Wirtschaftsminister informiert sich bei Schülern über den Nachwuchswettbewerb „Jugend forscht“
Glawe: Beeindruckende Projekte junger Nachwuchsforscher aus Mecklenburg-Vorpommern – Möglichkeiten der dualen Ausbildung nutzen – Karrieresprungbrett steht vor der Haustür
Rostock (MWBT) • Wirtschaftsminister Harry Glawe hat sich in Rostock am Mittwoch über die verschiedenen Projekte beim Nachwuchswettbewerb "Jugend forscht" informiert. Insgesamt 68 Jugendliche präsentieren ihre Arbeiten unter dem Motto "Neues kommt von Neugier!". "Das ist ein spannender Wettbewerb. Er zeigt, wie viel Ideenreichtum und Kreativität in den Schülern aus Mecklenburg-Vorpommern steckt. Das ist einfach beeindruckend und eine herausragende Leistung aller Teilnehmer, was hier vor Ort auf die Beine gestellt wurde", sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe nach einem Rundgang vor Ort. "Wir brauchen junge, begeisterte Tüftler aus Mecklenburg-Vorpommern für Mecklenburg-Vorpommern. Wir setzen alles daran, unseren jungen Menschen eine berufliche Perspektive im Land zu geben."
Nach Perspektiven auch in der Heimat schauen
Der Wirtschaftsminister hatte zuvor den diesjährigen "Lieferantentag" in der Rostocker Stadthalle eröffnet. In der Halle hat auch der Nachwuchswettbewerb der jungen Nachwuchsforscher stattgefunden. Glawe forderte die jungen Menschen auf, nach Perspektiven auch in der Heimat zu schauen. "Es ist wichtig, Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Seinen Karriereweg kann jeder auch gut bei uns in Mecklenburg-Vorpommern starten. Beispielsweise mit einem Studium an den Hochschulen des Landes. Vielfältige Möglichkeiten gibt es vor allem auch im Rahmen einer dualen Ausbildung. Das Karrieresprungbrett steht heute schon vor der Haustür. Wichtig ist, dass die Attraktivität der dualen Ausbildung bereits in der Schule im Rahmen der Berufsorientierung vermittelt wird. Die außerschulische Berufsorientierung bietet darüber hinaus vielfältige Unterstützungsmöglichkeiten", betonte Glawe weiter. Schulen in Mecklenburg-Vorpommern werden fünf verschiedene Module zur Berufsorientierung angeboten. Die Module umfassen unter anderem Informationen zu Berufsfeldern, zum Beispiel mittels Infoveranstaltungen, die Vermittlung von Strategien zur Berufswahl und Entscheidungsfindung, fachpraktische Erfahrungen von Schülerinnen und Schülern durch Einbindung des Lernorts Betrieb bzw. durch betriebliche Praktika sowie Exkursionen. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Programm im Zeitraum 2015 bis 2021 mit Mitteln aus dem "Europäischen Sozialfonds" (ESF) in Höhe von sieben Millionen Euro, die Bundesagentur für Arbeit trägt 6,7 Millionen Euro Unterstützung bei.
Angebote von "Durchstarten in MV" nutzen
Glawe rief die Schüler auf, das Angebot der Fachkräftekampagne des Wirtschaftsministeriums "Durchstarten in MV" (www.durchstarten-in-mv.de) zu nutzen. "Wir haben viele Angebote von Unternehmen im Azubi-Atlas, die junge Menschen in Mecklenburg-Vorpommern ausbilden wollen", sagte Glawe. Aufgrund der großen Resonanz läuft die Early-Bird-Aktion für einen Ausbildungsplatz noch bis Ende März. Die Aktion richtet sich an alle Interessierten, die einen Ausbildungsplatz für 2016 suchen. Im Azubi-Atlas der Kampagne "Durchstarten in MV" sind 1.363 Firmen mit gesamt 3.141 Ausbildungsangeboten eingetragen. Die aus Mitteln des Wirtschaftsministeriums und der IHK‘s in Mecklenburg-Vorpommern finanzierte Informationsoffensive wirbt für einen Berufsstart in Mecklenburg-Vorpommern. Informationen zur Kampagne gibt es unter www.durchstarten-in-mv.de.
Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Wissenschaft | Sa., 17.01.1970 - 22:02 Uhr | Seitenaufrufe: 127« zurück zur News-Übersicht