Barlach 2020: Neue kommentierte Edition mit Briefen des Künstlers geplant / News / Seestadt Rostock
Besuche HRO-News.de auf facebook
 

Wetter

News

Top 7 - Meist gelesene News
Person wird von S-Bahn in Warnemünde überfahren und geköpft - Bild: BerlinOnline: Berliner Zeitung - Berlin
Tragödie am Warnemünder Bahnhof. Wahrscheinlich handelte es sich bei dem tödlichen Unfall um einen Suizid.
Neue Flieger vom Laager Flughafen + Droht Umweltkatastrophe im Stadthafen? + Ärztin behandelt seltene Fehlbildungen - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Derzeit lacht die Sonne über Rostock und großen Teilen unseres Bundeslandes. Doch der Sommer liegt noch etwas in der Ferne. Noch fehlen die richtigen und konstanten Temperaturen, um endlich wieder an unseren...
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Fr., 04:44 Uhr
Rostocker Ärztin heilt Jungen mit seltener Fehlbildung: „Sie hat unser Kind wieder gesund gemacht“ - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Der fünfjährige Hevidar Ercan aus dem Saarland wird mit einer Fehlbildung des Afters geboren. Was folgt, sind dutzende Operationen, die den Jungen und seine Familie auf eine medizinische Odyssee durch drei Bundesländer führt. Hilfe finden sie am Ende in Rostock. Dort wird eine fehlende Zentralisierung...
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Fr., 04:15 Uhr
Aggro-Möwen in Warnemünde: Mit welchem Trick das Dänische Eisparadies Kunden vor den gefräßigen Tieren schützt - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Immer wieder werden Urlauber und Einheimische in Warnemünde von Möwen attackiert: Rostocker Gastronomen verraten, wie sie sich und ihre Gäste in dieser Saison vor den gefräßigen Vögeln schützen wollen.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | So., 07:02 Uhr
Ostsee-Hochwasser? Aktuelle Pegelstände in Rostock, Wismar, Rügen, Greifswald am 10.05.2026 - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Wie hoch ist der aktuelle Pegel der Ostsee an den Küsten von Mecklenburg-Vorpommern? Wir berichten mit Live-Daten.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | So., 04:17 Uhr
Polizei Rostock: Unfälle, Verbrechen, Vermisstenmeldungen – aktuelle Meldungen aus der Region (10.05.2026) - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Ob Verkehrsunfälle, Sperrungen, Vermisstenmeldungen, Gewaltdelikte oder anderweitige Verbrechen. Aktuelle Polizei- und Verkehrsmeldungen aus Rostock finden Sie ab sofort rund um die Uhr auch in unserem Liveticker.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | So., 04:32 Uhr
Beliebter Uferweg gesperrt + Escort-Girl spricht über Doppelleben + Kopenhagens Hafen ein Vorbild für Rostock? - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Der Uferweg an der Warnow ist sehr beliebt. Täglich tummeln sich dort Fußgänger, Radfahrer und Läufer. Doch das ist erstmal vorbei. Die Hansestadt hat umfangreiche Bauarbeiten geplant. Am Ende soll der...
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mo., 04:47 Uhr

Barlach 2020: Neue kommentierte Edition mit Briefen des Künstlers geplant

Land und REEMTSMA STIFTUNG beteiligen sich mit 710.000 Euro

Rostock/Güstrow/Hamburg (MBWK) • Zum 150. Geburtstag des Künstlers Ernst Barlach im Jahr 2020 soll eine neue kommentierte Leseausgabe mit den Briefen des Bildhauers, Zeichners, Schriftstellers und Dramatikers erscheinen. Die Ernst Barlach Stiftung in Güstrow und das Ernst Barlach Haus in Hamburg wollen die Briefedition "Barlach 2020" herausgeben. Die Neuedition soll am Institut für Germanistik der Universität Rostock unter Leitung von Prof. Dr. Holger Helbig erfolgen. Die HERMANN REEMTSMA STIFTUNG unterstützt das Projekt mit 380.000 Euro. Das Land Mecklenburg-Vorpommern stellt weitere 330.000 für das Vorhaben zur Verfügung."Ernst Barlach und Mecklenburg stehen in enger Verbindung. In Güstrow ist der größte Teil seines Werks entstanden", betonte Kultur- und Wissenschaftsminister Mathias Brodkorb. "Barlachs Briefe sind wichtige Primärquellen, die zum Verständnis der Person und seines Schaffens unverzichtbar sind. Mit der Briefedition wird ein bedeutendes Projekt im Bereich der Geisteswissenschaft bei uns im Land in Angriff genommen, das auch international für Aufsehen sorgen wird", zeigte sich der Minister überzeugt.Ernst Barlach (1870 - 1938) gehört zu den bedeutenden Künstlern der Moderne. Die Neubearbeitung der Briefe Barlachs zielt darauf ab, der Einschätzung des Werks und der Persönlichkeit eine neue Grundlage zu geben. "Die Briefe sind ein bedeutendes Zeugnis der Zeit. Sie bieten grundlegendes Quellenmaterial zur künstlerischen, gesellschaftlichen und politischen Situation Deutschlands in der Zeitspanne von 1888 bis 1938, also von Kaiserreich, Weimarer Republik und NS-Staat", stellte Dr. Sebastian Giesen, Geschäftsführer der HERMANN REEMTSMA STIFTUNG, fest."Die Aussicht, im Rahmen einer Neuedition hunderte dieser Dokumente für Wissenschaft und Publikum erstmals erschließen zu können, ist faszinierend", sagte der Geschäftsführer der Ernst Barlach Stiftung Güstrow, Dr. Volker Probst. "Ich danke der REEMTSMA STIFTUNG und dem Land für die finanzielle Unterstützung. Das Gemeinschaftsprojekt wird unsere Sicht auf Ernst Barlach und sein Schaffen nachhaltig erweitern und vertiefen", so Probst. "Zu Barlachs 150. Geburtstag wird ein Klassiker der Moderne neu zu entdecken sein", ergänzte Dr. Karsten Müller, Leiter des Ernst Barlach Hauses in Hamburg.Aus Sicht der Herausgeber ist eine neue Briefausgabe notwendig, bei der 2.000 Briefe neu zu editieren sind. Die vorliegende Ausgabe mit den Barlach-Briefen gibt lediglich den Forschungsstand der 1960er Jahre wieder. Hinzu kommt der 1997 herausgegebene Briefwechsel zwischen Barlach und dem Verleger Reinhard Piper. Mit diesen beiden Ausgaben ist der bisher publizierte Bestand nahezu vollständig erfasst. Über diesen hinaus sind aber inzwischen weitere etwa 500 Briefe Barlachs nachgewiesen, die bislang unveröffentlicht sind. Diese sollen nun in der neuen 4-bändigen Gesamtausgabe erstmals publiziert werden.Die Neuausgabe soll höchsten wissenschaftlichen Ansprüchen genügen, ohne darüber die Interessen von Leserinnen und Lesern zu verlieren. Unter dem jeweiligen Brief soll ein Stellenkommentar zu finden sein. Abbildungen von Plastiken und Zeichnungen werden das Gesagte illustrieren. Eine Einführung in die Bände soll die Entstehungs- und Überlieferungsgeschichte der Briefe insgesamt darlegen. Register und Verzeichnisse sollen sich am Ende des vierten Bandes befinden. "Dazu werden wir Philologie mit Kunst- und Kulturgeschichte verbinden. Von Anfang an war das Vorhaben als eine Kooperation zwischen der Universität Rostock, der Ernst Barlach Stiftung Güstrow und dem Ernst Barlach Haus Hamburg gedacht. Wir wollen gemeinsam das tun, was das Wort Universität anzeigt: alle Teile zusammenführen, die ein Ganzes ausmachen. Wir wollen den Lesern den ganzen Barlach zeigen", erläuterte Prof. Dr. Holger Helbig von der Universität Rostock.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Kunst & Kultur | Sa., 17.01.1970 - 20:34 Uhr | Seitenaufrufe: 137
« zurück zur News-Übersicht
Sie möchten auch Ihre Pressemitteilungen hier veröffentlichen? Dann senden Sie diese bitte an presse «at» hro-news.de.
Wir behalten uns das Recht vor, bestimmte Mitteilungen ohne Angaben von Gründen nicht zu veröffentlichen.
www.seestadt-rostock.de - Copyright 2026