Erfolgreiche Bilanz nach Neuausrichtung – ein Jahr Berufsorientierung / News / Seestadt Rostock
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Rostock/Wismar (PIHR) - Am heutigen Freitagabend fand im Rostocker Ostseestadion die DFB-Pokal-Erstrundenpartie zwischen dem F.C. Hansa Rostock und dem VfB Stuttgart statt. Die Begegnung war im Vorfeld als Problemspiel eingestuft worden. Im Zuge der Anreise der Gästefans kam es gegen 16:30 Uhr zu einem Polizeieinsatz in der Wismarer...
Quelle: HRO-News.de | Sa., 00:18 Uhr
Rostock schrumpft: Schule, Kitas, Straßenbahn - so wird sich die Stadt verändern - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Der Geburtenknick der vergangenen Jahre wird spürbare Folgen in Rostock haben: Bis 2040 wird die größte Stadt des Landes fast 5000 Einwohner verlieren. Das hat Auswirkungen. Welche Einrichtungen jetzt zur Debatte stehen – und wie die Stadt gegensteuern will.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mo., 05:04 Uhr
Rostock-Überseehafen (BPHR) - Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Rostock stellten in den zurückliegenden Tagen mehrere unerlaubt eingereiste Personen im Überseehafen Rostock fest. Fünf Männer und eine Frau reisten zuvor mit dem Fährschiff aus Schweden bzw. Dänemark nach Deutschland ein. Bei den Personen handelte es sich um drei...
Quelle: HRO-News.de | Fr., 11:01 Uhr
Rostock-Evershagen (PIHR) - Am gestrigen Donnerstag, dem 20. August 2026, meldet sich gegen 14:15 Uhr ein Zeuge bei der Polizei und teilt mit, dass er in einer Straßenbahn einen jungen Mann bemerkt hätte, bei dem der Griff einer vermeintlichen Waffe aus dem hinteren Hosenbund herausragte. Die Person soll gemeinsam mit einer weiteren Person...
Quelle: HRO-News.de | Fr., 11:04 Uhr
Rostock-Überseehafen (BPHR) - Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Rostock stellten am Morgen des 20. August 2026 im Überseehafen Rostock einen 29- jährigen rumänischen Staatsangehörigen fest, der zuvor mit einem Fährschiff aus Dänemark kam. Die Beamten ermittelten, dass gegen den Mann ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Landshut...
Quelle: HRO-News.de | Fr., 11:01 Uhr
Werftdreieck (Bauzustand am 17. Juli 2026) | Foto: Josefine Rosse/Hansestadt Rostock
Rostock (HRPS) - Die Bauarbeiten rund um das Werftdreieck kommen weiter voran. Damit können in den kommenden Tagen mehrere Verkehrseinschränkungen aufgehoben und wichtige Verbindungen wieder freigegeben werden. Darüber informieren die am Bau beteiligten Unternehmen. Ab Samstag, 22. August 2026, im Verlaufe des Tages ist die...
Quelle: HRO-News.de | Fr., 16:19 Uhr
Rostock schrumpft: Wieso die Stadt (auch) selbst schuld ist - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Die größte Stadt des Landes verliert bis 2040 mehrere tausend Einwohner. Das liegt am bundesweit erkennbaren Geburtenknick. Es liegt aber auch daran, dass die Bürgerschaft und die Stadtplaner zu lange keinen bezahlbaren Wohnraum für Familien geplant haben.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mo., 05:04 Uhr

Erfolgreiche Bilanz nach Neuausrichtung – ein Jahr Berufsorientierung

Rostock (MWBT) • Wirtschaftsminister Harry Glawe und die Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit, Margit Haupt-Koopmann, haben am Dienstag eine Bilanz zu einem Jahr Neuausrichtung der Berufsorientierung in Mecklenburg-Vorpommern gezogen. "Wir haben den Schritt gemeinsam gewagt und die Berufsorientierung auf neue Füße gestellt. Heute kann ich sagen: Es ist gelungen. Die ergänzenden Berufsorientierungsmaßnahmen in Mecklenburg-Vorpommern bieten eine praxisorientierte Unterstützung zum Erkennen der eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten. Das hilft bei der Wahl der ersten beruflichen Schritte. Der Übergang von der Schule in den Beruf ist für Jugendliche ein richtungsweisender Schritt", sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe in Rostock. Im vergangenen Jahr wurden für Schulen in Mecklenburg-Vorpommern erstmals fünf verschiedene Module zur Berufsorientierung angeboten. Die Module umfassen unter anderem Informationen zu Berufsfeldern, zum Beispiel mittels Infoveranstaltungen, die Vermittlung von Strategien zur Berufswahl und Entscheidungsfindung, fachpraktische Erfahrungen von Schülerinnen und Schüler durch Einbindung des Lernorts Betrieb bzw. durch betriebliche Praktika sowie Exkursionen.

Erfolgreiche Bilanz - 10.500 Schüler nutzten Maßnahmen "- 280 Schulen beteiligt

Im ersten Jahr der Zusammenarbeit zwischen dem Wirtschaftsministerium und der Bundesagentur für Arbeit (BA) nutzten rund 10.500 Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Jahrgangsstufen Maßnahmen der außerschulischen Berufsorientierung. Aufgrund der Modulstruktur können Schülerinnen und Schüler mehrere Module durchlaufen haben. 280 Schulen haben von dem neuen Angebot Gebrauch gemacht. Für die Maßnahmen wurden im ersten Jahr insgesamt rd. 1,5 Millionen Euro bereitgestellt. Davon wurden vom Wirtschaftsministerium aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds 805.000 Euro und von der BA 774.000 mitfinanziert. "Niemals zuvor konnten das Land und die BA so viele Mittel für die Berufsorientierung bereitstellen, einen hohen Qualitätsstandard sichern und eine so große Zielgruppe erreichen. Die Förderung ist verlässlich, planbar und flächendeckend für die Schulen", betonte Glawe.

Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Programm im Zeitraum 2015 bis 2021 mit Mitteln aus dem "Europäischen Sozialfonds" (ESF) in Höhe von sieben Millionen Euro, die Bundesagentur für Arbeit trägt 6,7 Millionen Euro Unterstützung bei. "Die Zusammenführung unterschiedlicher Fördertöpfe hat eine deutlich größere Zielgruppe erreicht, als das in der Vergangenheit mit unterschiedlichen Förderprogrammen möglich war. Wir bieten eine flächendeckende Ergänzung der schulischen Berufsorientierung im ganzen Land an", sagte Glawe.

Großer Bedarf bei Berufsorientierung für das Schuljahr 2016/2017

Im Vorfeld zu den Ausschreibungen wurden durch die Arbeitsagenturen des Landes die Bedarfe der Schulen für die einzelnen Module ermittelt. Dabei wurde deutlich, dass die Bedarfsmeldungen für das Schuljahr 2016/2017 im Vergleich zum vergangenen Jahr deutlich angestiegen sind. "Die steigende Nachfrage der Schulen für die Durchführung einzelner Module zeigt, wie groß der Bedarf einer zusätzlichen außerschulischen Berufsorientierung ist. Die Bedarfsmeldungen der Schulen für die einzelnen Module sind in diesem Jahr im Schnitt um 50 Prozent angestiegen", sagte Glawe. Für das Schuljahr 2016/17 sind für über 16.000 Schülerinnen und Schüler des Landes Bestellungen über alle Module eingegangen.

Schulabgänger für Ausbildung gewinnen

In den kommenden Jahren wird sich die Zahl der Schulabgänger zwischen 12.000 bis 13.000 Abgängern bewegen. Um diese Schulabgänger werben nicht nur das Handwerk und die Industrie, sondern auch der öffentliche Dienst, die Gesundheits- und Pflegebranche, die Tourismusbranche, die Landwirtschaft usw. "Viele Unternehmen stehen bei der Fachkräftegewinnung vor besonderen Herausforderungen. Kleine Unternehmen klagen darüber, dass sie ihre Ausbildungsplätze nicht besetzen können. Schülerinnen und Schüler wissen oft nicht, welche Betriebe in ihrer Region existieren, welche Ausbildungsberufe dort ausgebildet werden und welche beruflichen Perspektiven bestehen. Hier können wir mit unseren Modulen Schülerexkursionen und Betriebspraktika unterstützen. Wichtig ist, dass die Betriebe dann auch die Plätze bereitstellen und sich für Besuche der Schülerinnen und Schüler öffnen", appellierte Glawe.

Margit Haupt-Koopmann unterstrich: "Zwei grundlegende Botschaften sind mir beim Thema Berufsorientierung und Ausbildung wichtig. Sie richten sich insbesondere an die Eltern. Erstens: Ermutigen Sie Ihr Kind, die Ausbildungschancen im Land zu nutzen. Man muss Mecklenburg-Vorpommern nicht verlassen, um beruflich erfolgreich zu sein, da sich die Situation am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt in den letzten Jahren grundlegend verändert hat. Zweitens: Nicht immer werden die vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten nach einer erfolgreich absolvierten Ausbildung - z. B. im Handwerk - gesehen. Man kann auch mit einer Lehre Karriere machen."

Ausbildung für "Spätstarter"

Margit Haupt-Koopmann betonte abschließend: "Natürlich ist es vordringlich, Schulabgänger für eine Ausbildung zu gewinnen. Doch es gibt darüber hinaus noch eine weitere Gruppe, die ich gezielt ansprechen möchte: die sogenannten ‚Spätstarter‘. Hierbei handelt es sich um junge Erwachsene zwischen 25 und 35 ohne Berufsabschluss. Allein in Mecklenburg-Vorpommern sind aktuell aus dieser Altersgruppe 9.000 junge Frauen und Männer gleichzeitig ohne Abschluss und arbeitslos. Sie wollen wir mit unserem Förderprogramm ,Ausbildung wird was "- Spätstarter gesucht‘ für eine Ausbildung gewinnen." Bisher hätten rund 2.800 junge Menschen dieses Angebot in Mecklenburg-Vorpommern genutzt und eine abschlussorientierte Weiterbildung begonnen. "Hier verbirgt sich insgesamt ein Potenzial", so Haupt-Koopmann, "das wir nutzen müssen. Denn junge Menschen in diesem Alter haben noch 30 bis 40 Jahre Berufsleben vor sich."

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Bildung | Sa., 17.01.1970 - 21:40 Uhr | Seitenaufrufe: 142
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