" gefordert / News / Seestadt Rostock
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Karte geänderte Linienführung Linie 22, 23 ab 24.08.2026 - Quelle: Rostocker Straßenbahn AG
Rostock-Stadtmitte (RSAG) - Ab 24. August 2026 ändert sich die Linienführung der Buslinien 22 und 23 im Rostocker Bahnhofsviertel: Die Linien 22 und 23 fahren zwischen Steintor und Hauptbahnhof Nord zukünftig über die Richard-Wagner-Straße und Rosa-Luxemburg-Straße. Auf dieser Strecke werden die beiden Straßenbahnhaltestellen...
Quelle: HRO-News.de | Do., 08:12 Uhr
Rostock (PIHR) - Am heutigen Donnerstag, 13. August 2026, haben Beamte des Kriminalkommissariats Rostock im Zusammenhang mit Ermittlungen gegen einen 30-jährigen deutschen Staatsangehörigen wegen des Verdachts des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln eine Durchsuchung in der Rostocker Stadtmitte durchgeführt. Im Rahmen der...
Quelle: HRO-News.de | Do., 14:18 Uhr
Die Volkshochschule der Hanse- und Universitätsstadt Rostock. | Foto: Sarah Grützmacher/Hansestadt Rostock
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Quelle: HRO-News.de | Do., 10:48 Uhr
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Quelle: HRO-News.de | Fr., 12:01 Uhr
Rostock (PIHR) - Am heutigen Donnerstag, 13. August 2026, meldete sich gegen 10:00 Uhr ein Hinweisgeber bei der Polizei und teilte mehrere Sachbeschädigungen auf dem Gelände einer Bar auf der Haedge-Halbinsel in Rostock mit. Nach derzeitigen Erkenntnissen hielten sich in der vergangenen Nacht zwischen 01:00 Uhr und 03:00 Uhr...
Quelle: HRO-News.de | Do., 13:36 Uhr
Rostock-Stadtmitte (BPHR) - Einsatzkräfte der der Bundespolizeiinspektion Rostock kontrollierten gestern (13. August) einen 35-jährigen Deutschen im Rostocker Hauptbahnhof. Der Mann gab zu Beginn der Kontrolle an, Messer mitzuführen. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten zwei Klappmesser sowie ein Glasfläschchen mit...
Quelle: HRO-News.de | Fr., 11:01 Uhr
Rostock-Lütten Klein (PIHR) - Am Donnerstagnachmittag ereignete sich in der St.-Petersburger-Str. in Rostock ein schwerer Verkehrsunfall bei dem insgesamt drei Fahrzeuginsassen zum Teil schwer verletzt wurden. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr gegen 17:10 Uhr der 22-jährige Fahrer eines Seat die St.-Petersburger Straße aus Richtung der...
Quelle: HRO-News.de | Do., 20:39 Uhr

"Kommunaler Rettungsschirm" gefordert

Rostock an Aktion von 52 Kommunen beteiligt

Rostock (HRPS) • Bei ihrem Ringen um die Wiedergewinnung kommunalpolitischer Handlungsfähigkeit sehen mehr als 50 Oberbürgermeisterinnen, Oberbürgermeister, Landräte und Finanzdezernenten von Kommunen in Finanznot vom Partei übergreifenden Aktionsbündnis "Für die Würde unserer Städte" jetzt optimistischer in die Zukunft: Bei Gesprächen mit allen Fraktionen des Deutschen Bundestages stellten gestern und heute prominente Bundespolitiker mehr Bundeshilfe zur kommunalen Selbsthilfe in Aussicht.

"Eine Neuordnung der Soziallastenfinanzierung, eine Strategie zur Stärkung der kommunalen Investitionsfähigkeit und ein Sondertilgungsprogramm zum Abbau überproportionalerVerschuldung sind zentrale Forderungen, um Haushaltsausgleich und Schuldenabbau realisieren zu können", so Corina Kamke, Leiterin des Finanzverwaltungsamtes, die die Hansestadt Rostock in Berlin vertreten hat. Die 52 Mitglieder des Bündnisses mit mehr als acht Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern tragen 22,5 Milliarden Euro Schulden aus Liquiditätskrediten von bundesweit 48 Milliarden Euro bundesweit auf ihren Schultern, davon Rostock derzeit noch 153,9 Mio.  Euro, das sind 756 Euro je Einwohner. Oberhausen weist zum Beispiel 7.491 Euro aus (also 1.566,3 Mio. Euro, also das Zehnfache). "Uns Kommunen eint dabei, dass wir keine Lösung für den Abbau der Altschulden haben", unterstreicht Corina Kamke.

Die Kommunalpolitiker hatten eine baldige Plenardebatte des Deutschen Bundestages zur nicht mehr gegebenen Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse zwischen reichen und um ihre Zukunft kämpfenden Städten und Gemeinden sowie eine politische Initiative zur grundlegenden Neuordnung des Kommunalen Finanzsystems noch in dieser Legislative des Deutschen Bundestages gefordert.

Für die Annahme beider Forderungen sowie eine Reihe weiterer konkreter Erwartungen zur Einhaltung von Bundeszusagen zur Unterstützung der Kommunen gaben ihre Gesprächspartner in Fraktionen, Parteien und Regierung eindeutige Zusagen. Bundestagsvizepräsident Peter Hintze hatte die Delegation des Aktionsbündnisses mit Mitgliedern aus sieben Bundesländern vor dem Reichstag zu einem Fototermin empfangen. Dabei verlangten die Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen vom Bund einen "Kommunalen Rettungsschirm".
Das Bündnis  begründet seine Appelle an die Bundespolitik mit einer Vielzahl von Gesetzen, die in der Vergangenheit ohne ausreichende Gegenfinanzierung zu Lasten der Kommunen erlassen wurden. "Deshalb traten wir heute in Berlin nicht als Bittsteller, sondern mit der Forderung nach Gerechtigkeit auf", erklärten alle Oberbürgermeisterinnen, Oberbürgermeister und Kämmerer. Dass ihr gemeinsamer Auftritt in Berlin ernst genommen wurde, bewies eine zusätzliche Begegnung am Abend mit Vizekanzler und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel.

Die Oberbürgermeister und Kämmerer wollen sich allerdings mit wohlmeinenden Ankündigungen allein nicht zufrieden geben.
Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld aus Mühlheim an der Ruhr und Oberbürgermeister Peter Jung aus Wuppertal formulierten: "Wir sind guten Mutes, dass die Bundespolitiker Wort halten, dennoch bleiben wir weiter kämpferisch. Immerhin sprechen wir für zehn Prozent der deutschen Bevölkerung. Wird den Not leidenden Kommunen nicht konkret geholfen, ist der soziale Frieden in Gefahr. Soweit darf es nicht kommen."

Was die Kommunen als Erstes konkret erwarten, sagt der Mühlheimer Stadtkämmerer Uwe Bonan: "Die versprochene Entlastung in der Eingliederungshilfe muss schnell und mit einem Dynamisierungsfaktor kommen. Im Jahr 2018 sind durch die üblichen Kostensteigerungsraten von den 5 Mrd. Euro Entlastung nur noch 1,5 Mrd. Euro effektiv – netto - übrig. Wir brauchen nachhaltige Entlastungslösungen, um aus der Vergeblichk eitsfalle herauszukommen."

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Stadt | Sa., 17.01.1970 - 12:46 Uhr | Seitenaufrufe: 183
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