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Hansa und Polizei suchen den Dialog mit den Fans

Rostock-Hansaviertel (fch) • Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz haben der F.C. Hansa Rostock, die Polizeiinspektion Rostock  sowie die Bundespolizeiinspektion Rostock am Freitag über die Zusammenarbeit in der gerade begonnenen Saison informiert. Dabei verwies Bernd Hofmann, Vorstandsvorsitzender des F.C. Hansa Rostock, darauf, dass die beiden absolvierten Spieltage der 2. Bundesliga mit viel Interesse und nahezu ohne negative Begleiterscheinungen über die Bühne gegangen sind. „Wir setzen weiterhin auf nachhaltige und transparente Kommunikation. Die Abteilung Fanbetreuung mit ihrem Fanbeauftragten Joachim Fischer ist in alle kommunikativen Prozesse involviert. Dies spiegelt das enge und vertrauensvolle Zusammenwirken aller Beteiligten wieder.“

Polizeioberrat Michael Ebert, Leiter der Polizeiinspektion Rostock, die für die Spieltagsabsicherung der Hansa-Heimspiele verantwortlich zeichnet, appelliert an die friedliche Mehrheit der Hansa-Fans, sich noch deutlicher von den wenigen „Problemfans“ zu distanzieren und will den Dialog mit allen Hansa-Fans pflegen: „Wir wollen stärker als bisher eine offensive Öffentlichkeitsarbeit betreiben und gemeinsame Präventionsprojekte, wie der 12. Mann spielt fair, fortführen.“
Im Hinblick auf die insgesamt acht Risiko- bzw. Problemspiele der laufenden Saison kündigt er an: „Wir werden jedes Spiel differenziert betrachten und schon vier bis fünf Wochen vorher mit den ersten Gesprächen beginnen. Dabei prüfen auch wir die Möglichkeit von Einsatzkonzepten zur Deeskalation.“

Optimistisch zeigte sich auch Rüdiger Vetters, stellvertretender Leiter der Bundespolizeiinspektion Rostock, die das Reiseaufkommen an den Spieltagen überwacht und besonders die Zusammenarbeit mit der Fanbetreuung des F.C. Hansa, dem Rostocker Fanprojekt und der Fanszene Rostock bei der Anreise zum ersten Auswärtsspiel des F.C. Hansa nach Dresden lobte: „Der organisierte Sonderzug ist ohne Polizeibegleitung nach Dresden gefahren. Und wir konnten erfreut feststellen, dass es keine Zwischenfälle gab.“ Er setzt sich für eine komfortable Anreise der Fans ein und hofft, dass „der Dialog mit den Hansa-Fans auch in Zukunft dafür sorgt, dass die An- und Abreise weiterhin reibungslos abläuft.“

Zur Umsetzung der Kommunikation mit den Fans, wollen alle Beteiligten themenbezogen beim schon etablierten Fanforum des F.C. Hansa Rostock mitwirken.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Sport | Fr., 16.01.1970 - 05:36 Uhr | Seitenaufrufe: 245
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