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Fernwärme für Warnemünde

Rostock-Warnemünde (swr) • In einem Pressegespräch erläuterte Herr Oliver Brünnich, Mitglied des Vorstandes der Stadtwerke Rostock AG, die Pläne für den Fernwärmeausbau in Warnemünde.

Im Beisein von Vertretern der Medien sowie des Senators für Bau und Umwelt, Herr Holger Mathäus, und der amtierenden Ortsbeiratsvorsitzenden von Warnemünde, Frau Regine Pentzin wurden die besonderen ökonomischen und ökologischen Vorteile der Fernwärme herausgestellt.

Zuzeit beträgt der Versorgungsgrad der Fernwärme in der Hansestadt Rostock 50 %, betrachtet man nur die Wohngebiete, sogar 67 %. Von vielen dieser Vorteile konnte der Stadtteil Warnemünde bisher nicht profitieren. Das wird sich in den nächsten Jahren ändern. Geplant ist der Beginn mit der Trassenerweiterung vom nördlichsten Punkt in Lichtenhagen entlang der Stadtautobahn zum Technologiezentrum Warnemün-de. Dieser erste Baubabschnitt soll im Jahr 2012 realisiert werden. Die weitere Erschließung innerhalb Warnemündes er-folgt in den folgenden Jahren.

Bereits in der Vergangenheit gab es viele Anfragen von po-tenziellen Kunden in Warnemünde bezüglich der Versorgung mit Fernwärme. Dabei spielt nicht nur das TZW und Wohnungen der WIRO eine Rolle, sondern auch die Entwicklung am Güterbahnhof sowie insbesondere die Mittelmole. All dies ist Teil des Fernwärmeausbaukonzeptes in Warnemünde und wird unter Einbindung aller Beteiligten diskutiert und realisiert.

So wurde der Ortsbeirat Warnemünde bereits im Vorfeld kontaktiert und umfassend informiert, ebenso wie die gesellschaftlichen Vereine in Warnemünde. Des Weiteren besteht das Gesprächsangebot an den Gewerbeverein, genauso wie an die Bevölkerung von Warnemünde auf einer der nächsten Ortsbeiratssitzungen direkt das Projekt vorzustellen und zu erläutern.

Das Potenzial von Warnemünde bietet 35 bis 38 Megawatt und wird natürlich auch zu einer Verbesserung der CO2-Bilanz  beitragen. "Insgesamt bietet die Fernwärmeerschließung für Warnemünde die Voraussetzung dafür, die Luftqualität des Seebades weiter zu verbessern und die Attraktivität für den Tourismus zu erhöhen", so Oliver Brünnich. Aber auch die Wirtschaftlichkeit  ist für die Stadtwerke Rostock Aktiengesellschaft und Kunden von hohem Interesse.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Energie | Fr., 16.01.1970 - 04:31 Uhr | Seitenaufrufe: 411
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