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Alle größeren Schöpfwerke arbeiten ohne Unterbrechung

Rostock (hrps) • Der Starkregen vom vergangenen Wochenende hat an vielen Stellen in der Hansestadt Rostock zu erheblichen Überschwemmungen geführt, teilt das Amt für Umweltschutz mit. Straßenabschnitte wurde überflutet, Speicherbecken traten über die Ufer, Kleingartenanlagen standen und stehen noch immer unter Wasser.

In besonders großem Umfang betroffen sind die Kleingartenanlagen am Rande des Diedrichshäger Moores in Warnemünde. Die Rekordniederschläge brachten so viel Wasser in die Niederung der Laak, dass es noch einige Zeit dauern wird, bis die Überschwemmungen vollständig verschwunden sein werden.

Der durch einige Betroffene geäußerte Verdacht, dass das Schöpfwerk zeitweilig ausgefallen sei, ist unbegründet. Durch den Wasser- und Bodenverband (WBV) „Untere Warnow – Küste“ wurde versichert, dass alle größeren Schöpfwerke auf dem Gebiet der Hansestadt unter Volllast und ohne Unterbrechungen laufen.

Der störungsfreie Betrieb der Pumpen wird durch eine laufende Vorortkontrolle des WBV gesichert. Das Entwässerungssystem ist sehr weiträumig, weshalb die Wirkung des ununterbrochen arbeitenden Schöpfwerkes an der Laak erst mit erheblicher Verzögerung in den Kleingärten spürbar wird. Die Leistung des Schöpfwerkes beträgt 3.000 Kubikmeter pro Stunde bzw. 850 Liter pro Sekunde. Derartig leistungsstarke Pumpen müssen fest eingebaut werden und sind mobil bei der Feuerwehr nicht vorhanden. Seit einiger Zeit laufen bereits Planungen, inwieweit größere Hochwasserereignisse über ein neues Schöpfwerk abgeführt werden können.

Weitere Maßnahmen wie zum Beispiel der Einsatz mobiler Pumpen, hätten nach Abstimmungen zwischen Feuerwehr, WBV und Umweltamt in dem weiträumigen Areal des Laaksystems keine spürbare Besserung der Situation gebracht.
Um zukünftig den gestiegenen Anforderungen an Entwässerungssysteme bei Starkniederschlägen noch besser gerecht zu werden, berücksichtigt die mittel- und langfristige Planung des Umweltamtes Mittel für weitere Untersuchungen und Maßnahmen zum Um- und Ausbau der Gewässer im Stadtgebiet.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Natur & Umwelt | Fr., 16.01.1970 - 05:21 Uhr | Seitenaufrufe: 285
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