Seidel: Anreize statt Regeln / News / Seestadt Rostock
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Rostocker DDR-Soldat von Veteranentag ausgeschlossen – das findet er unfair - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Am 15. Juni ist Veteranentag der Bundeswehr. Ehemalige NVA-Soldaten, die nach der Wende nicht übernommen wurden, bleiben dabei außen vor. Der Rostocker NVA-Veteran und langjährige Korvettenkapitän Heino Ewald findet das unfair.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | So., 08:03 Uhr
Rathaus | Foto: Fotoagentur nordlicht/Hansestadt Rostock
Rostock-Warnemünde (HRPS) - Verdienstvolle Unternehmerinnen und Unternehmer wurden heute (am Donnerstag, 11. Juni 2026) während einer Festveranstaltung anlässlich der 28. Unternehmerehrung der Oberbürgermeisterin der Hanse- und Universitätsstadt Rostock im Rathaus geehrt. Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger unterstrich in ihrer...
Quelle: HRO-News.de | Do., 17:05 Uhr
Polizei Rostock: Unfälle, Verbrechen, Vermisstenmeldungen – aktuelle Meldungen aus der Region (13.06.2026) - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Ob Verkehrsunfälle, Sperrungen, Vermisstenmeldungen, Gewaltdelikte oder anderweitige Verbrechen. Aktuelle Polizei- und Verkehrsmeldungen aus Rostock finden Sie ab sofort rund um die Uhr auch in unserem Liveticker.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Sa., 04:34 Uhr
Rostock: Universität krempelt Lehramtsstudium um – Start im Oktober 2026 – ein FAQ - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Die Universität Rostock krempelt das Lehramtsstudium um. Ab Oktober 2026 sollen angehende Lehrer früher in die Praxis – und sich erst später auf eine Schulform festlegen müssen. Was sich konkret ändern soll – ein FAQ.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | So., 09:19 Uhr
Ostsee-Hochwasser? Aktuelle Pegelstände in Rostock, Wismar, Rügen, Greifswald am 14.06.2026 - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Wie hoch ist der aktuelle Pegel der Ostsee an den Küsten von Mecklenburg-Vorpommern? Wir berichten mit Live-Daten.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | So., 04:19 Uhr
Rostocker Unimedizin und Arzt Hüseyin Ince im Streit: Will sie Professor loswerden? - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Prof. Hüseyin Ince ist Direktor an drei Kliniken in zwei Bundesländern – in MV und Berlin. Die Universitätsmedizin Rostock hat nun einen Kooperationsvertrag mit einem Klinikkonzern in der Hauptstadt gekündigt und schweigt über die Gründe. Der renommierte Kardiologe will das nicht hinnehmen.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Sa., 08:04 Uhr
Polizei Rostock: Unfälle, Verbrechen, Vermisstenmeldungen – aktuelle Meldungen aus der Region (14.06.2026) - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Ob Verkehrsunfälle, Sperrungen, Vermisstenmeldungen, Gewaltdelikte oder anderweitige Verbrechen. Aktuelle Polizei- und Verkehrsmeldungen aus Rostock finden Sie ab sofort rund um die Uhr auch in unserem Liveticker.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | So., 04:34 Uhr

Seidel: Anreize statt Regeln

Rostock-Stadtmitte (fdpf) • Zur Bestandserfassung der Vergnügungsstätten in der Hansestadt Rostock äußert sich der Fraktionsvorsitzende der FDP in der Bürgerschaft Dr. Ulrich Seidel:

„Mit uns ist ein Verbot von Vergnügungsstätten aus Gründen des angeblichen Schutzes und Bevormundung der Bürger nicht machbar. Wir wollen keine effekthaschende Gesinnungspolitik, sondern müssen die langfristige Entwicklung der Stadt im Auge behalten. Dazu gehört auch die freie Wettbewerbs- und Angebotsvielfalt. Ordnungspolitisch sind Spielhallen kein Problem und werden diesbezüglich Kontrollen unterzogen. Sie stellen aus unserer Sicht keine Problemsituation dar.

Viel wichtiger ist es, die Attraktivität für Einzelhandelsansiedlungen zu erhöhen und durch eine Vielfältigkeit anderer Angebote Kunden zu locken. Mit dem geforderten Vergnügungsstättenkonzept kann und will die Bürgerschaft keine direkte Regulierung vornehmen, sondern städtebauliche Entwicklungskonzepte beeinflussen.“ so Seidel.

„Beim Thema Vergnügungsstätten gilt es, rational zu analysieren und städtebaulich zu argumentieren. Wichtig ist aus unserer Sicht, dass weder Diskotheken, noch Schankwirtschaften in Zahl und Ortslage problembehaftet sind. Als FDP-Fraktion ist uns die öffentliche Meinung wichtig, wir würden uns freuen, wenn unsere Bürger sich äußern und Einfluss auf die Gesamtgestaltung nehmen. Wir bieten auch deshalb den direkten Kontakt zu uns.

Dennoch: Die steigende Zahl an Spielhallen und die damit möglicherweise vorhandenen Trading down-Effekte, also das Absinken von Angebotsqualität und -vielfalt sowie damit einhergehende Mietpreisverluste, muss genauer untersucht werden. Zu befürchten ist hier eine Schädigung oder gar Verdrängung normaler Ladengeschäfte, insbesondere des inhabergeführten Einzelhandels. Das muss vermieden werden, darf aber aus unserer Sicht nicht über Verbote geregelt, sondern sollte idealerweise über Anreize für weitere Neuansiedlungen entwickelt werden.“

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Politik | Fr., 16.01.1970 - 03:55 Uhr | Seitenaufrufe: 289
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