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Rostockerinnen und Rostocker kauften 2010 für durchschnittlich 4.572 Euro ein

Rostock (hrps) • Genau 4.572 Euro beträgt der Durchschnittswert, den jede Rostockerin und jeder Rostock im Jahr 2010 zum Einkaufen zur Verfügung hatte. Damit liegen die Rostockerinnen und Rostocker bei 90 Prozent des bundesweiten Durchschnitts von 5.088 Euro und über dem Durchschnittswert von Mecklenburg-Vorpommern, der bei 4.401 Euro liegt.

Eine jetzt erschienene Sonderveröffentlichung der Reihe „Statistische Nachrichten“ der Kommunalen Statistikstelle im Hauptverwaltungsamt der Stadtverwaltung widmet sich aktuellen Zahlen zur Kaufkraft in der Hansestadt Rostock. Die Angaben beruhen auf Untersuchungen und Berechnungen der GfK GeoMarketing GmbH und sind nach Postleitzahlen sortiert.  

Spitzenreiter sind die Rostockerinnen und Rostocker mit Wohnsitz im Postleitzahlbereich 18119. Dort liegt die Kaufkraft mit 5.198 Euro je Einwohnerin und Einwohner sogar noch über dem Bundesdurchschnitt.
Überdurchschnittlich sind aber auch die Werte für die Postleitzahlbereiche 18055, 18059 und 18069.  Auf die Sortimente bezogen geben die Rostockerinnen und Rostocker jährlich 1.990 Euro pro Person für Nahrungs- und Genussmittel aus, gefolgt von 454 Euro für Baumarktspezifische Artikel und 382 Euro für Bekleidung.

Die allgemeine Kaufkraft ist die Summe aller Nettoeinkünfte (verfügbare Einkommen) der Region. Sie setzt sich aus dem Nettoeinkommen aus der
Lohn- und Einkommenssteuerstatistik, den staatlichen Transferleistungen wie Arbeitslosengeld I und Arbeitslosengeld II, Elterngeld, Kindergeld, Wohngeld, BaföG, Renten und Pensionen; den Steuervergünstigungen der Landwirtschaft und den Kürzungsbeträgen der Einkommensmillionäre zusammen.

Die Kaufkraft ist ein bedeutender Gradmesser für die Wirtschaftskraft einer Region und für Standortplanungen und -bewertungen wichtig. Sie wird jährlich ermittelt  Die Einzelhandelsrelevante Kaufkraft ist der Teil der allgemeinen Kaufkraft, der im Einzelhandel ausgegeben werden kann und entspricht vereinfacht dem verfügbaren Einkommen der Region.
Bei der Einzelhandelsrelevanten Kaufkraft werden alle Angaben, die nicht in den Einzelhandel fließen, aus der Kaufkraft herausgerechnet (z.B.
Mieten, Hypothekenzinsen, Versicherungen, Autokosten, Heizung, Reisen usw.). Damit ist die Einzelhandelsrelevante Kaufkraft vor allem relevant als Potentialangabe (Nachfragepotential der Region) für den Einzelhandel und Versandhandel mit Konsumartikeln. Untersetzt wird die Einzelhandelsrelevante Kaufkraft durch die Auswertung nach Sortimentsgruppen. Diese Untersuchung erfolgt nur alle zwei Jahre.

Die 24-seitige Broschüre kann bei der Kommunalen Statistikstelle im Hauptverwaltungsamt unter der Postanschrift „Hansestadt Rostock, Der Oberbürgermeister, Hauptverwaltungsamt, Kommunale Statistikstelle, 18050 Rostock“, per Fax unter 0381 381-1910 oder per E-Mail unter statistik@rostock.de zu einem Preis von 7,50 Euro zzgl. Porto bestellt werden. Bei Zusendung im Dateiformat PDF werden sieben Euro berechnet.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Stadt | Fr., 31.12.2010 - 18:49 Uhr | Seitenaufrufe: 89
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