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Keine guten Nachrichten für die Kinder aus dem Hort „Flotte Waldkäfer“: Obwohl das Gebäude von Schimmel befallen ist, müssen die Erst- und Zweitklässler, die aktuell in ihrer Schule „Nordwindkinner“ betreut...
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Sollte die Bundeswehr russische Tanker in der Ostsee stoppen? - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
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Hansa Rostock wählt gegen Cottbus und Duisburg verschiedene Ansätze – Marco Schuster erklärt sie - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
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Hübner Hotel in Warnemünde: Erfolgsgeheimnis sorgt für treue Gäste und Mitarbeiter - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Im Warnemünder Hübner Hotel sind Stammgäste und langjährige Mitarbeiter Teil der Philosophie, sagt Christoph Gäbler, der das Haus seit einem Jahr leitet. Warum manche Urlauber seit Generationen immer wiederkehren – und Angestellte gar nicht erst gehen wollen.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Do., 07:20 Uhr

Kulturhistorisches Museum zeigt Erinnerungskultur

Rostock - Stadtmitte (hrps) • Eine neue Sonderausstellung „Unvergesslich! - Von Haarlocke bis Siegelring, Dinge die  erinnern“ wird vom 10. September 2010 bis zum 13. März 2011 im Kulturhistorischen Museum gezeigt.

Andenken entstehen durch das persönlich mit einem Gegenstand verbundene Erlebnis. Für Außenstehende oder in der musealen Präsentation bleibt die Erinnerung in der Regel unsichtbar. Die Exposition „Unvergesslich! - Von Haarlocke bis Siegelring, Dinge die erinnern“ sucht unter den Erinnerungsstücken nach deren Geschichte. Zunächst unscheinbare Gegenstände wie ein Kleidungsstück, eine Glückwunschkarte oder ein paar Fotos, Ringe oder Kränze werden zu Denkmalen individueller Lebensstationen.

Die Ausstellung führt zurück in die Geburtsstunde der bürgerlichen Erinnerungs- und Gefühlskultur ab der Mitte des 18. Jahrhunderts. Stammbücher, Handarbeiten, Zeichnungen und Widmungen erzählen von einer Zeit eines wahren Erinnerungskultes mit dem Wunsch nach Dauer und Beständigkeit in einem immer schneller werdenden industriellen Zeitalter.

In einem weiteren Ausstellungsabschnitt zur öffentlichen Gedächtniskultur illustrieren Vereinsfahnen, Pokale und Heldendarstellungen die Kaiserzeit als eine Phase blühenden Gedächtniskultes. Ordensschmuck und Feldpost aber auch Bombensplitter und Todesnachricht zeichnen das ambivalente Bild militärischer und Kriegserinnerungen.

Die Ausstellung vereint eindrucksvolle, zum Teil fragile und deshalb selten gezeigte Objekte aus den reichen Sammlungen des Kulturhistorischen Museums Rostock, darunter Gemälde, Grafiken, Urkunden und Dokumente, historische Fotografien und kunsthandwerkliche Objekte, Münzen, Medaillen sowie Orden und vieles mehr. Sie bietet erstmals in einem Rostocker Museum einen umfangreichen Einblick in die Gedächtnis- und Erinnerungskultur in Mecklenburg und Rostock in den vergangenen 200 Jahren.

Das Museum hat Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Kunst & Kultur | Do., 15.01.1970 - 21:37 Uhr | Seitenaufrufe: 620
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