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Rostock (PIHR) - Am heutigen Sonnabend fand im Rostocker Ostseestadion die Drittligabegegnung zwischen dem F.C. Hansa Rostock und dem FC Erzgebirge Aue statt. Die Partie, die von rund 23.000 Zuschauerinnen und Zuschauern besucht wurde, war im Vorfeld als Problemspiel eingestuft worden. Im Vorfeld der Begegnung, zu der etwa 1.000...
Quelle: HRO-News.de | Sa., 18:04 Uhr
Bund braucht mehr Platz in Rostock-Laage: Größtem Flughafen in MV droht das Aus - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Das Verteidigungsministerium prüft jetzt offiziell den Kauf „weiterer Flächen“ rund um den Flughafen Rostock-Laage - und will eine Milliarde in den Stützpunkt investieren. Der neue Eigentümer des zivilen Teils weiß davon noch nichts. Welche Folgen ein Kauf haben könnte – für das Militär, für...
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mo., 04:31 Uhr
Schon im Winter weg? - Hansa-Star vor Abgang in die 2. Liga - Bild: Bild.de
Hansa Rostock muss sich auf den Verlust eines wichtigen Spielers vorbereiten.
Quelle: Bild.de | So., 03:05 Uhr
Alles für den FCH: Drittligist FC Hansa Rostock und Bundesligist 1. FC Heidenheim streiten um Markenrechte. Es geht um das Kürzel FCH, das beide Vereine nutzen. Der Beitrag FCH gegen FCH: Hansa Rostock und Heidenheim streiten um Markenrechte erschien zuerst auf HANSA NEWS.
Quelle: HANSANEWS || das online magazin | Mo., 01:35 Uhr
Tanzschule Geipelt: Rostocker Ehepaar verbindet Generationen durch Tanz - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Er liebt Discofox, sie schwärmt für argentinischen Tango – und seit 25 Jahren tanzen Steffi und Stefan gemeinsam durchs Leben. Kennengelernt auf dem Parkett in Rostock, geben sie ihre Leidenschaft in der Tanzschule Geipelt weiter. Ihr Credo: Tanzen ist mehr als Schritte – es verbindet Menschen.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | So., 09:01 Uhr
Rostock (BPHR) - Am Abend des 17. Januar 2026 erhielt die Bundespolizeiinspektion Rostock Kenntnis von einer gefährlichen Körperverletzung am Haltepunkt Holbeinplatz. Vorausgegangen war eine Bedrohung eines 35-jährigen deutschen Staatsangehörigen gegen einen afghanischen 17-jährigen Jugendlichen. Dieser hielt sich mit seiner...
Quelle: HRO-News.de | Mo., 11:01 Uhr
Fall Fabian - Mordverdächtige bleibt in Haft - Bild: Bild.de
Im Fall Fabian hat das Amtsgericht den Haftbefehl gegen die Tatverdächtige bestätigt.
Quelle: Bild.de | So., 00:05 Uhr

Bio-Erleben als Schaufenster für den ökologischen Landbau

Rostock (MLUV) • Der Bio-Erlebentag am Meer lädt zum 10. Mal auf die Warnemünder Promenade ein. Landwirte, Verbände des ökologischen Landbaus, Unternehmen der Ernährungswirtschaft kommen nach Rostock, um einen Einblick in die Wirtschaftsweise des ökologischen Landbaus und in die Vielfalt der Produkte zu geben. „Hier hat man die Gelegenheit, auch die hinter den Produkten stehenden Menschen einmal persönlich kennenzulernen und etwas über ihre Regionen zu erfahren. Denn Transparenz schafft Vertrauen und die Öffentlichkeitsarbeit ist ein wesentlicher Stützpfeiler für eine erfolgreiche Entwicklung des ökologischen Landbaus“, so Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, während der Eröffnung.
Mecklenburg-Vorpommern gehört beim ökologischen Landbau unbestritten zu den führenden Bundesländern und liegt im Deutschlandvergleich beim Anteil der Flächen auf dem dritten Platz. In M-V sind heute 1057 Betriebe der Land- und Ernährungswirtschaft entsprechend der EG-Ökoverordnung zertifiziert. 717 landwirtschaftliche Unternehmen bewirtschaften ca. 118.070 ha Landwirtschaftsfläche ökologisch (knapp 9 %). Zum Vergleich: der Bundesdurchschnitt lag Ende 2013 bei ca. 6,4 %.
Gleichzeitig ist ein deutschlandweiter Trend zu verzeichnen, dass es vermehrt zu Rückumstellungen von bio zu konventionell erfolgt. In M-V ist die ökologisch bewirtschaftete Fläche um ca. 6.800 ha zurückgegangen. „Das ist bitter, doch die Ursachen sind vielschichtig. So befürchten viele Landwirte nicht mehr praktikable und zu strenge Vorschriften nach der Revision der EU-Bio-Verordnung, die die rechtliche Grundlage des ökologischen Landbaus darstellt. Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass der ökologische Landbau machbar bleibt“, so der Minister.
Ein weiterer Grund liegt im Preisdruck durch den Lebensmitteleinzelhandel. „Man muss sich von der romantischen Idee loslösen, dass Bio-Landwirtschaft nicht nach den Gesetzen der Marktwirtschaft handeln muss. Jeder Landwirt muss am Ende auch zusehen, dass sich die Arbeit wirtschaftlich lohnt. Doch während der Umsatz mit Bio-Produkten im letzten Jahr um knapp eine halbe Milliarde Euro gestiegen ist, werden die Gewinne an die Produzenten nicht anteilig weitergereicht“, hob Dr. Backhaus hervor.
Ein weiterer Grund ist, dass während in der konventionellen Landwirtschaft in den letzten Jahren kontinuierliche Ertrags- und Leistungssteigerungen verzeichnet werden konnten, ist dies im ökologischen Landbau kaum der Fall. In Kombination mit der deutlich kleiner gewordenen Spreizung der Erzeugerpreise zwischen konventionell und ökologisch hat dies Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit des ökologischen Landbaus. „Deshalb bedarf es weiterer Anstrengungen für eine nachhaltige Entwicklung einer konkurrenzfähigen, marktgerechten Erzeugung im ökologischen Landbau. Die Landesregierung reagiert daher auf diese Entwicklungen und erhöht die Förderung des ökologischen Landbaus von 135 Mio. Euro auf 168 Mio. Euro. Außerdem wird über das Agrarinvestitionsförderprogramm zukünftig für Bio-Betriebe ein Zuschuss von bis zu 40 % gewährt werden“, betonte der Minister.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Umwelt & Natur | Sa., 17.01.1970 - 08:31 Uhr | Seitenaufrufe: 158
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