Rostocker Bürgerschaft gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus / News / Seestadt Rostock
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Quelle: HRO-News.de | Sa., 00:18 Uhr
Spannendes Duell an der Quotenspitze am Freitagabend: Das Erste sicherte sich mit dem „Zürich-Krimi“ den Tagessieg beim Gesamtpublikum und verwies König Fußball im ZDF auf den zweiten Platz. Dafür schlug das DFB-Pokalspiel zwischen Hansa Rostock und dem VfB Stuttgart beim jüngeren Publikum voll ein. Für...
Quelle: DIGITALFERNSEHEN.de | Sa., 09:10 Uhr
Rostock (PIHR) - Am 24. August 2026 beginnt in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock für mehr als 1500 Jungen und Mädchen die Schule. Ein ganz besonderer Tag für die kleinen ABC-Schützen, für die der Weg zur Schule eine große Herausforderung darstellt. Gefahrensituationen, Geschwindigkeiten und Distanzen können die jungen...
Quelle: HRO-News.de | Mi., 11:00 Uhr
Häusliche Gewalt in Graal-Müritz: 32-Jähriger greift seine Familie mit Pfefferspray an - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
In einem psychischen Ausnahmezustand ist der Mann auf seine Angehörigen losgegangen und hat sie mit Pfefferspray angegriffen. Erst Spezialkräfte der Polizei konnten den 32-Jährigen in einer Wohnung in Graal-Müritz (Landkreis Rostock) überwältigen.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Fr., 07:04 Uhr
Linienverlauf Schienenersatzverkehr am Wochenende ab 22./23.08.2026 - Quelle: Rostocker Straßenbahn AG
Rostock (RSAG) - An den folgenden drei Wochenenden kommt es aufgrund von Bau- und Fahrleitungsarbeiten ganztägig zu Einschränkungen auf der Straßenbahnstrecke in Richtung Lichtenhagen: - Samstag, 22. + Sonntag, 23. August 2026 - Samstag, 29. + Sonntag, 30. August 2026 - Samstag, 5. + Sonntag, 6. September 2026 Jeweils von...
Quelle: HRO-News.de | Mi., 17:40 Uhr
Ausleihe in der Stadtbibliothek Rostock. | Foto: Frank Hormann/Fotoagentur nordlicht/Hansestadt Rostock
Rostock-Stadtmitte (HRPS) - Wegen einer internen Fortbildungsveranstaltung bleibt die Zentralbibliothek der Stadtbibliothek Rostock am Mittwoch, 26. August 2026, geschlossen. Das Foyer bleibt jedoch an diesem Tag von 8 bis 18 Uhr für die Medienrückgabe geöffnet. Auch die Stadtteilbibliotheken bleiben regulär geschlossen. Ab Donnerstag, 27....
Quelle: HRO-News.de | Mi., 10:26 Uhr
Rostock-Überseehafen (BPHR) - Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Rostock stellten in den zurückliegenden Tagen mehrere unerlaubt eingereiste Personen im Überseehafen Rostock fest. Fünf Männer und eine Frau reisten zuvor mit dem Fährschiff aus Schweden bzw. Dänemark nach Deutschland ein. Bei den Personen handelte es sich um drei...
Quelle: HRO-News.de | Fr., 11:01 Uhr

Rostocker Bürgerschaft gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus

Gedenkveranstaltung am 27. Januar im Max-Samuel-Haus

Rostock-Stadtmitte (HRPS) • Im Rahmen einer Gedenkveranstaltung erinnert die Hansestadt Rostock am 27. Januar 2015 an die Opfer des Nationalsozialismus. Im Mittelpunkt der gemeinsam mit der Stiftung Begegnungsstätte für jüdische Geschichte und Kultur ausgerichteten Gedenkstunde stehen dabei Schicksale von Juden aus Rostock und aus anderen Städten in Mecklenburg und Vorpommern.

Vorgestellt wird ein Projekt von Schülerinnen und Schülern der Projektgruppe "Kriegsgräber" des Gymnasiums Europaschule Rövershagen und ihrer Lehrerin Petra Klawitter. Sie stellten sich die Frage, wie es jüdischen Männern, Frauen und Kindern, die in der Region des heutigen Mecklenburg oder Vorpommern geboren wurden oder hier während der NS-Diktatur wohnten, erging. Zwölf Schülerinnen und Schüler und zwei Lehrer erforschten und dokumentierten zwei Jahre lang akribisch persönliche Lebensschicksale von jüdischen Einwohnerinnen und Einwohnern aus Rostock, Stralsund, Schwerin, Anklam, Güstrow, Grimmen, Grevesmühlen, Barth, Bad Doberan, Pasewalk, Waren, Greifswald und Parchim. Eine Ausstellung, eine Broschüre sowie eine Hör-CD sind entstanden. Volker Ahmels, Leiter des Zentrums für Verfemte Musik  der Hochschule für Musik und Theater Rostock, hat das Projekt mit entsprechender Musik zwischen den Beiträgen unterstützt.

Gedenkworte hält Bürgerschaftspräsident Dr. Wolfgang Nitzsche, der unterstreicht: "Die Lebensgeschichten der Opfer des Nationalsozialismus wenden sich an unser Herz und an unseren Verstand. Sie rufen uns auf zur Mitmenschlichkeit, sei es in der Schule, am Arbeitsplatz, in der Familie oder der Freizeit. Sie mahnen uns zur Achtsamkeit im Umgang mit Minderheiten und mit Flüchtlingen. Sie fordern uns auf, einzutreten gegen Rassismus, Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung.
Für ein vielfältiges, tolerantes und friedvolles Miteinander in unserem Land." Dr. Ulf Heinsohn, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Kurator des Max-Samuel-Hauses, wird über das Selbstverständnis des Max-Samuel-Hauses  und über die jüdische Antwort auf den Holocaust berichten.

Die Bürgerschaft hatte am 4. April 2012 beschlossen, den Gedenktag jährlich am 27. Januar zu begehen. Dieses Gedenken soll sich auf die verschiedenen Opfergruppen konzentrieren. Im Jahr 2013 wurde an der Gedenkstätte am Zentrum für Nervenheilkunde an die so genannten "Euthanasieopfer" erinnert. Im Jahr 2014 wurde gemeinsam mit der Jüdischen Gemeinde in einem Gottesdienst der Opfer gedacht.

Die öffentliche Veranstaltung am 27. Januar 2015 beginnt um 15 Uhr und findet im Max-Samuel-Haus, Schillerplatz 10, statt. Interessierte Gäste sind herzlich willkommen.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Lokales | Sa., 17.01.1970 - 11:50 Uhr | Seitenaufrufe: 399
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