Besuche HRO-News.de auf facebook

News

 

Top 7 - Meist gelesene News
Bahnhofsvorplatz soll modernen, maritimen Look bekommen - Bild: Norddeutsche Neuste Nachrichten
Die Gastro-Lok wird laut Manager Ingo Mau nicht zurückkehren. Ob neue Buden entstehen oder Parkplätze, ist noch offen.
Quelle: Norddeutsche Neuste Nachrichten | Mo., 05:12 Uhr
Glatter Aal und Rosengarten bekommen neues Gesicht - Bild: Norddeutsche Neuste Nachrichten
Wenn die Wohnungen im historischen Zentrum bezogen sind, macht sich die Gesellschaft für Stadtentwicklung ans Werk.
Quelle: Norddeutsche Neuste Nachrichten | Mo., 05:12 Uhr
Erhebliche Einschränkungen auf den Rostocker Straßen ab dieser Woche: Am Holbeinplatz wird die Fahrbahn ab Dienstag von vier auf zwei Spuren verengt. Die Satower Straße wird ab Mittwoch komplett gesperrt. Die OZ nennt Hintergründe und Ausweich-Routen.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Di., 06:13 Uhr
Haus ?Blütenmeer? schafft Platz für Kinder in Dierkow - Bild: Norddeutsche Neuste Nachrichten
Im September öffnet der Gebäudekomplex für Krippe-, Kita- und Hortkinder seine Türen in der Lorenzstraße 66.
Quelle: Norddeutsche Neuste Nachrichten | Fr., 05:49 Uhr
Polizeichef: ?Andere Städte hat es schlimmer getroffen? - Bild: Norddeutsche Neuste Nachrichten
Wie die Corona-Beschränkungen die Arbeit verändert haben und wo es neue Einsatzschwerpunkte gibt, erklärt Polizeichef Achim Segebarth im Interview.
Quelle: Norddeutsche Neuste Nachrichten | Fr., 05:49 Uhr
Eine Stadt dreht am Rad - Bild: Norddeutsche Neuste Nachrichten
In der Kolumne zum Montag erwägt Chefreporterin Katrin Zimmer einen neuen Tagungsraum für die Kommunalpolitik.
Quelle: Norddeutsche Neuste Nachrichten | Mo., 05:12 Uhr
Rostock/Mecklenburg-Vorpommern (MLUV) -   Am 22. Juli ist Landeszootag. Die Landesregierung und der Landeszooverband laden an diesem Tag alle Kinder aus Mecklenburg-Vorpommern bis zu einem Alter von 14 Jahren zu einem kostenlosen Besuch in 20 Zoos, Tierparks und anderen Einrichtungen ein. "Ich bin dem Landeszooverband und allen beteiligten Einrichtungen...
Quelle: HRO-News.de | Mi., 17:30 Uhr
Backhaus: Deutschland ist bei der Aquakultur Entwicklungsland
Rostock • Heute hat Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus das FischGlasHaus der Universität Rostock der Öffentlichkeit vorgestellt.

"Die Aquakultur ist international betrachtet der am schnellsten wachsende Wirtschaftszweig der Nahrungsmittelerzeugung, doch Deutschland ist auf diesem Gebiet Entwicklungsland. Wir wollen daher mit der Aquaponikanlage in Rostock, dem FischGlasHaus, einen entscheidenden Schritt weiterkommen und eine vermarktungs- und wettbewerbsfähige Aquakulturproduktion etablieren. Diese Anlage ist die modernste ihrer Art in Deutschland", erklärte Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz.

Bei der Aquaponik sollen zur kombinierten Aufzucht von Fischen und der Kultivierung von Nutzpflanzen anfallende Nährstoffe wie zum Beispiel Stickstoff und Phosphor zur Pflanzenproduktion genutzt werden. Damit kann man nicht nur die Umweltprobleme vermeiden,man hat vielmehr die Möglichkeit, die Ressourcen, vor allem den Wasserverbrauch, zu schonen. Außerdem ist man unabhängig von der Witterung und damit von der Begrenzung des Wachstums durch zu niedrige oder zu hohe Temperaturen. Außerdem besteht viel besser die Möglichkeit, Krankheiten und Seuchen zu vermeiden, weil man in der Lage ist, die hygienischen Bedingungen besser zu kontrollieren.

Mit dem FischGlasHaus sollen in erster Linie private Unternehmen, die in Mecklenburg-Vorpommern eine solche Idee verfolgen wollen, Hilfe angeboten bekommen. "Daher ist das Unternehmerhandbuch und die Ausrichtung des Projektes auf seine wirtschaftliche Umsetzung durch private Unternehmen ein wichtiger Bestandteil der Bedingungen für die Förderung mit über 1,8 Millionen Euro europäischer und nationaler Mittel gewesen", so der Minister.

Hinzu kommt, dass Deutschland rein rechnerisch spätestens seit dem 8. April dieses Jahres auf die Versorgung der Bevölkerung mit Fisch und anderen Meerestieren auf außereuropäische Ware angewiesen ist. In Deutschland macht die Aufzucht von Fischen, Krebsen und Muscheln in Aquakulturanlagen gerade mal 2% aus. "Somit müssen die Verbraucher oftmals auf Produkte aus Fernost zurückgreifen. Doch wir wissen auch, dass die dortige Umwelt auf das massivste durch die Aquakultur belastet wird und die Nahrungsmittel mit hohem klimaschädigenden Aufwand zu uns transportiert werden. Hier müssen wir ansetzen: umweltgerechte, tierschutzkonforme und wettbewerbsfähige Aquakulturprodukte von hier", führte Dr. Backhaus aus.

Nach Aussagen der FAO hat sich die Weltaquakulturerzeugung seit 1990 auf rund 67 Mio. t verfünffacht. Die entsprechenden Zahlen für Schweinefleisch hingegen erhöhten sich gerade mal um 67% auf 40 Mio. Tonnen. "Die Branche wächst, doch sie wächst an Deutschland vorbei", resümiert der Minister.
Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Wissenschaft | Fr., 27.11.2015 14:48 Uhr | Seitenaufrufe: 21
Sie möchten auch Ihre Pressemitteilungen hier veröffentlichen? Dann senden Sie diese bitte an presse «at» hro-news.de.
Wir behalten uns das Recht vor, bestimmte Mitteilungen ohne Angaben von Gründen nicht zu veröffentlichen.
www.seestadt-rostock.de - Copyright 2020