Energiebündnis Rostock hat sich gegründet / News / Seestadt Rostock
Besuche HRO-News.de auf facebook
 

Wetter

News

Top 7 - Meist gelesene News
Haftbefehle: Mutmaßliche Doppel-Automatensprenger sind vorerst hinter Gittern - Bild: Nordkurier
Sie wollten wie kriminelle Profis vorgehen – wurden aber schnell gefasst. Ein Gericht hat Haftbefehle gegen das Duo erlassen, das für zwei Geldautomaten-Sprengungen verantwortlich sein soll.
Quelle: Nordkurier | Mi., 07:19 Uhr
IKEA schließt Callcenter in Rostock: 279 Jobs stehen vor dem Aus - Bild: Nordkurier
IKEA schließt das Rostocker Callcenter. 279 Beschäftigte bangen um ihre Zukunft, Kunden sollen keine Änderungen spüren.
Quelle: Nordkurier | Mi., 15:04 Uhr
Kommentar zu Entlassungen bei Ikea in Rostock: Es trifft wieder die Schwächsten - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Die Möbelhaus-Kette schließt – auch mit Verweis auf die Kosten – den Servicecenter-Standort Rostock. 300 Menschen verlieren ihre Arbeit. Die Art und Weise passt so gar nicht zum Wohlfühl-Image, das die Schweden gerne vermitteln, meint OZ-Chefreporter Andreas Meyer.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mi., 17:19 Uhr
„Hartz und Herzlich“ würdigt tote Regina aus Rostock mit emotionaler Sonderfolge - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Berührender Abschied von Regina: Am Heiligabend 2025 ist die Rostocker Rentnerin, die durch die RTL-Zwei-Sendung „Hartz und Herzlich“ berühmt wurde, verstorben. In einer eigenen Folge wird an die 72-Jährige erinnert – auch von Freunden, die noch nie vor der Kamera standen.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Do., 07:19 Uhr
Möwen füttern verboten! Sind Urlauber in Warnemünde gut informiert? „Die Schilder sind nicht erkennbar“ - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Wer in Rostock Möwen füttert, dem drohen bis zu 5000 Euro Strafe. Vielen Gästen im Ostseebad Warnemünde ist das nicht klar, wie eine kleine Umfrage ergab. Problem: Viele der Hinweisschilder sind mit Hansa-Stickern überklebt und nicht lesbar.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Do., 10:04 Uhr
„Hartz und herzlich“: Erst Baby-Schock, dann Gewalt und Polizei! - Rostockerin erlebt Beziehungsdrama - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
In der RTL-2-Sendung geben Protagonisten wie Sandra, Jasmin, Pam und Jean Einblicke in ihr Leben. Ob Stress mit dem Vermieter, Ärger mit dem Jobcenter, Haus-Kauf oder Kinderglück - alles läuft im Fernsehen. Ein folgenschweres Erlebnis mit ihrem Ex-Freund teilt Bürgergeld-Empfängerin Lena mit TV-Guckern.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Do., 12:04 Uhr
Party in Passau am Freitag, Meister-Sause in Deggendorf am Sonntag – es war ein historisches Wochenende aus niederbayerischer Sicht in der Eishockey-Oberliga Süd. Die Black Hawks haben erstmals ihr Saisonziel mit der Qualifikation für die Pre-Playoffs erreicht und der DSC feierte überschwänglich den Gewinn der...
Quelle: Passauer Neue Presse | Mo., 15:02 Uhr

Energiebündnis Rostock hat sich gegründet

Rostock (hrps) • Das Energiebündnis Rostock ist heute im Rahmen der dritten Veranstaltung zur Konzepterstellung Energiewende gegründet worden.

In der Präambel der Deklaration des Energiebündnisses heißt es: „Die Energieversorgung der Hansestadt Rostock basiert heute nahezu vollständig auf der Nutzung fossiler Energieträger wie Öl, Gas und Kohle von überregionaler Herkunft. Die Vorräte dieser Energieträger sind bald erschöpft, ihre Erschließung wird zunehmend teurer. Die Nutzung fossiler Rohstoffe zur Energieerzeugung verursacht Kohlendioxidemissionen in nicht mehr vertretbarem Umfang, die zu einer nachhaltigen, ungünstigen Beeinflussung des Klimas führen.
Es ist deshalb dringend geboten, auch in der Hansestadt Rostock neue Wege der Energieversorgung und der Energienutzung einzuschlagen und alsbald eine entschiedene „Energiewende“ herbeizuführen...“

Dieser Erkenntnis folgend entwickelt sich in Rostock seit einigen Jahren eine Bewegung, die sich genau dieses Ziel gesetzt hat - „schrittweise die vollständige Deckung des durch Einsparmaßnahmen und Effizienzsteigerung reduzierten Energiebedarfes aus regenerativen Quellen zu erreichen.“ So definiert sich für die Hansestadt Rostock der Begriff Energiewende.

Mit der Gründung des ehrenamtlich arbeitenden Agenda 21-Arbeitskreises „Energiewende“ im Dezember 2008 und der fast gleichzeitigen Arbeitsaufnahme der Klimaschutzleitstelle im Amt für Umweltschutz der Hansestadt war die organisatorische Basis geschaffen, dieses Thema systematisch zu kommunizieren und erste praktische Schritte auf dem Weg zur Energiewende zu gehen.

Die Problematik der Ablösung fossiler Energieträger hat sowohl eine ökologische als auch eine ökonomische Komponente. Neben der Vermeidung von Kohlendioxid-Emissionen beim verstärkten Bezug von Energie aus regenerativen Quellen wie Sonne, Wasser, Wind, Biomasse etc. liegt das Augenmerk beim Ausbau der Regenerativenergienutzung vor allem darauf, die Wertschöpfung in der Region zu halten. Durch einen intelligenten Energiemix sollte eine hohe Versorgungssicherheit gewährleistet werden, ohne die Energiepreise ausufern zu lassen.

Die frühzeitige Beteiligung der Ver- und Entsorgungsunternehmen wie Stadtwerke Rostock AG, Eurawasser Nord GmbH, Rostocker Straßenbahn AG, Stadtentsorgung Rostock GmbH und weiterer am Prozess der Energiewende ist ebenso wichtig wie die Einbeziehung der Industrie-, Handels- und Gewerbebetriebe als Energieanwender und Dienstleister und der Universität und weiterer Forschungskapazitäten als Partner in der Technologieentwicklung. Eine große Bedeutung auf dem Gebiet der Energieeinsparung kommt auch den Einwohnerinnen und Einwohnern in der Hansestadt zu.

Die systematische Arbeit an der Erstellung des Konzeptes zur Energiewende, wie es der Bürgerschaftsbeschluss vom 9. März 2009 fordert, manifestierte sich mit der Auftaktkonferenz im September 2010. In der Folgekonferenz im Dezember 2010 wurde die Gründung des „Energiebündnisses Rostock“ beschlossen, das mit dem 12. April 2011, dem offiziellen Gründungsdatum, das öffentliche Bekenntnis der Unterzeichner zum Ziel Energiewende dokumentiert und zukünftig sowohl ideell als auch organisatorisch die Plattform für Erfahrungsaustausch und die Initiierung von praktischen Umsetzungsschritten bietet.

Zwei Ergebnisse laufender Aktivitäten wurden anlässlich der Gründungsveranstaltung heute präsentiert -  die Solarpotentialanalyse als Auftrag der Stadtwerke Rostock AG und das Gebäudewärmebedarfskataster, erstellt im Auftrag der Hansestadt.

Die Bündnisgründung am 12. April ist somit keine plakative Reaktion auf aktuelle Ereignisse, sondern planmäßiger Meilenstein in einem langwierigen Prozess, der noch über viele Jahre erhebliche Anstrengungen der gesamten Stadtgesellschaft und Region erfordern wird.

Jeder ist aufgerufen, nach seinen Möglichkeiten am Prozess der Energiewende aktiv mitzuwirken. Das Energiebündnis Rostock steht jedem Interessierten offen.

Taufrisch gibt es auch ein Logo, entwickelt von Schülern der Designakademie Warnemünde, basierend auf den Ergebnissen eines Schülerwettbewerbes aus dem vergangenen Jahr, das zukünftig alle Aktivitäten des Prozesses „Energiewende“ begleiten und erkennbar machen wird.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Energie | Fr., 16.01.1970 - 02:50 Uhr | Seitenaufrufe: 413
« zurück zur News-Übersicht
Sie möchten auch Ihre Pressemitteilungen hier veröffentlichen? Dann senden Sie diese bitte an presse «at» hro-news.de.
Wir behalten uns das Recht vor, bestimmte Mitteilungen ohne Angaben von Gründen nicht zu veröffentlichen.
www.seestadt-rostock.de - Copyright 2026