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Wie Warnemünder zwischen Touristenmassen leben + Fluglehrer auf dem Eurofighter + Abriss von „Pier 7″ verschoben - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Ein breiter und gepflegter Strand, urige Restaurants und kleine Gassen mit Cafés und Läden zum Schnökern. Warnemünde ist ein Ort, um den uns viele Menschen beneiden. Kein Wunder, dass jährlich Hunderttausende...
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Do., 05:10 Uhr
Galeria Kaufhof Rostock sperrt Marken wegen Insolvenz – Kunden überrascht - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
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Ob Verkehrsunfälle, Sperrungen, Vermisstenmeldungen, Gewaltdelikte oder anderweitige Verbrechen. Aktuelle Polizei- und Verkehrsmeldungen aus Rostock finden Sie ab sofort rund um die Uhr auch in unserem Liveticker.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Fr., 04:30 Uhr
Warnemünde: Teepott-Restaurant schließt – Gastronom plant Eventlocation - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Im Teepott in Warnemünde bleiben die Restauranttüren für Tagesgäste vorerst geschlossen. Gastronom Christoph Wulff will den prominenten Standort künftig anders nutzen. Welche Pläne er mit der Location im Ostseebad hat.
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Ostsee-Hochwasser? Aktuelle Pegelstände in Rostock, Wismar, Rügen, Greifswald am 16.10.2026 - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Wie hoch ist der aktuelle Pegel der Ostsee an den Küsten von Mecklenburg-Vorpommern? Wir berichten mit Live-Daten.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Fr., 04:31 Uhr
Weniger Straftaten in Rostock + Verkaufsstopp nach Galeria-Insolvenz + Teepott: Restaurant stellt Regelbetrieb ein - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Das Wochenende steht vor der Tür. Zeit, sich ein schönes Essen im Restaurant zu gönnen. Ein prominentes Lokal in Warnemünde allerdings hat seinen regulären Betrieb überraschend eingestellt: Das Teepott-Restaurant...
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Fr., 05:15 Uhr
Wassertemperaturen der Ostsee in Warnemünde, Kühlungsborn, Binz, Heringsdorf am 16.10.2026 - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Ob als Abkühlung im Sommer oder eine Mutprobe im Winter: Das Bad in der Ostsee lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Doch wie warm ist das Wasser entlang der Küste von MV gerade? Unsere Karte zeigt täglich die aktuellen Messwerte an den größten Stränden.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Fr., 06:31 Uhr

Bio-Erleben als Schaufenster für den ökologischen Landbau

Rostock (MLUV) • Der Bio-Erlebentag am Meer lädt zum 10. Mal auf die Warnemünder Promenade ein. Landwirte, Verbände des ökologischen Landbaus, Unternehmen der Ernährungswirtschaft kommen nach Rostock, um einen Einblick in die Wirtschaftsweise des ökologischen Landbaus und in die Vielfalt der Produkte zu geben. „Hier hat man die Gelegenheit, auch die hinter den Produkten stehenden Menschen einmal persönlich kennenzulernen und etwas über ihre Regionen zu erfahren. Denn Transparenz schafft Vertrauen und die Öffentlichkeitsarbeit ist ein wesentlicher Stützpfeiler für eine erfolgreiche Entwicklung des ökologischen Landbaus“, so Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, während der Eröffnung.
Mecklenburg-Vorpommern gehört beim ökologischen Landbau unbestritten zu den führenden Bundesländern und liegt im Deutschlandvergleich beim Anteil der Flächen auf dem dritten Platz. In M-V sind heute 1057 Betriebe der Land- und Ernährungswirtschaft entsprechend der EG-Ökoverordnung zertifiziert. 717 landwirtschaftliche Unternehmen bewirtschaften ca. 118.070 ha Landwirtschaftsfläche ökologisch (knapp 9 %). Zum Vergleich: der Bundesdurchschnitt lag Ende 2013 bei ca. 6,4 %.
Gleichzeitig ist ein deutschlandweiter Trend zu verzeichnen, dass es vermehrt zu Rückumstellungen von bio zu konventionell erfolgt. In M-V ist die ökologisch bewirtschaftete Fläche um ca. 6.800 ha zurückgegangen. „Das ist bitter, doch die Ursachen sind vielschichtig. So befürchten viele Landwirte nicht mehr praktikable und zu strenge Vorschriften nach der Revision der EU-Bio-Verordnung, die die rechtliche Grundlage des ökologischen Landbaus darstellt. Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass der ökologische Landbau machbar bleibt“, so der Minister.
Ein weiterer Grund liegt im Preisdruck durch den Lebensmitteleinzelhandel. „Man muss sich von der romantischen Idee loslösen, dass Bio-Landwirtschaft nicht nach den Gesetzen der Marktwirtschaft handeln muss. Jeder Landwirt muss am Ende auch zusehen, dass sich die Arbeit wirtschaftlich lohnt. Doch während der Umsatz mit Bio-Produkten im letzten Jahr um knapp eine halbe Milliarde Euro gestiegen ist, werden die Gewinne an die Produzenten nicht anteilig weitergereicht“, hob Dr. Backhaus hervor.
Ein weiterer Grund ist, dass während in der konventionellen Landwirtschaft in den letzten Jahren kontinuierliche Ertrags- und Leistungssteigerungen verzeichnet werden konnten, ist dies im ökologischen Landbau kaum der Fall. In Kombination mit der deutlich kleiner gewordenen Spreizung der Erzeugerpreise zwischen konventionell und ökologisch hat dies Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit des ökologischen Landbaus. „Deshalb bedarf es weiterer Anstrengungen für eine nachhaltige Entwicklung einer konkurrenzfähigen, marktgerechten Erzeugung im ökologischen Landbau. Die Landesregierung reagiert daher auf diese Entwicklungen und erhöht die Förderung des ökologischen Landbaus von 135 Mio. Euro auf 168 Mio. Euro. Außerdem wird über das Agrarinvestitionsförderprogramm zukünftig für Bio-Betriebe ein Zuschuss von bis zu 40 % gewährt werden“, betonte der Minister.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Umwelt & Natur | Sa., 17.01.1970 - 08:31 Uhr | Seitenaufrufe: 158
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