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Fernwärme ist Zukunftssicherung

Rostock (hrps) • Einen wichtigen Beitrag für eine sichere Energiezukunft Rostocks haben die großen Rostocker Wohnungsunternehmen mit der Stadtwerke Rostock AG in den letzten Tagen geleistet. In neuen langfristigen Lieferverträgen wurde Fernwärme als Basisenergie für Raumwärme und Warmwasser für die Mehrzahl aller Rostocker Wohnungen und damit deren Bewohnerinnen und Bewohner gesichert.

Fernwärme ist das einzige Energieprodukt, das nur lokal erzeugt und verteilt werden kann. Die Rostocker Fernwärme fällt im Gas- und Dampfturbinen- Heizkraftwerk in Marienehe und im Steinkohlenkraftwerk quasi als Abfall der Stromproduktion an und ist damit heutzutage die sinnvollste und umweltverträglichste Nutzung fossiler Energien - als Wärmeenergie für Wohnungen.

Aktuell wird Fernwärme in sogenannter Kraft-Wärme-Kopplung, der gekoppelten Erzeugung von Strom und Wärme erzeugt und ist damit gesetzlich erneuerbaren Energien gleichgestellt.

Zukünftig kann die Fernwärme bei Erzeugung aus erneuerbaren und regional gewonnenen Energiequellen einen entscheidenden Beitrag zur gestarteten Energiewende der Hansestadt Rostock beisteuern.

„Die langfristige vertragliche Bindung ist ein großer Vertrauensbeweis der Unternehmen. Damit wird die Rostocker Energieversorgung auf eine zukunftsfähige und belastbare Basis gestellt, fördert die regionale Wirtschaft, schafft und sichert Arbeitsplätze und ganz nebenbei wird die Kohlendioxidemission gesenkt und damit das Weltklima geschützt“, schaut Holger Matthäus, Rostocks Senator für Bau und Umwelt in die Zukunft.

Im Vergleich mit anderen Städten dieser Erde hat Rostock mit dieser solidarischen und auf das Gemeinwohl orientierten Infrastruktur einen unschätzbaren Vorteil. Fast 70.000 und damit 60 Prozent aller Wohnungen werden mit Fernwärme versorgt. Mit einem Fernwärmeversorgungsgrad von 98 Prozent ist Kopenhagen ein besonderes Vorbild einer zukunftsfähigen Energieversorgung.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Energie | Fr., 16.01.1970 - 00:12 Uhr | Seitenaufrufe: 596
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