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Schlotmann: Steigender Güterumschlag stärkt Wirtschaftskraft und schafft Arbeitsplätze in M-V

(mvbl) • Rostock/Schwerin Verkehrsminister Volker Schlotmann (SPD) sagte heute angesichts der aktuellen Zahlen zum Güterumschlag in den MV-Häfen: "Der steigende Güterumschlag stärkt die wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes und schafft Arbeitsplätze. Die Hafenwirtschaft ist Wachstumstreiber und unverändert Jobmotor."

Nach den amtlichen Zahlen stieg der Güterumschlag in Mecklenburg-Vorpommern 2010 gegenüber dem Vorjahr um rund 13 Prozent und erreichte ein Gesamtvolumen von 28,2 Millionen Tonnen.

Schlotmann erklärte: "Wir werden auch in Zukunft in die Häfen und die Verkehrsinfrastruktur investieren, um das Wachstum weiter zu steigern"

Noch in diesem Jahr soll im Seehafen Rostock der Ausbau des Liegeplatzes 54 beginnen, der zur Abfertigung zwei neuer Scandlines-Fähren dienen wird, die ab 2012 zwischen Rostock und Gedser verkehren werden.

Auch im Rostocker Fracht- und Fischereihafen wird derzeit ein Liegeplatz ausgebaut, eine Operationsfläche für den Schüttgutumschlag wird folgen.

Der Hafen Vierow  beginnt in diesem Jahr mit dem Bau eines Gleisanschlusses. Für das "Motorway of  the Sea"-Projekt Sassnitz-Trelleborg werden im Fährhafen Sassnitz in den Jahren 2012 und 2013 bis zu neun Millionen Euro investiert. Die Erweiterung des Seehafens Wismar ist ab 2012 geplant.

Schlotmann erklärte: "Mit Unterstützung des Landes haben sich die Häfen zu modernen Verkehrsknotenpunkten und Wirtschaftsstandorten entwickelt. Ohne diese Investitionen würden heute viele Regionen nicht so gut dastehen."

Im Rostocker Seehafen zum Beispiel haben sich in den vergangenen Jahren namhafte Unternehmen wie die Kranbaufirma Liebherr und der Großrohrhersteller Erndtebrücker Eisenwerke angesiedelt, die derzeit beide ihre Produktionskapazitäten erweitern.

Der Hafen Sassnitz-Mukran ist Produktionsstandort für die Ostseepipeline. In Wismar produzieren das größte Holzverarbeitungscluster Europas, ein Chemieunternehmen und ein Windkraftanlagenhersteller. Perspektiven haben die Häfen auch im Bereich der Offshoretechnologie.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Wirtschaft | Fr., 16.01.1970 - 01:48 Uhr | Seitenaufrufe: 436
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