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Polizei Rostock: Unfälle, Verbrechen, Vermisstenmeldungen – aktuelle Meldungen aus der Region (08.07.2026) - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Ob Verkehrsunfälle, Sperrungen, Vermisstenmeldungen, Gewaltdelikte oder anderweitige Verbrechen. Aktuelle Polizei- und Verkehrsmeldungen aus Rostock finden Sie ab sofort rund um die Uhr auch in unserem Liveticker.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mi., 04:30 Uhr
Im Liveticker: Hansa Rostock testet bei Anker Wismar – Abschiedsspiel für Pascal Breier - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Der FC Hansa will am Mittwoch (8. Juli) im zweiten Test gegen den FC Anker Wismar das Zusammenspiel weiter verbessern. Allerdings werden die Rostocker nach anderthalb Wochen Grundlagen-Ausdauertraining schwere Beine haben. Zudem dürften die Gastgeber mit vielen früheren FCH-Spielern besonders motiviert sein –...
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Di., 04:30 Uhr
„Wie nach einem Bombeneinschlag“: Anwohner berichten über Explosion von Batterie in Bentwisch - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
In Bentwisch bei Rostock ist am Sonntag (5. Juli) der Batteriespeicher einer Photovoltaikanlage explodiert. Dabei wurden drei Feuerwehrleute verletzt. Denen geht es am Tag danach bereits besser, im Ort sitzt der Schrecken aber noch tief.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Di., 08:30 Uhr
Rostockerin Johanna Martin unterbietet EM-Norm – schnellste Deutsche seit 2001 - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Während ihre Mitschüler Abiball feiern, rennt Johanna Martin zur schnellsten deutschen 400-Meter-Zeit seit 25 Jahren. Die Rostockerin bleibt in Bochum deutlich unter der EM-Norm. Im europäischen Vergleich liegt nur eine Athletin vor ihr.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mo., 10:15 Uhr
Plötzlich Basketball-Profi - Matthes Tilsen steigt bei Rostock Seawolves zu den Profis auf - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Der 19-jährige Rostocker hatte eigentlich nicht im Sinn, eine Profikarriere im Basketball einzuschlagen. Dennoch hat er jetzt seinen ersten Vertrag beim Bundesligisten unterschrieben. Für den Jungspund war es auch eine Herzensangelegenheit.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Do., 05:15 Uhr
FC Anker Wismar verabschiedet Pascal Breier im Testspiel gegen Hansa Rostock - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Pascal Breier (34) hängt die Fußballschuhe an den Nagel. Der frühere Hansa-Stürmer wird am Mittwoch beim Testspiel zwischen Anker Wismar und Rostock verabschiedet. Was beide Vereine geplant haben.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Di., 04:15 Uhr

Vom Freihandelsabkommen bis zur Stärkung der Verbraucherbildung

Verbraucherschutzministerkonferenz (VSMK) am 16. Mai 2014 in Rostock-Warnemünde

Rostock-Warnemünde (MLUV) • Zwischen dem 14. Und 16. Mai werden in Rostock Warnemünde die wichtigsten verbraucherschutzpolitischen Themen zwischen den zuständigen Ministern des Bundes und der Länder besprochen. „Die Vielzahl der zu behandelnden Themen – aktuell haben wir 59 Tagesordnungspunkte auf der Agenda – zeigen die deutliche thematische Breite der diesjährigen VSMK. Als Vorsitzland werden wir unter anderem die Stärkung der Verbraucherbildung und das transatlantische Freihandelsabkommen als Schwerpunktthemen in die Konferenz einbringen“, so Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz.
Im Vorfeld der Jahrestagung hat M-V sich bereits intensiv für die Stärkung der Verbraucherbildung eingesetzt. So fand Anfang April ein Treffen zwischen den Vertretern der Kultus- und der Verbraucherschutzministerkonferenzen statt, auf dem vor allem die Förderung von schulischer und außerschulischer Verbraucherbildung im Vordergrund stand. „Erst kürzlich hat eine PISA-Studie ergeben, dass 20 % der 15-jährigen in Deutschland mit dem Lösen von Alltagsproblemen überfordert ist. Deutschland belegte Platz 29 und liegt nur knapp über dem OECD-Durchschnitt. Dies kann nicht Anspruch einer Industrie- und Wissenschaftsnation wie Deutschland sein. Hier müssen wir ran“, unterstrich der Minister. Zu den zu lösenden Aufgaben in der Studie zählten u.a. der Kauf einer Fahrkarte am Automaten oder das Lesen von Stadtplänen.
Neben der Familie müssen Schulen Kinder und Jugendliche besser auf den Alltag vorbereiten. Dabei ist ein wesentliches Problem, dass die Materialien für den Schulunterricht oder die allgemeinen Verbraucherinformationen aktuell und praktikabel sind. Die Schnelligkeit der Technologieentwicklung und des Informationstransportes darf nicht dazu führen, dass beispielsweise vorrangig der Produktwerbung dienende Materialien teils unbemerkt in den Schulunterricht eindringen. „Daher haben wir uns gemeinsam darauf verständigt, dass bestehende Instrumente der Verbraucherbildung gestärkt werden sollten. Dies wurde für die kommende VSMK auf die Tagesordnung gesetzt“, erklärte Dr. Backhaus.
Etwa 30 Tagesordnungspunkte sind dem Bereich „Wirtschaftlicher Verbraucherschutz“ zugeordnet. Hierbei geht es um Themen wie
-       Schutz bei der Nutzung digitaler Dienste oder in sozialen Netzwerken,
-       Transparenz für den Verbraucher bei Online-Vergleichs- und Bewertungsportalen, bei Geldanlagen, bei der Lebensmittelkennzeichnung oder dem Einsatz von Siegeln zur Produktkennzeichnung,
-       Fragen des Datenschutzes für Verbraucher einerseits im Zuge der geplanten EU-Datenschutz-Grundverordnung, andererseits auch ganz konkret beim Scoring.
Schwerpunktthema wird allerdings das Transatlantische Freihandels- und Investitionspartnerschaftsabkommen sein. „Die Frage gilt zu klären, ob es vorsorgenden Verbraucherstandards weiter geben soll oder erst, wie in den USA, alles erlaubt ist, bis jemand vor Gericht etwas anderes erwirkt. Dies sind fundamentale Unterschiede. Das wird auch in weiten Teilen der Bevölkerung so gesehen. Ich werde mich ganz klar gegen ein Absenken der Standards stellen“, stellte der Minister klar.
Um ein solches Abkommen gerade mit Blick auf die genannten Bereiche, in den die Differenzen der Verhandlungspartner voraussichtlich groß bleiben werden, überhaupt zum Erfolg führen zu können, bedarf es einer intensiven, offenen, aber auch der demokratischen Teilhabe getragenen Befassung und Diskussion. „Gerade dies soll wohl verhindert werden. So zeigen jüngste Entwicklungen in Brüssel, dass die EU-Kommission ein Klageverfahren gegen die Mitgliedsstaaten für den Fall vorbereitet, dass die Parlamente dem Freihandelsabkommen zustimmen wollen. Das kann nicht sein und hat nichts mit Demokratie zu tun. Meiner Ansicht nach ist das Thema zu weitgreifend, dass das die EU alleine entscheiden kann“, mahnte Dr. Backhaus an.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Gesundheit & Soziales | Sa., 17.01.1970 - 05:32 Uhr | Seitenaufrufe: 169
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