„Jedem Kind ein Instrument“ - Unterstützer für Drittklässler gesucht / News / Seestadt Rostock
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Sie wollten wie kriminelle Profis vorgehen – wurden aber schnell gefasst. Ein Gericht hat Haftbefehle gegen das Duo erlassen, das für zwei Geldautomaten-Sprengungen verantwortlich sein soll.
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IKEA schließt Callcenter in Rostock: 279 Jobs stehen vor dem Aus - Bild: Nordkurier
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Berührender Abschied von Regina: Am Heiligabend 2025 ist die Rostocker Rentnerin, die durch die RTL-Zwei-Sendung „Hartz und Herzlich“ berühmt wurde, verstorben. In einer eigenen Folge wird an die 72-Jährige erinnert – auch von Freunden, die noch nie vor der Kamera standen.
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Die Möbelhaus-Kette schließt – auch mit Verweis auf die Kosten – den Servicecenter-Standort Rostock. 300 Menschen verlieren ihre Arbeit. Die Art und Weise passt so gar nicht zum Wohlfühl-Image, das die Schweden gerne vermitteln, meint OZ-Chefreporter Andreas Meyer.
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„Jedem Kind ein Instrument“ - Unterstützer für Drittklässler gesucht

Rostock (hrps) • Seit November 2009 werden im Nordosten Rostocks Schülerinnen und Schüler dreier Grundschulen in das Projekt „Jedem Kind ein Instrument“ eingebunden. Inzwischen werden etwa 120 Kinder von Pädagogen der Grund- und Musikschulen unterrichtet. Zum Abschlusskonzert nach dem 2. JeKi-Jahr haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Nachweis erbracht, dass nicht nur musikalisches Grundwissen vermittelt wurde, sondern dass auch soziale Kompetenzen ausgeprägt wurden. Dabei besteht die Bedeutung des JeKi-Projektes, neben einem zusätzlichen Bildungsangebot und einer Stärkung der Schulstandorte in diesen Wohngebieten, vor allem in seiner sozialen Wirksamkeit.

Ein erstes Resümee lässt sich nach zwei Jahren konkreter musikalischer Arbeit ziehen. Der Unterricht an den Grundschulen erfolgte mit Inhalten der elementaren Musikpädagogik. Diese spezifische Methodik ermöglichte es, auf die unterschiedlichen Vorkenntnisse und Verhaltensweisen einzugehen. Ihre Fortsetzung findet die elementare Musikpädagogik im elementaren Instrumentalunterricht (Gitarre, Klavier, Violine, Schlagzeug, Flöte). Beide Unterrichtsformen  werden im Tandemverfahren durchgeführt. Entsprechend der Bedingungen entwickelten die Instrumentallehrer Unterrichtsformen und Materialien, die an die Fähigkeiten der Kinder anknüpften. Dank des überdurchschnittlichen Engagements aller beteiligten Pädagogen eröffneten sich für die Schülerinnen und Schüler, die die angebotenen Möglichkeiten begeistert aufnahmen, ganz neue Erfahrungsräume.  Am Ende des zweiten Jahres werden besonders interessierten Kindern weitere Fördermöglichkeiten eingeräumt.

„Dieses positive Fazit gelang nur in der Zusammenarbeit mit dem Konservatorium „Rudolf Wagner-Régeny“, der Neuen Musikschule Carl Orff, den beteiligten Grundschulen, der Hochschule für Musik und Theater Rostock, dem Staatlichen Schulamt, den Gremien der Hansestadt Rostock, der zuständigen Senatorin und nicht zuletzt dem gesellschaftlichen Engagement privater Sponsoren“, so der Vorsitzende des Vereins „Musik ist Klasse e.V.“, Joachim Gebhardt. Gemeinsam mit Bürgerschaftspräsidentin Karina Jens rief er auf, Schülerinnen und Schüler, die jetzt in die 3. Klasse gekommen sind, bei der Fortsetzung ihres musikalischen Bildungsweges an einer Musikschule zu unterstützen. Es werden noch Paten gesucht, die sich an den Unterrichtskosten mit einer Spende beteiligen.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Kunst & Kultur | Fr., 16.01.1970 - 06:14 Uhr | Seitenaufrufe: 251
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