Von einer Industriebrache zum lebenswerten Wohnviertel – das Rostocker Petriviertel / News / Seestadt Rostock
Besuche HRO-News.de auf facebook
 

Wetter

News

Top 7 - Meist gelesene News
Plädoyers im Rostocker Prostituierten-Prozess: Fortsetzung - Bild: Norddeutsche Neuste Nachrichten
Im Prozess um brutale Übergriffe auf zwei Prostituierte sollen am Landgericht Rostock heute die Nebenklage und die Verteidigung ihre Plädoyers halten. Die Staatsanwaltschaft hatte dem 28-jährigen Angeklagten ursprünglich versuchten Totschlag vorgeworfe...
Quelle: Norddeutsche Neuste Nachrichten | Mi., 05:26 Uhr
Rostock-Evershagen (HRPS) - Am Montag, 23. September 2019, sind für Evershagen mehrere Versammlungen und Aufzüge angemeldet, die mit Verkehrseinschränkungen verbunden sein werden. In diesem Zusammenhang werden von 10 bis 24 Uhr in folgenden Straßen Haltverbote angeordnet (bitte Beschilderungen beachten): - Maxim-Gorki-Straße 7 bis 66...
Quelle: HRO-News.de | Fr., 08:10 Uhr
Protestaktionen zum globalen Klimastreik auch im Nordosten - Bild: Norddeutsche Neuste Nachrichten
Rostock/Schwerin/Neubrandenburg (dpa/mv) - Der globale Klimastreik der Fridays for Future-Bewegung erfasst auch Mecklenburg-Vorpommern. Heute sind in mindestens
Quelle: Norddeutsche Neuste Nachrichten | Fr., 05:13 Uhr
Fußball-Drittligist Hansa Rostock hat mit einem 2:1-Sieg bei Eintracht Braunschweig wichtige Punkte geholt. Braunschweig büßte dabei die Tabellenführung ein.
Quelle: NDR.de | Mo., 05:01 Uhr
Die Hilfsorganisation ?Rostock hilft? kritisiert die Entscheidung. Auch weil die Gemeinschaftsunterkünfte im Landkreis aktuell nicht voll ausgelastet sind. Die Hansestadt Rostock will dagegen mehr Flüchtlinge aufnehmen, als sie müsste.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mo., 06:50 Uhr
Auf der Autobahn 20 kommt es ab Dienstagmorgen zu weiteren Behinderungen. Gleich an drei weiteren Abschnitten werden die Fahrbahnen saniert - Höhe Wismar, Rostock und Friedland.
Quelle: NDR.de | Mo., 06:48 Uhr
Ein über Mecklenburg-Vorpommern ziehendes Sturmtief hat Schäden verursacht. In Rostock musste die Feuerwehr rund 20 Mal ausrücken, auf der Müritz kenterte ein Segelboot.
Quelle: NDR.de | Mi., 06:01 Uhr

Von einer Industriebrache zum lebenswerten Wohnviertel – das Rostocker Petriviertel

Rostock-Stadtmitte (HRPS) • Der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe informierte sich heute auf einem Rundgang durch das Petriviertel gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung und Investoren über die Entwicklung des Gebietes. Anfang der 1990er Jahre noch eine Vision, aber bereits erklärtes Ziel – Rostocks Innenstadt soll an seinem östlichen Rand bis an die Warnow wachsen und das neue Wohnviertel sich als ein qualitativ hochwertiges, architektonisch, ökologisch und energetisch beispielhaftes innerstädtisches Wohngebiet mit hoher Nutzungsqualität und -vielfalt entwickeln. Gemeinsam mit dem Bund und dem Land schnürte die Stadt ein Maßnahmen- und vor allem Finanzierungspaket, um auf den brachliegenden Gewerbeflächen an der Warnow innerstädtischen Wohnbauflächen entwickeln zu können. Die öffentlichen Baumaßnahmen, welche im Herbst 2009 mit dem Baustart für die neue Warnowstraße begannen, sind nun weitestgehend abgeschlossen.

Im Frühjahr 2010 startete der Verkauf der rund 31.000 Quadratmeter Grundstücksfläche, welcher nunmehr vollständig abgeschlossen ist. Seit 2013 drehen sich die ersten privaten Baukräne. Es entstanden zwischen Fischer- und Gerberbruch bisher 14 Stadthäuser und eine Wohnanlage. Fünf weitere Stadthäuser und zwei Wohnanlagen werden folgen. Nördlich vom Gerberbruch ist eine Wohnanlage bereits bezogen, die Entwicklung einer weiteren Wohnanlage ist deutlich zu erkennen und in den folgenden Quartieren stehen drei weitere Investoren in den Startlöchern. Insgesamt wurden bisher drei städtebauliche Architekturwettbewerbe und ein Freiraumwettbewerb für die Gestaltung des Petriviertels durchgeführt.

Begleitet wurde die Entwicklung des Viertels durch den Projektbeirat unter dem Vorsitz des Oberbürgermeisters Roland Methling, weiteren Vertretern der Stadtverwaltung, der Bürgerschaft, dem Ortsbeirat sowie Fachleuten der Architekten- und Ingenieurkammern.
In die Erschließung des Wohngebietes flossen rund 13,8 Millionen Euro finanziert aus Städtebaufördermitteln des Bundes und des Landes und europäischer Förderprogramme sowie aus Eigenmittelanteilen der Hansestadt Rostock in Höhe von 5,5 Millionen Euro. Die öffentlichen Spiel-, Sport-, Erholungs- und Grünflächen wurden für 7,9 Millionen Euro angelegt. Hierfür setzte die Hansestadt Rostock rund 3,3 Millionen Euro Eigenmittel ein. Darüber hinaus waren zwölf Millionen Euro für gebietsübergreifende Baumaßnahmen, wie den Bau der neuen Warnowstraße, der Kreuzung Mühlendamm notwendig. Auch hier setzte sich die Finanzierung aus den vier Säulen, ergänzt um Infrastrukturmittel zusammen. Die Hansestadt Rostock leistete dabei einen finanziellen Beitrag in Höhe von 4,3 Millionen Euro.

Bauliche öffentliche Maßnahmen zur Entwicklung des Petriviertels
Es entstanden:
- der Ausbau des Knotenpunktes Mühlendamm,
- die neue Warnowstraße zwischen Mühlendamm und Kreuzung L22,
- vier Erschließungsstraßen und ein Wassergrabennetz mit 10 Brücken undhochwassersicheren Anwohnerwegen,
- die Freiflächengestaltung an der Petrischanze mit Spiel- undSportflächen sowie der Sporthalle Petrischanze,
- der öffentliche Parkplatz Petrischanze mit einer WC-Anlage,
- die Freiflächengestaltung "Alter Warnowarm" mit dem durch einenSportverein genutzten Hafenbecken,
- die Freiflächengestaltung Warnowuferkante mit Erholungs- undSpielflächen,
- die Kunstwerke "Gold`ne Brücke", "Pegel" und "Pose",
- Sanierung von vier Bestandsstraßen.

Anja Brandenburg



Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Stadtentwicklung | Di., 24.11.2015 - 14:41 Uhr | Seitenaufrufe: 44
« zurück zur News-Übersicht
Sie möchten auch Ihre Pressemitteilungen hier veröffentlichen? Dann senden Sie diese bitte an presse «at» hro-news.de.
Wir behalten uns das Recht vor, bestimmte Mitteilungen ohne Angaben von Gründen nicht zu veröffentlichen.
www.seestadt-rostock.de - Copyright 2019