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Ergebnisse der Kommunalen Bürgerinnen- und Bürgerumfrage 2013 "Leben in der Hansestadt Rostock"

Rostock (HRPS) • Die Kommunale Bürgerinnen- und Bürgerumfrage 2013 war die vierte Mehrthemenbefragung dieser Art, die im Abstand von drei Jahren von der Kommunalen Statistikstelle des Hauptamtes der Hansestadt Rostock durchgeführt wurde.

Wie auch bei den zurückliegenden Befragungen 2004, 2007 und 2010 ergaben sich die inhaltlichen Schwerpunkte vorrangig aus den aktuellen Informationsbedürfnissen der Stadtverwaltung. Bei den gleichbleibenden Standardfragen ist ein Zeitvergleich mit den Ergebnissen der vorangegangenen Umfragen möglich.

Ziel der Befragung war die Gewinnung aussagekräftiger und aktueller Informationen zur Lebenssituation der Rostockerinnen und Rostocker.
Durch die Befragung sollten Ergebnisse gewonnen werden, die die wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung und ihre Zufriedenheit widerspiegeln, aber auch Meinungen und Vorstellungen der Bürgerinnen und Bürger zu verschiedenen aktuellen planungsrelevanten Themen reflektieren. Die Ergebnisse der Bürgerumfragen sollen in die Arbeit der Stadtverwaltung und -politik einfließen, um künftige Herausforderungen unter Berücksichtigung der Bürgermeinung noch besser bewältigen zu können.

Die Rostockerinnen und Rostocker beurteilten die allgemeine Lebens- und Wohnzufriedenheit und äußerten sich zu Problemen der Hansestadt Rostock.
Größere Themenkomplexe bilden Fragestellungen zur Kommunikation, zum Verkehrsverhalten, zur Umwelt, zu Sport und Gesundheit sowie zum kulturellen Geschehen in der Stadt.

Die Rostockerinnen und Rostocker fühlen sich wohl in ihrer Stadt, das bestätigen auch wieder die Ergebnisse der Umfrage 2013. Wie auch drei Jahre zuvor leben 93 Prozent der Befragten gern in der Hansestadt Rostock und möchten hier wohnen bleiben.
Bei der allgemeinen Wohnzufriedenheit ist ebenfalls ein einheitliches positives Bild erkennbar. Es gaben über 90 Prozent der Rostocker Bürgerinnen und Bürger an, dass sie mit ihrer Wohnung, ihrem Wohngebiet und der Gesamtstadt zufrieden bzw. sehr zufrieden sind.

Grund- und Gesamtmieten fügen sich in den langjährigen Trend der Preissteigerung, sie sind im Vergleich zu den Vorjahresumfragen weiter gestiegen. Ein Rostocker Mieterhaushalt zahlte Ende 2013 im Mittel für den Quadratmeter Wohnfläche 5,96 Euro Grundmiete/Nettokaltmiete bzw.
8,20 Euro Gesamtmiete (einschließlich Heizungs- und sonstige Betriebskosten). 2013 belasteten die Wohnkosten einen Rostocker Mieterhaushalt mit durchschnittlich 30 Prozent, ein Niveau wie schon bei den Umfragen 2004 bis 2010.
Mit 39 Prozent hatte der Anteil der befragten Rostockerinnen und Rostocker, die einen Wohnungswechsel planen, gegenüber der Umfrage 2010 (37 Prozent) und 2007 (34 Prozent) leicht zugenommen. Jetzt wollen aber mehr Umzugswillige (71 Prozent) in der Hansestadt Rostock bleiben. Nach wie vor sind "Berufliche Gründe; Studium/Ausbildung" die wichtigsten Umzugsmotive für einen Fortzug aus der Hansestadt Rostock. Ein Umzug innerhalb Rostocks wurde vor allem beabsichtigt, weil die Wohnung zu klein war.

Ebenso wie in den Vorjahren beurteilten die Rostocker Bürgerinnen und Bürger 2013 die meisten Bereiche, Angebote bzw. Einrichtungen in ihrer Hansestadt positiv. 2013 zeigte sich erneut bei den zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten der Hansestadt, beim öffentlichen Nahverkehr sowie bei der Gastronomie Rostocks die höchste Zufriedenheit.
Mehr als die Hälfte der befragten Rostockerinnen und Rostockern, die Auskünfte erteilten, bekundeten ihre Unzufriedenheit mit dem "Winterdienst auf Straßen, Rad- und Gehwegen" (60 Prozent unzufrieden bzw. sehr unzufrieden), mit der Ordnung und Sauberkeit (51 Prozent) und mit den Arbeitsplätzen (51 Prozent).
Beim Vergleich mit den Vorjahren ist erkennbar, dass man mit der Ordnung und Sauberkeit allge mein unzufriedener ist. Aber mit den Arbeits-/Ausbildungsplätzen und den Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche - den Bereichen, die in den Vorjahren in der Kritik der Bürgerinnen und Bürger standen - zeigte sich eine höhere Zufriedenheit.
Fast gleichauf sind die "öffentliche Sicherheit, Schutz vor Kriminalität" und der "Verkehr" nach Meinung der Rostocker Bevölkerung die größten Probleme in der Hansestadt Rostock. Im eigenen Wohngebiet wurde die "Ordnung und Sauberkeit" wie bereits 2010 als größtes Problem von den Rostockerinnen und Rostockern angegeben.

Nur jede/jeder vierte Befragte zeigt ein starkes bzw. sehr starkes Interesse an der Arbeit der Stadtverwaltung, Bürgerschaft und Ortsbeiräte. Das Interesse ist altersabhängig. Ältere Befragte interessieren sich für die Arbeit der Verwaltung und Kommunalpolitik deutlich stärker als jüngere Befragte.

Um den städtischen Haushalt auszugleichen und Altschulden abzubauen sollte die Hansestadt Rostock aus Bürgersicht keinesfalls bei der Förderung von Trägern der Jugendhilfe und des Sports gespart werden.
Mehr als drei Fünftel der befragten Rostockerinnen und Rostocker (63 Prozent) kannten die aktuellen Internetseiten des Rathauses unter www.rathaus.rostock.de nicht. Von der Mehrheit der Befragungsteilnehmer/-innen, die die städtischen Internetseiten kannten, wurden diese positiv bewertet. Der Anteil derer, die über das Internet Informationen bzw. Formulare der Stadtverwaltung abrufen und nutzen würden, ist seit 2004 ständig gestiegen. Drei von fünf Befragungsteilnehmer/-innen zeigten jetzt ihre Bereitschaft.

Im Allgemeinen sind die meisten Rostockerinnen und Rostocker mit den öffentlichen Nahverkehrsmitteln zufrieden (90 Prozent). Dennoch bleibt das am häufigsten genutzte Verkehrsmittel das Auto bzw. Krad. Bei der Auswertung nach Sommer- und Winterhalbjahr wurde besonders die Mehrnutzung des Fahrrades auf allen Wegen in der warmen Jahreszeit deutlich. Im Sommer ist das Fahrrad das Verkehrsmittel Nr. 1 in der Freizeit bzw. zum Sport (48 Prozent) und zur Schule/Ausbildung/Studium (38 Prozent).
Beim Thema Radverkehr sind die Rostockerinnen und Rostocker geteilter Meinung. Die eine Hälfte der Befragten gab eine positive Einschätzung zum Radverkehr in Rostock ab und die andere bewertete ihn negativ. Die Fahrradfreundlichkeit in der Hansestadt Rostock schätzten die Befragten am positivsten ein. Deutlich in der Kritik stand das Sicherheitsgefühl mit dem Rad im Verkehr. Vergleichbar mit dem Umfrageergebnis 2010 waren nach Aussage der Bürgerinnen und Bürger die Abfallentsorgung und der Gewässerschutz die vorrangigsten Aufgaben des Umweltschutzes in der Hansestadt Rostock.

Insgesamt fühlten sich die Rostockerinnen und Rostocker kaum bis gar nicht durch Lärm in ihrem Wohnumfeld beeinträchtigt. Beim Vergleich der vier Befragungen 2004 bis 2013 waren nur geringfügige Veränderungen bei der Beeinträchtigung der Rostockerinnen und Rostocker durch die verschiedenen Lärmquellen erkennbar.
Zirka sieben von zehn befragten Rostockerinnen bzw. Rostockern (69 Prozent) treiben Sport. Verglichen mit den Vorjahren ist 2013 der Anteil derer, die sportlich aktiv sind, sichtbar gestiegen, gegenüber 2010 um 14 Prozentpunkte. Die eindeutig beliebteste Sportart der Rostockerinnen und Rostocker ist das Fahrradfahren.
Für die Mehrzahl der Rostockerinnen und Rostocker gab es 2004 (62 Prozent) keine Angsträume in der Stadt. Die Befragungsergebnisse 2013 zeigten ein anderes Bild, für drei von fünf Befragungsteilnehmer/-innen (59 Prozent) existieren Angsträume in der Stadt, die sie meiden.

Wie auch schon bei den Umfragen 2007 und 2010 nutzte rund jede bzw.
jeder Dritte die Stadtbibliothek der Hansestadt Rostock. Nahezu alle Nutzer/-innen der Stadtbibliothek waren mit deren Service und dem Informationsangebot auf deren Internetseite zufrieden.
Die Rostockerinnen und Rostocker gingen häufiger ins Kino oder zu Konzerten, Open Air Veranstaltungen und ähnlichen Angebote n. Neu bei der Befragung 2013 ist die Frage nach der Besuchshäufigkeit des Rostocker Zoos, auch dieser zählt zu den Kultureinrichtungen, die häufiger besucht wurden. Eher selten oder gar nicht wurden die Theater, Galerien oder Ausstellungen und Museen von den Bürgerinnen und Bürgern besucht.

Die komplette Auswertungsbroschüre der Kommunalen Bürgerinnen- und Bürgerumfrage 2013 wird in zwei Teilen herausgegeben. Der erste Teil beinhaltet die allgemeine Auswertung mit Grafiken, Karten und Tabellen gegliedert nach den einzelnen Themenkomplexen der Umfrage.
Im zweiten Teil (Tabellenteil) erfolgt die Auswertung der einzelnen Fragen in Form von Standardtabellen. Neben den Daten für die Gesamtheit der Befragten weisen diese Tabellen die Ergebnisse nach ausgewählten demografischen Gruppen aus. Abgesehen von diesen Standardtabellen wurden im Tabellenteil zusätzlich für ausgewählte Themenkomplexe Grafiken und Tabellen nach Stadtbereichen dargestellt.

Die Ergebnisse dieser Befragung sind in der Informationsbroschüre "Statistische Nachrichten - Kommunale Bürgerinnen- und Bürgerumfrage 2013" in zwei Teilen zusammengestellt und werden ab sofort allen Interessenten zur Verfügung gestellt.

Die Publikation wird kostenfrei für jedermann im Internet unter www.rostock.de/statistik (Veröffentlichungen) als Download bereitgestellt. Für alle Nutzerinnen und Nutzer, die die Broschüre "Kommunale Bürgerinnen- und Bürgerumfrage 2013" (in zwei Teilen) als Druckausgabe wünschen, können dies für ein Entgelt von 20 Euro (zzgl. Porto) beim Hauptamt in der Kommunalen Statistikstelle unter Tel.
0381 381-1190, Telefax 0381 381-1910 oder E-Mail: statistik@rostock.de erwerben. Ein Direktbezug ist bei der Kommunalen Statistikstelle in der St.-Georg-Str. 109 / Haus I, Zimmer 3.06, möglich. Die Postanschrift lautet: Hansestadt Rostock, Hauptamt, Kommunale Statistikstelle, 18050 Rostock.

Ulrich Kunze



Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Stadt | Mi., 11.02.2015 - 10:47 Uhr | Seitenaufrufe: 66
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