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Rostock: Vermieter von Klenow Tor und Südstadt-Center ist insolvent - Immobilienfirma Hedera pleite - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Gegen die Hedera Bauwert GmbH, Eigentümerin von Klenow Tor und Südstadt-Center in Rostock, wurde ein vorläufiges Insolvenzverfahren eingeleitet. Mieter kämpfen seit Jahren mit den vernachlässigten Immobilien und ungewissen Zukunftsaussichten. Kippt die Situation oder gibt es einen Hoffnungsschimmer?
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Di., 04:23 Uhr
Rostock (PIHR) - Am vergangenen Sonnabend, dem 11. April, gegen 00:20 Uhr, wurden Beamte des Polizeihauptreviers Rostock zu einer Auseinandersetzung in den Barnstorfer Weg vor einen Imbiss gerufen. Nach ersten Erkenntnissen soll es vor Ort zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen einer alkoholisierten 16-jährigen...
Quelle: HRO-News.de | Mo., 11:45 Uhr
Ärger um Straßenbahn-Haltestelle: Rostocker kämpfen für ihre Tramstation am Neuen Friedhof - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Eine Petition hat inzwischen mehr als 3000 Unterschriften: Der Protest gegen das Aus der Rostocker Tram-Haltestelle „Neuer Friedhof“ wächst. Wie die Chancen für eine Kehrtwende stehen.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Do., 04:38 Uhr
Rostock-Konzerte: Band „Blond” kritisiert männerdominierte Musikbranche und Udo Jürgens - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Die Band „Blond“ aus Chemnitz spielt in diesem Jahr zweimal in Rostock. Im Interview sprechen die Schwestern Nina und Lotta Kummer über Aktivismus, die Zusammenarbeit mit ihren Brüdern von der Band „Kraftklub“ – und kritisieren einen bekannten Song von Udo Jürgens.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Do., 04:36 Uhr
Rostocker kämpfen für ihre Straßenbahn + Fabian-Mordprozess beginnt im April + Aida feiert 30. Geburtstag - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
wenn etwas wegfallen - oder weggenommen - werden soll, dann geht das selten ohne Schmerzen und Widerstand. Das ist auch beim geplanten Wegfall der Straßenbahnhaltestelle „Neuer Friedhof” so. Gegen die...
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Do., 04:38 Uhr
Rostocks Shopping-Center fürchten Insolvenz + Schulessen-Panne hat Konsequenzen + Stadt will Hundehalter entlasten - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
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Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Di., 04:53 Uhr
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Quelle: HRO-News.de | Mo., 14:40 Uhr

Frühe Chefs kommen später groß raus

Schülerfirmen sind optimales Sprungbrett in die Ausbildung

Rostock - Südstadt (mwat) • Das Schülerfirmenprojekt erweist sich als optimales Sprungbrett in die Ausbildung. Bewerber mit einem Schülerfirmen-Zertifikat fanden in den letzten Jahren innerhalb von ca. drei Wochen eine Lehrstelle. "Heute können wir sagen, dass Schülerunternehmen ein bewährtes Modell sind, um Schlüsselkompetenzen wie Teamfähigkeit, Kreativität, Verantwortungsbewusstsein und Risikobereitschaft von Jugendlichen zu fördern und bei jungen Menschen Begeisterung für das Unternehmertum zu entfachen", sagte Wirtschaftsminister Jürgen Seidel anlässlich der heute stattfindenden Schülerfirmenmesse in Rostock. Die 7. Landesmesse für Schülerfirmen in Mecklenburg-Vorpommern ist mit über 80 angemeldeten Unternehmen das bundesweit größte Zusammentreffen des schulischen Unternehmernachwuchses.

Mehr als 1.000 Schüler im Land sind in aktuell 142 gegründeten Firmen unternehmerisch tätig. Damit arbeiten an fast jeder 4. Schule junge Unternehmer. Die meisten Schülerfirmen sind an den Regionalen Schulen aktiv (65), gefolgt von den Gymnasien (38), Gesamtschulen (20), Förderschulen (11), Grundschulen (2), Beruflichen Schulen (4) und über einen Verein (2). Die Palette der Geschäftsideen ist sehr vielfältig. Sie reicht von der klassischen Pausenversorgung und dem Catering bis hin zur Produktion und Vermarktung von Honig- und Kräuterprodukten, Pralinen und Schulkleidung. Aber auch so ausgefallene Gründungsideen wie ein Circus, das Töpfern und Digitalisieren von Videos, Stadtführungen oder Puppentheater und eine Trommlergruppe werden erfolgreich betrieben.

Bildungsminister Henry Tesch hob das große  Engagement der Lehrerinnen und Lehrer hervor. Um sie  fachlich auf ihre Aufgaben vorzubereiten, bietet das Schülerfirmenprojekt drei- bis viermal im Jahr spezielle Lehrerfortbildungen an. Von 2005 bis August 2010 haben 224 Lehrkräfte von diesem Bildungsangebot Gebrauch gemacht.  Minister Tesch: "Die erstmalig vergebene Auszeichnung der "Schülerfirmenfreundlichsten Schule" ist auch eine besondere Art der Anerkennung für die Lehrerinnen und Lehrer, die den unternehmerischen Nachwuchs an ihrer Schule zu neuen Ideen motivieren und sie dabei mit vielen Ratschlägen unterstützen. Außerdem entsteht durch diese Form der partnerschaftlichen Zusammenarbeit ein  ganz besonderes Schüler-Lehrer-Verhältnis, das beide Seiten sehr bereichert.  Die gesammelten Erfahrungen lassen sich auch sehr gut in den Unterricht integrieren. Gleichzeitig  können sich die Schülerinnen und Schüler  ausprobieren, ihre Stärken und  Schwächen erkennen und haben damit eine gute Orientierung für ihre spätere Berufswahl."

"Auch wenn der Spaß an der gemeinsamen Arbeit im Vordergrund steht, lernt man in der Schülerfirma alles, was einem das spätere Berufsleben an vielfältigen Kompetenzen abverlangt. Eine der wichtigsten Eigenschaften dabei ist, auf andere Menschen zuzugehen, um seine Ziele zu erreichen, und auch einmal Rückschläge zu verkraften", unterstrich Seidel die Bedeutung des Projektes für die Persönlichkeitsentwicklung der Mädchen und Jungen. "Für die Qualität des Schülerfirmen-Projektes spricht auch, dass die Schüler ihr erarbeitetes Wissen verstärkt an die Schülerfirmen-Nachfolger weitergeben. Das ist praktische Hilfe zur Selbsthilfe."

Das Schülerfirmen-Programm (www.schuelerfirmen-mv.de) ist ein Projekt des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus in Kooperation mit dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur in MV. Das Wirtschaftsministerium unterstützt Schülerfirmen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF).

In der Förderperiode 2007-2013 stehen finanzielle Mittel in Höhe von 3,4 Millionen Euro für die Koordinierung, Beratung und Begleitung der Schülerfirmen zur Verfügung. Projektträger der Maßnahme ist die Gesellschaft für Struktur- und Arbeitsmarktentwicklung (GSA). Die GSA setzt die Maßnahme mit vier regionalen Beratungsagenturen um, die die Schülerfirmen vor Ort beraten und betreuen.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Bildung | Do., 15.01.1970 - 22:19 Uhr | Seitenaufrufe: 587
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