Bio-Erleben als Schaufenster für den ökologischen Landbau / News / Seestadt Rostock
Besuche HRO-News.de auf facebook
 

Wetter

News

Top 7 - Meist gelesene News
Sollte die Bundeswehr russische Tanker in der Ostsee stoppen? - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Immer wieder passieren Tanker mit russischem Öl die Ostsee vor Mecklenburg-Vorpommern. Umweltorganisationen warnen vor einer möglichen Katastrophe – und fordern ein härteres Vorgehen. Was meinen Sie?
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mi., 04:35 Uhr
Hübner Hotel in Warnemünde: Erfolgsgeheimnis sorgt für treue Gäste und Mitarbeiter - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Im Warnemünder Hübner Hotel sind Stammgäste und langjährige Mitarbeiter Teil der Philosophie, sagt Christoph Gäbler, der das Haus seit einem Jahr leitet. Warum manche Urlauber seit Generationen immer wiederkehren – und Angestellte gar nicht erst gehen wollen.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Do., 07:20 Uhr
Ehrenamt: Warum eine Frau aus Rostock jeden Freitagabend Frösche in Wustrow rettet - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Elke Schünemann, ehemalige Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes, engagiert sich seit zehn Jahren ehrenamtlich im Förderverein Nationalpark Boddenlandschaft. Jeden Freitagabend widmet sie ganz praktisch dem Schutz von Fröschen und Kröten.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Do., 01:50 Uhr
Miese Löhne in MV: Wegziehen ist für Rostocker Kaufmann „eine Option“ - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Vor allem das Ost-West-Gefälle bei den Löhnen empfinden die Rostocker als unfair. Für mehr Geld wegziehen, wollen jedoch die wenigsten.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Do., 04:35 Uhr
Rostocker Medizinstudentin startet als Sängerin durch: „Musik und Medizin haben etwas Heilendes“ - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Die Rostockerin Carla Seeberger tauscht regelmäßig Tupfer gegen Mikro und tritt neben Medizinstudium und Arbeit als OP-Schwester als Sängerin „Carls8berg“ auf. Beim Landesrockfestival räumte sie den ersten Preis ab. Der OZ verrät sie, wie sie den Spagat zwischen beiden Welten schafft.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Do., 04:35 Uhr
Südost-Rügen/Hiddensee (gü/DR). Nun wehen sie wieder im Wind! Die „Blauen Flaggen“ sind eine bekannte Auszeichnung für eine hervorragende Strand- und Badewasserqualität durch die Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung. So haben auch in diesem Jahr Vertreter der Ostseebäder Baabe, Binz, Göhren und...
Rostock: „Piff Paff Cannabis“ baut legal Gras in der KTV an - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
In Rostock startet der Cannabis-Club „Piff Paff Cannabis“ mit dem legalen Anbau von Hanfpflanzen in der Kröpeliner-Tor-Vorstadt. Der Verein setzt auf ökologischen Anbau und will den Schwarzmarkt bekämpfen. Damit ist der Club in MV nicht allein.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Fr., 04:18 Uhr

Bio-Erleben als Schaufenster für den ökologischen Landbau

Rostock (MLUV) • Der Bio-Erlebentag am Meer lädt zum 10. Mal auf die Warnemünder Promenade ein. Landwirte, Verbände des ökologischen Landbaus, Unternehmen der Ernährungswirtschaft kommen nach Rostock, um einen Einblick in die Wirtschaftsweise des ökologischen Landbaus und in die Vielfalt der Produkte zu geben. „Hier hat man die Gelegenheit, auch die hinter den Produkten stehenden Menschen einmal persönlich kennenzulernen und etwas über ihre Regionen zu erfahren. Denn Transparenz schafft Vertrauen und die Öffentlichkeitsarbeit ist ein wesentlicher Stützpfeiler für eine erfolgreiche Entwicklung des ökologischen Landbaus“, so Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, während der Eröffnung.
Mecklenburg-Vorpommern gehört beim ökologischen Landbau unbestritten zu den führenden Bundesländern und liegt im Deutschlandvergleich beim Anteil der Flächen auf dem dritten Platz. In M-V sind heute 1057 Betriebe der Land- und Ernährungswirtschaft entsprechend der EG-Ökoverordnung zertifiziert. 717 landwirtschaftliche Unternehmen bewirtschaften ca. 118.070 ha Landwirtschaftsfläche ökologisch (knapp 9 %). Zum Vergleich: der Bundesdurchschnitt lag Ende 2013 bei ca. 6,4 %.
Gleichzeitig ist ein deutschlandweiter Trend zu verzeichnen, dass es vermehrt zu Rückumstellungen von bio zu konventionell erfolgt. In M-V ist die ökologisch bewirtschaftete Fläche um ca. 6.800 ha zurückgegangen. „Das ist bitter, doch die Ursachen sind vielschichtig. So befürchten viele Landwirte nicht mehr praktikable und zu strenge Vorschriften nach der Revision der EU-Bio-Verordnung, die die rechtliche Grundlage des ökologischen Landbaus darstellt. Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass der ökologische Landbau machbar bleibt“, so der Minister.
Ein weiterer Grund liegt im Preisdruck durch den Lebensmitteleinzelhandel. „Man muss sich von der romantischen Idee loslösen, dass Bio-Landwirtschaft nicht nach den Gesetzen der Marktwirtschaft handeln muss. Jeder Landwirt muss am Ende auch zusehen, dass sich die Arbeit wirtschaftlich lohnt. Doch während der Umsatz mit Bio-Produkten im letzten Jahr um knapp eine halbe Milliarde Euro gestiegen ist, werden die Gewinne an die Produzenten nicht anteilig weitergereicht“, hob Dr. Backhaus hervor.
Ein weiterer Grund ist, dass während in der konventionellen Landwirtschaft in den letzten Jahren kontinuierliche Ertrags- und Leistungssteigerungen verzeichnet werden konnten, ist dies im ökologischen Landbau kaum der Fall. In Kombination mit der deutlich kleiner gewordenen Spreizung der Erzeugerpreise zwischen konventionell und ökologisch hat dies Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit des ökologischen Landbaus. „Deshalb bedarf es weiterer Anstrengungen für eine nachhaltige Entwicklung einer konkurrenzfähigen, marktgerechten Erzeugung im ökologischen Landbau. Die Landesregierung reagiert daher auf diese Entwicklungen und erhöht die Förderung des ökologischen Landbaus von 135 Mio. Euro auf 168 Mio. Euro. Außerdem wird über das Agrarinvestitionsförderprogramm zukünftig für Bio-Betriebe ein Zuschuss von bis zu 40 % gewährt werden“, betonte der Minister.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Umwelt & Natur | Sa., 17.01.1970 - 08:31 Uhr | Seitenaufrufe: 158
« zurück zur News-Übersicht
Sie möchten auch Ihre Pressemitteilungen hier veröffentlichen? Dann senden Sie diese bitte an presse «at» hro-news.de.
Wir behalten uns das Recht vor, bestimmte Mitteilungen ohne Angaben von Gründen nicht zu veröffentlichen.
www.seestadt-rostock.de - Copyright 2026