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10. Rostocker Filmtage "AB`GEDREHT" vom 8. bis 14. Oktober 2015 im Lichtspieltheater Wundervoll in der FRIEDA

Rostock-Kröpeliner-Tor-Vorstadt (HRPS) • In der Woche vom 8. bis 14. Oktober 2015 finden zum zehnten Mal die Rostocker Filmtage "AB`GEDREHT" im Lichtspieltheater Wundervoll statt.
Auch in diesem Jahr hat sich die Hansestadt Rostock wieder dem Aktionsbündnis Seelische Gesundheit angeschlossen, das jährlich zum Internationalen Tag der seelischen Gesundheit und bundesweit zur Beteiligung an der Woche der Seelischen Gesundheit aufruft.

Im Mittelpunkt der Filmtage stehen psychische Störungen. Sie sind weitverbreitet und führen zu vielfältigen Beeinträchtigungen und Teilhabeeinschränkungen. Da insbesondere auch jüngere, beruflich besonders produktive Altersgruppen betroffen sind, sind psychische Störungen nicht nur individuell, sondern auch gesellschaftlich mit großer Krankenlast verbunden.

Die in der "Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland" (DEGS1, in: Nervenarzt 2014/85; S. 77-87) vorliegenden Daten bestätigen, dass psychische Störungen in der Bundesrepublik häufig sind. Die Zwölf-Monats-Prävalenz beträgt 27,7 %, etwa jede dritte Frau (33,3 %) und etwa jeder vierte bis fünfte Mann (22 %) waren betroffen. Vor allem Angststörungen (15,3 %)  stellen die größte Störungsgruppe dar, gefolgt von unipolaren Depressionen (7,7 %) und Störungen durch Alkohol- und Medikamentenkonsum (5,7 %). Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation leiden weltweit mehr als eine Milliarde Menschen an Störungen des zentralen Nervensystems, also des Gehirns und Rückenmarks. Die Lebensqualität von Patientinnen und Patienten mit derartigen Erkrankungen, zu denen beispielsweise Depression, Demenzerkrankungen und Epilepsie gehören, ist erheblich beeinträchtigt.

Die Ursachen für den rapiden Anstieg psychischer Erkrankungen sind sehr vielfältig und werden in der Fachwelt kontrovers diskutiert:  Für die Zunahme psychischer Erkrankungen werden neben dem Wegfall bisher funktionierender sozialer Strukturen, steigende Arbeitslosigkeit und unsichere Arbeitsverhältnisse insbesondere Arbeitsplatzbelastungen, wie z.B. zeitliche und fachliche Über- und Unterforderung und fehlender Handlungsspielraum angenommen. Immer mehr wissenschaftliche Studien belegen, dass auch psycho-soziale Faktoren wie mangelnde Anerkennung und Wertschätzung, soziale Konflikte mit den Kollegen und defizitäres Führungsverhalten sowohl für die physische als auch für die psychische Gesundheit mit ausschlaggebend sind.

Letztendlich liegt die Einschränkung der Lebensqualität und Arbeitsfähigkeit durch psychische Störungen deutlich höher als bei anderen Volkskrankheiten. Zwar können die meisten Menschen mit einer psychischen Erkrankung effektiv behandelt werden, jedoch verhindert die Angst vor einer Stigmatisierung häufig eine gezielte Inanspruchnahme von Hilfen und Unterstützungen. In diesem Sinne trägt die Filmwoche mit verschiedenen Filmen sowohl zur Information und Aufklärung über verschiedene psychische Störungen als auch zur Relativierung und Sensibilisierung weitverbreiteter Vorurteile gegenüber psychisch erkrankten Menschen bei. In diesem Jahr werden im Anschluss an die gezeigten Filme Fachleute gemeinsam mit Psychiatrie erfahrenen Menschen Fragen zu unterschiedlichsten Themen beantworten.

Der Startschuss für die Filmwoche erfolgt am 8. Oktober 2015 mit einer Theaterveranstaltung für Schulen und Berufsschulen zum Thema Essstörung und abends mit einer Buchlesung in Kooperation mit der Kunst-Kreativ-Tagesstätte im Waldemarhof. Der Autor Hartmut Haker liest aus seinen Büchern und seinem Theaterstück. Am 9. Oktober 2015 findet die Eröffnungsveranstaltung im Beisein des Senators für Jugend und Soziales, Gesundheit, Schule und Sport, Steffen Bockhahn, sowie mit der Regisseurin des Eröffnungsfilms "Nicht alles schlucken" in der FRIEDA st att. Am 10. Oktober 2015 dem Welttag der seelischen Gesundheit, überträgt das Lokalradio LOHRO in der Zeit von 17 bis 19 Uhr das Hörspiel "Tagebuch eines Wahnsinnigen" von Nikolai Gogol, begleitet von Psychiatrie erfahrenen Menschen. Bis zum 14. Oktober 2015  laufen verschiedene Filmveranstaltungen in der FRIEDA 23, darunter auch Veranstaltungen, die sich speziell an Berufsschülerinnen, -schüler und Gymnasiasten wenden. Demenz und die Problematik pflegender Angehöriger ist mit dem Film "Honig im Kopf" Schwerpunktthema am 12. Oktober 2015.

Vor dem Hintergrund, dass psychische Leiden immer stärker Menschen und Gesundheitssysteme belasten, gehört diese thematische Filmwoche zur jährlichen Tradition der Zusammenarbeit des Gesundheitsamtes der Hansestadt Rostock mit der Klinik für Psychiatrie der Universität Rostock, der Gesellschaft für Gesundheit und Pädagogik mbH, der AWO-Sozialarbeit gGmbH, dem Landesverband Seelische Gesundheit M-V e.V.,
dem Landesverband Angehöriger und Freunde psychisch Kranker e.V., dem Rostocker Bündnis gegen Depression e.V. sowie dem Lichtspieltheater Wundervoll. Neu in diesem Jahr ist die trialogische Vorbereitung und Organisation der Filmtage.

Veranstaltungsort: FRIEDA 23, Friedrichstraße 23, 18057 Rostock www.liwu.de

Kartenbestellungen unter Tel. 0381 4903859, Fax 0381 4591499 oder per E-Mail: mail@liwu.de
Eintrittspreise: Schülerinnen und Schüler 3 Euro, Erwachsene 6 Euro.

Ulrich Kunze



Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Kunst & Kultur | Mi., 07.10.2015 - 10:26 Uhr | Seitenaufrufe: 205
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