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Baustellen in Rostock am 16.6.2026: Hier gibt es Sperrungen und Bauarbeiten - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
In Rostock sind viele Straßen aufgrund umfangreicher Bauarbeiten aktuell, teilweise auch schon seit Monaten, gesperrt. Vom Osten der Stadt bis hin nach Warnemünde. Unsere Karte zeigt regelmäßig alle Baustellen in der Hansestadt.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Di., 04:20 Uhr
Baustellen in Rostock am 17.6.2026: Hier gibt es Sperrungen und Bauarbeiten - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
In Rostock sind viele Straßen aufgrund umfangreicher Bauarbeiten aktuell, teilweise auch schon seit Monaten, gesperrt. Vom Osten der Stadt bis hin nach Warnemünde. Unsere Karte zeigt regelmäßig alle Baustellen in der Hansestadt.
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Rostocker Torhüterin Hannah Etzold wechselt zu Berliner Top-Klub - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Nachdem sie ihre sportlichen Ziele bei Carl Zeiss Jena nicht erfüllen konnte, schließt sich die 21-jährige Torhüterin dem ambitionierten Berliner Team an. Das Ziel ist klar definiert.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mi., 06:05 Uhr
Rostock, Bad Doberan & Güstrow: Stau-Meldungen für A19, A20, B103, B105 (17.06.2026) - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
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Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mi., 04:05 Uhr
Grundsteuer wird erhöht + Fabian-Prozess: Nacktbilder für ein Alibi + Architekten fordern mehr Mut beim Bauen - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Nirgends ist es so schön wie zu Hause! Doch leider ist auch kaum etwas so teuer wie das eigene Zuhause. Die eigenen vier Wände bieten Geborgenheit und Schutz, machen bei den meisten Familien aber auch...
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mi., 05:05 Uhr
Grundsteuer in Rostock für Hausbesitzer steigt: Bewohner beschwert sich über Bescheid - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
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Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mi., 04:19 Uhr
Polizei Rostock: Unfälle, Verbrechen, Vermisstenmeldungen – aktuelle Meldungen aus der Region (17.06.2026) - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Ob Verkehrsunfälle, Sperrungen, Vermisstenmeldungen, Gewaltdelikte oder anderweitige Verbrechen. Aktuelle Polizei- und Verkehrsmeldungen aus Rostock finden Sie ab sofort rund um die Uhr auch in unserem Liveticker.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mi., 04:35 Uhr

Rostocker Klimaschutzaktivitäten werden intensiviert

Rostock (hrps) • Die Hansestadt Rostock ist seit über 20 Jahren aktiv im Klimaschutz. Seit 1991 besteht die Mitgliedschaft im Klimabündnis, einem weltweiten Netzwerk von mehr als 1.500 Städten und Gemeinden, die sich gemeinsam dem Klimawandel stellen. Das angestrebte Fernziel des Klimabündnisses, zu dem sich auch Rostock bekennt, ist die Reduktion der Kohlendioxid-Emissionen auf 2,5 Tonnen pro Jahr und Einwohner bis 2030. Rostock liegt hier bei vier Tonnen Kohlendioxid.

Darüber hinaus ist die Hansestadt Rostock im Dezember 2009 dem EU Konvent der Bürgermeister/innen beigetreten – eine Initiative der Europäischen Kommission. Die bisher mehr als 2.100 beteiligten Städte und Gemeinden verfolgen das gemeinsame Ziel, die Erderwärmung auf maximal zwei Grad zu begrenzen und die Zielvorgaben der EU noch zu übertreffen.

Diese Zielvorgaben sind konkret formuliert. Bis zum Jahr 2020 soll, ausgehend vom Basisjahr 1990, mindestens eine 20-prozentrige Reduktion der Treibhausgase erzielt werden. Darüber hinaus soll eine 20-prozentige Energieeinsparung durch Effizienzsteigerung sowie eine Erhöhung des Anteils regenerativer Energien am Gesamtenergiebedarf auf 20 Prozent erreicht werden. Rostock hat seit 1990 seinen Kohlendioxid-Ausstoß um knapp 50 Prozent reduziert, das Soll also bereits um 30 Prozent übererfüllt. Das Hauptaugenmerk der Hansestadt liegt auf den
erneuerbaren Energien. Derzeit beträgt der Anteil am Gesamtendenergiebedarf etwa zwei Prozent. Um die angestrebten Ziele zu erreichen, müssen umfangreiche Maßnahmen ergriffen werden. Mit dem Beitritt zum Konvent der Bürgermeister/innen hat sich Rostock verpflichtet, seine Maßnahmen und erzielten Erfolge regelmäßig zu dokumentieren und zu veröffentlichen. Ein erster Aktionsplan wurde bereits im vergangenen Dezember bei der Kommission eingereicht. Alle zwei Jahre folgt eine Aktualisierung der geplanten Maßnahmen. Wichtige Beiträge sind hierbei die Kampagnen und Aktionstage zum Klimaschutz, um eine nachhaltige Verhaltensänderung und Lebensweise zu fördern. Die Einwohnerinnen und Einwohner Rostocks sollen aktiv in den Prozess der Klimaschutzaktivitäten der Hansestadt einbezogen und das Bewusstsein für die Notwendigkeit selbst kleiner Klimaschutzmaßnahmen geschärft werden.

Die Klimaschutzaktivitäten werden in der Hansestadt Rostock seit dem 1. November 2008 von der Klimaschutzleitstelle im Amt für Umweltschutz gebündelt. Ein Aufgabenschwerpunkt der zwei Mitarbeiterinnen liegt im Aufspüren von Energieeinsparpotenzialen insbesondere innerhalb der Stadtverwaltung und darauf aufbauend in der Erarbeitung von Energieeinsparkonzepten. So ist beispielsweise für das Jahr 2011 der Start des Projektes „Einfach ausschalten“ geplant, eine Kampagne zur Mitarbeitermotivation und zum Energie sparen im Büro. Seit März 2010 wird die Klimaschutzleitstelle von einer Klimamanagerin unterstützt.
Ermöglicht wurde dieser personelle Zuwachs durch die Bewilligung eines Fördermittelprojektes aus der Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums. Die Klimamanagerin ist für drei Jahre begleitend und beratend in der Klimaschutzleitstelle angesiedelt. Die Aufgabenschwerpunkte liegen in der Öffentlichkeitsarbeit und der Durchführung öffentlichkeitswirksamer klimaschutzbezogener Kampagnen.

Ein aktuelles Beispiel ist die Aktion „Schrott-Rad-Kunst“. Sieben Rostocker Schulen folgten im Juni des vergangenen Jahres dem Aufruf des Amtes für Umweltschutz und beteiligten sich an der Aktion „Schrott-Rad-Kunst“. Die vom Amt ausgeteilten Schrottfahrräder wurden von Schüler/innen unterschiedlicher Altersstufen in Teamarbeit kreativ umgestaltet. Am Aktionstag zur Europäischen Mobilitätswoche, eine internationale Initiative des Klimabündnisses zur Förderung des Umweltverbundes und der nachhaltigen Mobilität, wurden die bunten und fantasievollen Fahrräder in Zusammenarbeit mit dem Rostocker Arbeitskreis „Klimaschutz und Mobilität“ in der Rostocker Innenstadt ausgestellt und öffentlich ausgezeichnet.

Noch bis zum 8. März 2011 sind die originellen Fahrräder der Aktion „Schrott-Rad-Kunst“ im Foyer des Rostocker Rathauses zu erleben. Eine begleitende Informationstafel erläutert die Hintergründe und den Werdegang der Aktion. Ab Mitte März folgt eine Ausstellung in der Galeria Kaufhof und anschließend ab April in der Kunsthalle Rostock.

Zeitgleich zur Ausstellung „Schrott-Rad-Kunst“ kann die Exposition „Ökologischer Fußabdruck“ als Leihgabe des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft noch bis zum 27. Februar 2011 im Foyer des Rostocker Rathauses besucht werden. Der ökologische Fußabdruck zeigt, welcher Flächenanteil der Erdoberfläche pro Person notwendig ist, um den momentanen Lebensstil und
Lebensstandard dauerhaft zu ermöglichen ohne die Umwelt zu beeinträchtigen. Für die Bereitstellung von Energie, Kraftstoff, Nahrungsmitteln, Gütern, Bekleidungs- und Hygieneartikeln müssen natürliche Ressourcen, wie beispielsweise Holz, Öl, Kohle, Ackerbaufläche, Grünlandfläche sowie Meeresfläche in Anspruch genommen werden. Anlässlich der Ausstellung können Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit nutzen, durch die Beantwortung einfacher Fragen aus den Bereichen Wohnen, Verkehr, Ernährung und Konsum ihren
persönlichen ökologischen Fußabdruck zu errechnen. Darüber hinaus erhalten sie Tipps, wie der ökologische Fußabdruck durch einfache Verhaltensänderungen und damit einhergehend der Kohlendioxid-Ausstoß reduziert werden kann.

Die Ausstellungen „Schrott-Rad-Kunst“ und „Ökologischer Fußabdruck“ sind kostenfrei.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Natur & Umwelt | Fr., 16.01.1970 - 01:42 Uhr | Seitenaufrufe: 481
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