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Zugänge zu Wallanlagen in Rostock erneuert

Glawe: Stadtzentrum wird insgesamt noch attraktiver

Rostock-Stadtmitte (MWBT) • Die Hansestadt Rostock plant Straßenbaumaßnahmen in unmittelbarer Nähe der historischen Wallanlagen. Geplant sind die Erneuerung des nördlichen Eingangs am Oberwall und die Umgestaltung des nördlichen Abschnittes der Hermannstraße, der an den östlichen Eingangsbereich zu den Wallanlagen angrenzt. "Die Wallanlagen zwischen dem Kröpeliner Tor und der Schwaanschen Straße sind von großer städtebaulicher und touristischer Bedeutung für die Hansestadt", sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Mittwoch in Schwerin. "Durch die Neugestaltung der Zugänge zu den historischen Wallanlagen werden die Eingangsbereiche attraktiver gestaltet und die Innenstadt noch mehr aufgewertet." Das Wirtschafts- und Bauministerium unterstützt beide Baumaßnahmen.

Die Erneuerung des Nordeingangs zum Oberwall ergänzt die zur Zeit ausgeführten Baumaßnahmen beim Kröpeliner Tor und grenzt an die im April 2010 abgeschlossenen Straßenbauarbeiten im Nordabschnitt der Schröderstraße an. "Dazu gehört auch, die Wegeführung insgesamt barrierefrei umzugestalten", so Glawe weiter. Am Nordeingang werden Wegeanbindungen und Aufenthaltsbereiche neu geschaffen sowie neue Treppenanlagen errichtet. Die Gesamtinvestition in Höhe von über 550.000 Euro wird mit über 440.000 Euro aus Mitteln der Städtebauförderung unterstützt. Baubeginn ist in diesem Jahr.

Zudem soll in Rostock der nördliche Abschnitt der Hermannstraße, der an die August-Bebel-Straße und den östlichen Eingangsbereich der historischen Wallanlagen angrenzt, umgebaut werden. Im Zuge der Straßenerneuerung werden die Fahrbahn, die Gehwege einschließlich der Straßenentwässerung und Beleuchtung erneuert. Die Gesamtinvestition in Höhe von über 1,1 Millionen Euro wird mit rund 850.000 Euro aus Mitteln der Städtebauförderung unterstützt. Der Baubeginn für das Vorhaben ist für 2013 geplant. "Das Zentrum wird sowohl für Einheimische als auch für Gäste künftig noch besser erlebbar und auch erreichbar sein", sagte Glawe.

In der Hansestadt Rostock sind seit Beginn der Städtebauförderung im Jahr 1991 eine Vielzahl von Sanierungsvorhaben öffentlicher Gebäude sowie privater Gebäudemodernisierungen und Erschließungsmaßnahmen für Straßen, Wege und Plätze aus Städtebaufördermitteln unterstützt worden. Für die städtebauliche Gesamtmaßnahme der Hansestadt "Stadtzentrum Rostock" wurden bisher rund 177 Millionen Euro Städtebaufördermittel und 6,7 Millionen Euro Finanzhilfen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung gestellt. Mit dieser Unterstützung konnten unter anderem öffentliche Gebäude wie das Rathaus am Neuen Markt und der Umbau der ehemaligen Großen Stadtschule zum Musikschulzentrum erneuert werden.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Stadtentwicklung | Fr., 16.01.1970 - 18:09 Uhr | Seitenaufrufe: 242
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